Montessori-Kinderhaus in Augsburger Residenz
Kinder des Lauinger Montessori-Kinderhauses in Augsburger Residenz - Besuch bei Bibberbold und Co
Bekanntschaft mit so allerhand Kobolden machten die Kinder des Lauinger Montessori-Kinderhauses in der ehemaligen bischöflichen Residenz in Augsburg. Und die Begeisterung war groß, als ein ängstlicher Bibberbold, der glückliche Freudibold samt Zorni- und Heulibold über die provisorische Bühne im Rokoko-Festsaal wirbelten. Die drei Kindergarten-Gruppen waren mit ihren Erzieherinnen und etlichen Eltern zur Auftaktveranstaltung des neuen Projekts „Papilio“ eingeladen.
Unternehmer und Ministerien, allen voran das Augsburger Beta-Institut und das bayerische Gesundheitsministerium, haben ein Programm für Kindergärten entwickelt, das das sozial-emotionale Verhalten von Kindern fördern und Aggressionen vorbeugen soll. Kern des umfangreichen Projekts ist die Geschichte von „Paula und den Kistenkobolden“, bei der die kleine Paula auf dem Dachboden ihrer Oma eine geheimnisvolle Kiste entdeckt, aus der nach und nach vier Kobolde schlüpfen. Jeder der kleinen Kerlchen verkörpert ein ganz grundsätzliches Gefühl, mit dem Kinder wie auch Erwachsene zu kämpfen haben. Die Augsburger Puppenkiste hat den Bolden ein Gesicht gegeben und lässt sie nun an verschiedenen bayerischen Städten lebendig werden.
Für die rund 40 Lauinger Kinderhaus-Kinder war die Begegnung mit ihren Stars ein echtes Erlebnis. Schließlich kannten die Drei- bis Sechsjährigen die Bolde schon vom Alltag im Kinderhaus. Und wer hätte gedacht, dass man den witzigen Marionetten am Ende der Vorführung gar die Hand schütteln konnte. Für Autogramme waren den kleinen Strolchen dann doch die Hände gebunden, aber der eine oder andere nahm bereitwillig Platz auf dem Schoß der Lauinger Gäste, die bei der Heimfahrt im Bus allesamt echte „Freudibolde“ waren.


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