MyHeimat: Relevanz aufzeigen durch Bewertungen
Vorschlag: Bewertungen einführen. Nach dem Motto: 5 Sterne für ist super, 1 Stern ist mäßig. Meinetwegen dann auch eine Rangliste pro Ort und MaiHeimat-weit. Mit eingebauter Missbrauchshemmung.
Vorschlag: Bewertungen einführen. Nach dem Motto: 5 Sterne für ist super, 1 Stern ist mäßig. Meinetwegen dann auch eine Rangliste pro Ort und MaiHeimat-weit. Mit eingebauter Missbrauchshemmung.
@Silke: Relevanz wird in fast allen Communities groß geschrieben. Entweder durch Schulnotensystem (1-6), oder 1-3 (Gut, mäßig, bescheiden) oder den hier vorgeschlagene 5er-Block.
Warst Du nicht gut in der Schule? Dann eben andersrum. 10 für Super, 1 für bääh. Punkte statt Noten, das machen manche Communities auch.
Auch im Hotelsektor wird gepunktet. 1 Stern oder 4 Sterne, das merkt man auch im Preis.
Oder bei den Hotelbewertungen, zum Beispiel http://Hotelkritik.ReiseFreak.de
Da steht dann "Bewertungsdurchschnitt":
sehr schlecht (0%) eher schlecht (33%) eher gut (66%) sehr gut (100%)
Bei der Vielzahl an vorliegenden Informationen sehe ich gleich, woran ich bin.
Für empfindliche Gemüter finde ich dieses System wohl gar nicht passend!
... drum sollte man darüber diskutieren!
Ich finde zwar auch einige Beiträge ganz furchtbar schlecht und sowas von überflüssig, aber genau das sollte hier bei Myheimat auch möglich sein. Jedem gefällt was anderes.
Das einzige, was man vielleicht von Haus aus weglassen könnte sind Beiträge wie: "Ich wünsche euch ein schönes Wochenende". Einen gewissen Nährwert sollte ein Beitrag schon haben. Persönliche Nachrichten an alle Myheimat-User sind eher unangebracht.
Mir wäre es unangenehm, wenn ich einen Artikel auch noch bewerten sollte. Da ich zur Frieden-Freude-Eierkuchen-Fraktion gehöre (harmoniebedürftig) würde ich wohl immer eine 1 * vergeben und mit Fleißkärtchen um mich schmeißen
Ich warne vor solch einer Benotung, weil die in der Regel nicht sachbezogen ist, sondern personenbezogen. Wie oft lese ich Wörter wie "klasse", "super" oder "toll" und finde weder im Text noch im Bild solchen Überschwang bestätigt!
@) Axel: Hier sehe ich auch den Knackpunkt - wie sollte ich einem Axel eine 6 verteilen, das ging doch gar nicht ;-)))
@Michael....natürlich soll man bei Myheimat aus persönlicher Sicht schreiben. Deshalb bin ich auch gegen das Bewertungssystem.!
Nur einen Inhalt sollte ein Bericht schon haben. Es sollte nicht nur eine Nachricht an alle sein. Stell dir vor, jeder User würde vor dem Wochenende einen Bericht machen, der lediglich folgenden Inhalt hat: Schönes Wochenende...und einen guten Wochenanfang...und einen schönen Feiertag......und und und....
Völliger unsinn - widerspricht dem grundgedanken von myheimat.
Hast du mal daran gedacht, dass deine eigenen beiträge "abgewertet" werden könnten ?
Ich gebe zu, dass manche beiträge aus meiner sicht keine hohe "relevanz" haben, für die schreiberInnen aber ganz bestimmt. Wer will sich da zum richter und zensor aufschwingen ?
Merke: Eine zensur findet nicht statt. Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland.
Alternativ zum Bewertungssystem à la Schule oder Hotels könnte man es so machen wie Focus, nämlich "30 mal Favorit ", also Favoriten zählen. Beispiel:
http://live.focus.de/fotos/Ggoodbye/10740/234355/m...
Jedes bewertungssystem will den befürworterInnen beweisen, wie gut sie selber sind. Auf die idee, dass sie selbst opfer des systems werden können, kommen sie erst gar nicht.
Also: Finger weg !!!
