Märchenhafte Musik

Märchen beim Konzert von Albertus- und Sailer-Gymnasium

Eine Reise ins Märchenland beim Konzert von Albertus- und Sailer-Gymnasium

Der Stadtsaal bot das stimmungsvolle Ambiente zu einem Gemeinschaftskonzert des Alber-tus- und des Sailer-Gymnasiums im Rahmen der Kulturtage, bei dem das Publikum in die phantastische Welt der Märchen entführt wurde. Den freudig-munteren Auftakt gestaltete das Streicherensemble des Sailer-Gymnasiums mit Joseph Haydns Kindersinfonie. Dirigent Gerd Seidl brachte seine jungen Musiker dazu, ausgelassen in die Saiten zu greifen. Die Spielzeug-instrumente taten das Übrige und so wurde der Konzertsaal zu einer Mischung aus Volksfest und Kinderspielplatz.
Sergej Prokofjew nannte sein Konzertstück „Peter und der Wolf“ ein „musikalisches Mär-chen“. Und genau diese märchenhafte Stimmung erzeugte das beschwingt aufspielende Un-terstufenorchester (Leitung: Thomas Rausch) und die hervorragenden Sprecher Falaq Ahmad, Carolina Barfuß, Verena Henle, Stella Torster und Kristin Vysoky. Von den verhaltenen Pas-sagen über das eingängige Hauptthema bis zum markanten Schluss – die Phantasiewelt wurde in Musik und Text greifbar.
Den zweiten Teil des Konzerts eröffnete die Unterstufen-Theatergruppe des Sailer-Gymnasiums (Regie: Michael Novak) mit dem von Gerd Seidl komponierten Singspiel „Die chinesische Nachtigall“. Großes Lob für ihre beeindruckende Leistung verdienten die sympa-thischen Sprecher und Darsteller Ferdinand Häußler, Jakob Schütze, Elena Schadl, Johanna Hartmann, Bianca Scheer, Marie-Luise Stuhler und Daniela Korschinski sowie die Schüler der Klasse 6c, die die musikalische Begleitung übernahmen. Durch die wunderschön gestalte-ten Masken, Requisiten und Kostüme von Barbara und Hartmut Pfeuffer, Marianne Reich-hardt und vieler Schülereltern sowie die Power-Point-Einblendungen von Helmut Englmaier fühlte sich das Publikum in die Zeiten des Alten China versetzt.
In fernen Ländern ging die konzertante Reise zu Ende. Der Große Chor des Albertus-Gymnasiums durchstreifte die afrikanische Steppe („Sponono“) und schwedische Bauerndör-fer („Uti vår hage“), um schließlich über England auf den amerikanischen Kontinent (unter anderem mit „My way“, „We are the world“ und „Good night, sweetheart“) zu gelangen. Die von Chorleiter Klaus Nürnberger bestens präparierten und mit frischem Pep bestechenden Sänger erwiesen sich in den verschiedenen Arrangements als überaus wandlungsfähig und vermochten ihre Begeisterung auf die Zuhörer zu übertragen, die mit herzlichem Applaus dankten.

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