@Hans-Werner: Im Buch Community Marketing Management. Wie man Online-Communities im Internet-Zeitalter des Web 2.0 zum Erfolg führt lesen wir auf Seite 18, dass Bewertung ein wichtiger Teil eines Web 2.0 - Community Systems wie MyHeimat.de ist:
"Besonders wichtige und häufig verwendete Formen ... zur Kommunikation ... werden durch folgende Instrumente geliefert: * Bewertungs-Funktion ..."
Wer einen Beitrag oder einen Schnappschuss in einer Community wie MyHeimat.de veröffentlicht, setzt sich der Zustimmung und der Kritik der Mitglieder aus, denn nur die können und dürfen einen Kommentar schreiben. Warum nicht zusätzlich oder ausschließlich einen Wertung abgeben, nach dem Motto "Gefallen: Ja, Nein" (Beispiel der 2-stufigen Bewertung, oben gab es schon mehrere andere Vorschläge)?
Wieso also "Zensur"?
In ihrem Buch Online-Communities im Web 2.0: So funktionieren im Mitmachnetz Aufbau, Betrieb und Vermarktung schreiben Miriam Godau und Marco Ripanti auf Seite 171 im Kapitel "Communities leben von ihren Inhalten":
"Inhalte werden lesenswert, wenn sie einem Bewertungssystem unterliegen. Niemand riskiert gern eine schlechte Bewertungs seines Textes und wird sich deshalb Mühe geben, sinnvolle Texte zu publizieren".
Ohne Bewertung ist eine Online-Community nur eine halbe Sache. Hier nochmals als Beispiel die gut gemachte, nach Zeiträumen gestaffelte Bewertungsseite für Fotos:
http://live.focus.de/media/suche/schlagwoerter/red...
In der Einladung (bei der Registrierung) schreibt Focus:
"Willkommen auf FOCUS Online LIVE! Hier können Sie Fotos und Videos kostenlos speichern, bewerten und sich mit anderen Nutzern messen. Anmelden, hochladen, LIVE."
Bitte, keine Bewertungen, Zensuren oder wie auch immer; es genügt die Kommentarfunktion mit Zustimmung bzw. Ablehnung. Wobei es sicher manchmal besser wäre, sich eines Kommentars zu enthalten. Grüße an alle MyHeimatler
Ob es gut ist, das weiss ich es nicht.
Manchmal ist ein Stern besser al fünf.
(Meine Meinung)
Nach meiner Erfahrung schafft eine Bewertung, wie auch immer sie aussehen mag, zwar mehr Wettbewerb, aber auch Neid und Missgunst. Wer will denn diese negativen Begleiterscheinung allen Ernstes hier haben?
Die meisten Communities haben, wenn überhaupt, nur einen Postingzähler o.ä.
Bewertungen machen Ärger.
Besonders, wenn negative Bewertungen möglich sind.
Nur positive Bewertungsmöglichkeiten werden auch missbraucht - und wenn nicht, sind sie eher nichtssagend.
Weiß man, wer wie bewertet, gibt es Haue. Weiß man es nicht, wird spekuliert - und es gibt Haue.
Sowas gäbe auch der Cliquenwirtschaft mittels Rudelbewertung einen enormen Antrieb.
@Andreas: Das mit der Cliquenwirtschaft ist ein interessanter Aspekt. Die haben wir aber auch ohne das Bewertungsmodul!
Stimmt, aber jetzt muss man sich, was das Bewerten (lobend oder kritisch) betrifft, noch die Mühe machen, ein paar Worte zu schreiben, statt einfach nur zu klicken.
Bevor ich einen Beitrag veröffentliche, ist es selbstverständlich, dass der Inhalt auf Relevanz geprüft wird - wer möchte sich schon blamieren. Dass nur Belanglosigkeiten publiziert werden, ist eher unwahrscheinlich; weshalb sollten wir dann dem Schreiber seine Mühe mit Noten oder Punkten vergällen? Gefällt der Artikel, kann ein aufmunternder Kommentar den Verfasser beflügeln - gefällt er nicht oder ist unzutreffend, ist mittels behutsamer Hinweise die Richtung zu steuern, eventuell bis zur Entfernung eines falschen Beitrages. Also: Wohl dem, der nicht benotet!
@Maria: Weiter oben ist zu lesen:
In ihrem Buch Online-Communities im Web 2.0: So funktionieren im Mitmachnetz Aufbau, Betrieb und Vermarktung schreiben Miriam Godau und Marco Ripanti auf Seite 171 im Kapitel "Communities leben von ihren Inhalten":
"Inhalte werden lesenswert, wenn sie einem Bewertungssystem unterliegen. Niemand riskiert gern eine schlechte Bewertungs seines Textes und wird sich deshalb Mühe geben, sinnvolle Texte zu publizieren".
@Frauke: Herzlichen Dank für Ihren engagierten Kommentar - und herzlich willkommen bei uns hier auf MyHeimat. Es freut mich als altgedienter Bürgerreporter immer, wenn sich neue Mitglieder dieser Community hier einfinden.
Doch auch der Ton macht die Musik. Sie haben sich heute hier eingeschrieben, und legen gleich in einem Ton los, dass - hoffentlich nicht nur mir - Hören und Staunen vergeht.
Sie fragen "Was wollen Sie eigentlich erreichen?". Sie hätten auch fragen können "Was wollen Sie erreichen?". Oder auch "Was willst Du mit Deiner Frage bezwecken?".
Eine der möglichen Antworten: Eine lebhafte, sachliche Diskussion.
PS: Ich gehe jetzt gleich in den Keller, aber nicht, um nach Schwaben Art herzlich abzulachen, sondern, um mich, Ihrer Empfehlung entsprechend, eine Runde kräftig zu schämen. Dass ich überhaupt so eine Diskussion einstoßen durfte, ohne Sie, Frau Frauke aus Zusmarshausen, zu fragen. Echt wahr, ich schäme mich!
Noch etwas, wenn ich dies noch hinzufügen dürfte: Es geht nicht darum, ob Sie, Frau Oeltjenbruns, meine doch manchmal recht Nonsens-haltigen Beiträge "als sinnvoll werten" wollen. Mir reicht es vollkommen, wenn Sie auf irgend einen meiner Beiträge - oder Kommentare - einen sachlichen Beitrag hinterlassen.
Darauf freue ich mich in Zukunft.
Nochmals: Herzlich willkommen! Auch an Ihren Mit-Bürgerreporter Rainer Duballa aus Zusmarshausen, der schon sehr sicher argumentiert, so sicher, als habe er schon hunderte von Beiträgen geschrieben, doch sieht man voller Erstaunen: Registriert seit 17.05.2009, 1 Kommentar. Wie übrigens auch Sie, Frauke Oeltjenbruns aus Zusmarshausen.
@Frauke: Passt schon. Nach meiner Rückkehr aus dem Keller, in dem ich übrigens ein edles Tröpfchen gefunden habe, bin ich wieder ganz der Alte. Ausgeschämt, sozusagen!
W. Reiser-Friek,
zensuren werden lautstark nur von leuten gefordert, die aus mangelndem selbstbewusstsein diese krücke konstruieren müssen. Sie haben damit eine rechtfertigung für eigene missleistungen, denn schuld hat ja der ungerechte zesurengeber.
Nach rund vierzig berufsjahren, in denen ich gezwungenermaßen habe zensieren müssen - weil es das gesetz so will - , weiß ich, wie ungerecht "objektive" noten sind. Sie kennen doch sicher den alten spruch: Gib 10 lehrerinnen ein und denselben aufsatz und du erhältst alle zensuren von "sehr gut" bis "ungenügend".
Im übrigen: Nach welchen kriterien hätten Sie denn gern zensuren verteilt ? Nach den Ihrigen ? Welche wären denn das ?
Da Sie nicht überzeugt werden wollen, werde ich meinerseits nun auf weitere kommentare zu diesem beitrag verzichten.
( Kommen Sie bitte nicht auf die idee, mir nun vorzuwerfen, mir gingen die argumente aus. )
@ W.-olfi: Habe fast den Eindruck, dass so gar keiner deinen Vorschlag will...........;-)
Ich finde die Diskussion gut und äußerst erhellend, so lange sie sachlich bleibt.
Gestern beim inoffiziellen Myheimat-Treffen beim Luigi haben wir das Thema zu dritt (Autor des Beitrages, Silke Krause und ich) noch ein Stück weiter ausdiskutiert - Endergebnis: Es stand zwei zu eins gegen die Bewertungen.
@Hans-Werner: Finde die Argumente richtig und ich habe nicht den Eindruck, dass der Autor des Beitrages deine Argumente nicht ernst nimmt. Allerdings denke ich nicht, dass er überzeugt werden will, in welcher Richtung auch immer. Und die Entscheidung für die Durchführung eines Vorschlages obliegt immer noch den Verantwortlichen von myheimat. Und ich bin sicher, dass dabei alle Argumente auf die Waagschale gelegt werden - auch die fundierten Gegenargumente.
@Helge: Danke für die Klarstellung. Hier wird alles ernst genommen, sogar hitzige Debatten. Nur: Das Thema scheint nicht sonderlich zu interessieren. 32 Kommentare, und schon ist Schluss.
Bitte wundert Euch nicht, wenn irgend eine neue Technik von den Machern der MaiHeimat eingeführt wird, die Euch hernach nicht gefällt. Hinterher wird gerne gemosert und kritisiert, aber vorher sollte schon eine klare Meinung für oder gegen etwas präsentiert werden, und das mit einer Mehrheit und Vielzahl.
Mit Vielzahl meine ich die die "kritische Masse", die - besonders bei uns in der Gegend, ca. 60 km von Augsburg, dem Sitz von MyHeimat entfernt - noch sehr fehlt. Wie es bis jetzt aussieht, sind wir einzelne computer- und communitybegeisterte Individuen, genannt "Bürgerreporter", und ein paar "Offizielle", die ihre Pressemitteilungen hier absondern, aber von einem Massenmedium ist MaiHeimat noch weit entfernt.
"...Weiter oben ist zu lesen: In ihrem Buch Online-Communities im Web 2.0: So funktionieren im Mitmachnetz Aufbau, Betrieb und Vermarktung..."
Solche Bücher gibts in Massen. Ausserdem ist jede Community eh anders - und was die Vermarktungsstrategie betrifft, hat MH ja längst eine - und auch noch eine sehr individuelle Strategie.
Und der Anreiz seitens MH für den User ist die Chance, gedruckt zu werden.
Anreiz für den User selbst ist dann bei vielen noch die Anzahl der (möglichst lobenden) Kommentare bzw. Leser.
Letzteres würde durch ein Klick&Wech-Bewertungssystem eher verwässert werden.
@Andreas, der schreibt: "Und der Anreiz seitens MH für den User ist die Chance, gedruckt zu werden."
Vermutlich gibt es noch mehr Anreize, sich auf MH zu verewigen. Manche, auch ich gehöre öfter mal dazu, sondern seltsame Beiträge und Kommentare ab, die nicht unbedingt in ein Heimatmagazin der papierenen Sorte gehören.
"Vermutlich gibt es noch mehr Anreize, sich auf MH zu verewigen."
Für User eh ;) Neben den erwähnten Leserzahlen und Kommentarzahlen sind es für manche User eben auch Punkte oder eben Sternchen, Zensuren oder die geforderten Bewertungen. Es gäbe noch Anerkennung erwerben, Auffallen wollen, informieren wollen, werben für irgendwas (auch gute Sachen, Vereine, etc.) oder schlicht Spaß an der Kommunikation und Freud ;)
Aber was die Vermarktungsstrategie betrifft, hat MH eben nicht so die Auswahl bzw. hat sich aufs "Finanzieren durch Printmedien" und "Lokalisieren" verlegt. Denen hilft das besagte Büchlein deshalb nicht sonderlich ;)
@W.Reiser-Friek
Mein "Wozu" habe ich genau so gemint, wie es geschrieben war, Habe alle Erklärungen gelesen und finde den Vorschlag überflüssig. Ich finde myheimat gut und zwar so wie es ist.
Wer mir einen Tipp geben will, was ich besser machen kann in meinen Berichten - das nehme ich gerne an.
Außerdem ist myheimat so breit gestreut, daß für jeden etwas dabei ist, was er gut findet.
Mich interessieren auch nicht alle Berichte. Sind sie deswegen schlecht?
Ich will in dieser Hinsicht keine Vorauswahl, sondern meine eigene Entscheidung über einen Bericht treffen dürfen.
Meine Bewertung für diesen Beitrag: 0 = überflüssig
wer die punkte braucht; aber gerne doch! er führe seine eigene strichliste.
Ich fang schon mal an;-)))
Irgendwie habe ich das Gefühl, dass MaiHeimat sich den Gedanken an ein Punkte- bzw. Bewertungssystem abschminken kann, so es denn je zur Diskussion stand.
Leider ist dieser als Marktforschung losgelassene Vorschlag nicht mit einer repräsentativ hohen Anzahl an Kommentaren gesegnet, so dass hier Einzelmeinungen, zwar deutlich und ernst zu nehmen, aber eben als Einzelmeinungen aus den -zigtausend Teilnehmern von MaiHeimat zum Ausdruck kommen.
Ich brauche weder Punkte- noch Rang- oder Bewertungssystem.
Aus meiner Erfahrung, als ehemaliger CoAdmin eines großen Forums, weiß ich das diese Systeme nur zu Unmut führen.
Gute, mit viel Aufwand erstellte Beiträge, werden nicht bewertet, weil der Schreiber keine "Fangemeinde" hat und umgekehrt werden Dinge "gepusht", die eigentlich nicht der Rede wert sind.
Ganz abgesehen vom Strebertum das ein solches Bewertungssystem mit sich bringt.
Ich will meine ehrliche Meinung schreiben dürfen, auch wenn ich danach in der Beliebtheitsskala nicht mehr oben stehe.
Zudem sind alle diese Systeme manipulierbar und ich denke nicht, dass sich die Administratoren von myHeimat damit beschäftigen wollen, wer den Link zu seinem Beitrag gerade bei AutoSurf eingesetzt hat etc..
Für mich ist Michaels Kommentar ein gutes Schlussowort am Ende einer langen Debatte ...
@Axel, der schrieb:
"Ich warne vor solch einer Benotung, weil die in der Regel nicht sachbezogen ist, sondern personenbezogen. Wie oft lese ich Wörter wie "klasse", "super" oder "toll" und finde weder im Text noch im Bild solchen Überschwang bestätigt!"
Was ist nun der Unterschied zwischen einem Klick auf einen Button (2 zur Auswahl: Hilfreich, Nicht hilfreich) und dem Hinterlassen eines Kommentars, den Du oben zitierst? Da kann ich mir doch die Arbeit leichter machen, wenn ich "maulfaul" bin. Viele nicken einfach oder schütteln den Kopf (draußen, im wahren Leben), wenn sie sich positiv oder negativ äußern wollen.
@Michael: Sehr sinnvolle Gedanken aus der Praxis zu diesem Thema. Nur ein Wort würde ich ersetzen: Strebertum durch "Wettbewerb". Letzteres muss und sollte im Sinne der Community-Betreiber sein, da dadurch qualifizierte Beiträge (siehe o.a. Buchzitate) zustande kommen sollten - wenn eben nicht die von Dir genannten Negativeffekte aufträten.
Du kannst alles drehen und wenden, wie du willst, lieber We Punkt, überzeugen kannst du mich jedoch nicht! Gut, dass wir darüber gesprochen haben ...
Lieber We-Punkt, bis jetzt hast du noch keine überzeugenden Argumente geliefert.............
@Silke: Ich habe nicht gesagt, dass ich für ein Bewertungssystem (hier wurden eine ganze Reihe vorgestellt) bin. Ich habe dies zur Diskussion gestellt. Und die läuft ganz gut. Wer mag die genannten Pros und Contras sinnvoll und sachlich zusammen fassen, quasi als Zwischenstand?
Wir können selbst Dein anfangs erwähntes "Bin ich in der Schule?" unterbringen, da es die emotionale Sicht des zu Bewertenden bzw. des Bewerters aufzeigt und in diesem Zusammenhang sehr wichtig ist. Denn mit dem Juhser steht und fällt eine Community.
Danke für dein "wir können selbst dein anfangs............"
@Silke: Klar doch. Emotionen sind wichtig. Gerade, wenn es den Menschen betrifft ;-)
Noch mal zum Thema Wettbewerb um Nutzer dieser Plattform zu motivieren.
Konkurrenzkampf etc. kennen wir doch schon aus anderen Bereichen, denen wir uns nicht entziehen können.
Ich bin freiwillig hier und zwar aus Spass an der Freude !
Habe schon viele nette Leute kennen gelernt, viele neue Dinge entdeckt und das ist es, was mich hier motiviert.
Natürlich freue ich mich auch über Zuspruch, kann aber auch mit ehrlicher Kritik umgehen.
Wenn ein anderer Nutzer schönere Bilder macht, tollere Beiträge schreibt, dann gönne ich ihm den Erfolg und freu mich wenn ich etwas dazu lernen konnte. Es treibt mich dann nicht ihn irgendwie zu toppen.
Um die Leute hier dauerhaft bei der Stange zu halten gibt es bestimmt noch bessere Ideen ;-)
Grüße
Michael
@Michael: Ich versuche zu erfassen, worin MyHeimat sich von anderen Communities unterscheidet. Wie in den beiden ganz oben erwähnten Büchern steht, sind Bewertungssysteme ein integraler Bestandteil von Communities.
Aber wie man sieht, sprechen die hier Kommentierenden (ca. 15 von 25.000 MyHeimat-Teilnehmern) sich einhellig gegen ein Bewertungssystem aus. Die anderen kennen den Beitrag nicht oder es ist ihnen einfach nur egal.
Das bringt uns zu der Frage: Wenn sich MyHeimat schon so grundlegend von anderen Communities unterscheidet, müssen wir uns die User, die Mitglieder dieses unseres "Clubs" ein wenig näher ansehen. Was treibt MyHeimatler dazu, hier Beiträge einzustellen, Beiträge zu lesen und Kommentare zu schreiben.
Wobei "Beiträge lesen" sich zwar passiv anhört, jedoch ebenfalls mit Freizeit "bezahlt" wird. Die anderen beiden Aktionen hinterlassen neben einer elektronischen Spur auch ein Statement für die anderen: Lest mich, lest meine niedergeschriebenen Gedanken, und bitteschön auch ein Feedback. Wenn möglich auch ein positives.
@Michael B.: Zustimmung. "Alles muss raus" - scheint bei einigen von uns die Parole zu sein. Oft mit recht beachtlichem Resultat.
"...(2 zur Auswahl: Hilfreich, Nicht hilfreich)..."
Wie soll "hilfreich" da definiert sein? Wie hilfreich wären dann Tier- oder Baumbilder? Oder Berichte von der Feuerwehr - die informativ oder interessant sein können - aber hilfreich?!? Wobei hilfreich?
Und warum soll man für Sachen, die nicht hilfreich sind, auch nur einen Finger zum Klicken heben? ;)
Hallo liebe Diskutanten,
vielen Dank für eure zahlreichen guten Anregungen und Ideen! Wir arbeiten bereits intensiv daran, Möglichkeiten zu entwickeln, relevante Beiträge besser und prominenter auf myheimat.de hervorzuheben.
Ein erster Schritt: Bisher gibt es ja auf den Startseiten nur die Boxen mit meistgelesenen und meistkommentierten Beiträgen. Hier soll in Kürze auch Platz geschaffen werden für diejenigen Beiträge, die bei myheimat-Partnern abgedruckt wurden. Zudem soll die Auswahl der in den Boxen angezeigten Beiträge noch intelligenter werden und etwas übersichticher in der Darstellung.
Programmiert wird übrigens derzeit auch die Markierung von Beiträgen mit Geo-Tags, d.h. ihr könnt künftig euren Beiträgen einen genauen Ort zuweisen. Auch davon versprechen wir uns verbesserte Möglichkeiten für eine Sortierung, damit jeder schneller zu seinen relevanten Beiträgen findet.
Herzliche Grüße
Euer myheimat-Team
Bewertungen für myheimat-Beiträge sind aus meiner Sicht unangebracht.
Hier schreiben und fotografieren Menschen, denen ein Hobby, ein Tageserlebnis, ein gut gelungenes Kochrezept sinnvoll erscheinen, es anderen User/innen mitzuteilen.
Subjektiv und aus Spaß.
Mancher Bericht bekommt entsprechend Kommmentare, ein anderer nicht, weil vielleicht zum selben Zeitpunkt ähnlich gelagerte (Osterfeste, Schneeimpressionen) zahlreich erscheinen und dann pro Tag etwa 30-40 Beiträge entstehen, die schnell auf Seite 2 oder 3 landen.
Ein weiterer Punkt , warum manche gute Beiträge kaum Beachtung finden ist, dass sie keiner Gruppe zugeordnet werden, somit nur durch das blättern in den Seiten findbar sind.
myheimat ist ein Forum von vielen Personen mit ebenso vielen Interessen.
Ob Fussball, Rosenblüten oder Parkbänke, Zeichnungen oder Tierportraits, wo soll da eine Bewertung anfallen?
Macht das Portal nicht kompliziert, es lebt auch durch wohlgemeinte Wochenendgrüsse, das ist das Salz dieser Webseite.
Wer die meisten Kontakte hat, alle und jeden bei jeder Gelegenheit grüßt,
umd überall "schöön", oder herrlich, kommentiert, nie eine eigene Meinung
hat, aber bei jeden Treffen dabei ist, der braucht auch bei seinen Bildern,
keine Beschriftung mitliefern. Aber die Chanse ist besser, als wenn er, oder
sie, ab und zu interressante Themen und Beiträge bringt , die Fachwissen
und "Schönes" offenbaren, um nach vorn zu kommen. Die Gefahr, das Punktesammler auch hier vorn liegen, ist nicht von der Hand zu weisen.
Guten Beiträgen müssen, wie in anderen Foren üblich, mehr der
Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. 100 User im Schnitt,
sind da ein bißchen wenig. Man müßte eine monatliche Bestenliste ,
einsehen können, der Sache wegen.
...ich muss der Frau Ohlendorf recht geben .
Jeder Mensch hat einen anderen Geschmack, wie soll man da bewerten??
Bin ziemlich neu hier und würde mich garnicht mehr trauen,
ein Bild einzustellen, oder einen Bericht zu schreiben.
...lach...
gute Antwort!
Sie sind Klasse!!
"Professoren starten mit 5 Minuspunkten..."
...weil bei denen die Unfähigkeit vorprogrammiert ist?! ;)
Für eine Frage entschuldigen?!?
*anstirntipp* ;)
"Jawoll, denn Deine Frage impliziert..."
...nur etwas Negatives, wenn der Empfänger an mangelndem Selbstwertgefühl leidet ;)
Ich bin nur ein kleines Arbeiterkind - ich brauch meine 15 Bonuspunkte ;)
Was soll ich dazu noch sagen... *michdembeug* ;)
Ritterschlag?! Ist das nicht was zu Essen!? *grübel&hungerkrieg*
MyHeimat: Relevanz aufzeigen durch Bewertungen:
601 mal gelesen und 77 Kommentare seit dem 17.05.2009. Ich bin begeistert von so viel Engagement, Witz und fachlicher Kompetenz, die einem kontroversen Thema gewidmet wird. Danke!
Wow das war wirklich eine anregende Diskusion.
Ich denke jeder kann selber anhand von Zähler und Kommentaren sehen wie sein Beitrag ankam. Beim nächsten macht mans dann besser (naja oder auch nicht). Aber schließlich fallen einem Namen irgendwann auf, bzw. man weiß da ist nichts interessantes. Also klick ich es nicht an.
Und übrigens -
Wenn mir etwas nicht gefällt ist oben rechts am Bildschirm ein rotes Kreuz.
An die Redaktion:
Wichtiger als ein Bewertungssystem wäre zum Beispiel.
Ich möchte Beiträge aus dem Ort Uetze lesen, dann auch nur diesen Ort und nicht alle Beiträge weit über die Gemeindegrenzen hinaus.
Da besteht Handlungsbedarf.
@ Frauke
" Hinz und Kunz" dürfen hier ihre Meinung äußern, jedoch bewahren auch Hinz und Kunz einen höfflichen Umgangston.
@Sieglinde: Du kannst ganz einfach in deinem Profil den Umkreis in km einstellen, aus dem du Beiträge angezeigt haben möchtest. Vermutlich hast du hier einen recht weiten Umkreis derzeit eingestellt.
So geht's: Auf "Meine Seite" klicken, dort auf "Profil" und dann auf "Startpunkt": den Startpunkt-Umkreis nach Wunsch einstellen und speichern.
Herzliche Grüße
Christine, myheimat-Team
Danke Christiane, werde ich gleich mal festlegen.
@ Rainer
denke das hast du falsch verstanden. Schließlich bekomme ich über jeden neuen Beitrag eine Mail. Nur wenn ich direkt neues aus Uetze suche will ich nicht 10 Seiten durchblättern um etwas zu finden.
Außerdem machen nicht die Uetzer dicht sondern ich ganz persönlich!
Und dieses ist im Minutentakt wieder zu ändern.
Lieben Gruß
Sieglinde
Ganz einfach ....eine Bewertungssystem hier und ich bin raus...nicht nur Herr Hohecker.
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