Spannung pur im Bleichestadel - Kulturforum Gundelfingen lud zur Krimilesung mit Marion Kaufmann ein - "Die Harpune" druckfrisch präsentiert

Marion Kaufmann im Bleichestadel im Hintergrund das Bild, das sie als Geschenk erhielt (Foto: Edelbert Reile)
 
Walter Kaminski, rechts, Vorsitzender des Kulturforums Gundelfingen e.V. daneben Angelika Zey, stellv. Vorsitzende beim Dank an Marion Kaufmann, links (Foto: Edelbert Reile)

Rechtzeitig zur Autorenlesung im Bleichestadel traf druckfrisch der neue Krimi "Die Harpune" von Marion Kaufmann in Gundelfingen ein. Und so konnte Marion Kaufmann "Die Harpune" im 2. Teil ihrer Lesung als echte Weltpremiere erstmals der Öffentlichkeit präsentierten.

Tolles Ambiente

Schon beim Eingang wurden die Besucher mit dem Titel "Das Besteck" der ersten Kriminette von Marion Kaufmann konfrontiert, als sie mit der Eintrittskarte einen Löffel bekamen, an einer Pinnwand Tatort- und Fahndungsbildern der Soko "Besteck" zu sehen und die Tische mit alten Besteckteilen dekoriert waren. Das Ambiente passte und die Besucher, die Walter Kaminski, Vorsitzender des Kulturforums Gundelfingen, in der fast voll besetzten Schänke begrüßte waren voller neugieriger Spannung, die dann Marion Kaufmann in der Lesung dramaturgisch ausgezeichnet aufrecht erhielt.

Gekonnte Beschreibung der Personen und verzwickten Umstände

Bevor es mit den Morden, an deren Tatorten immer ein Besteck gefunden wurde, los ging, beschrieb Marion Kaufmann herzerfrischend nicht nur die beiden Hauptakteurinnen ihres Krimis die Kommissarin Andrea Deininger und die Journalisten Katja Brenner sondern gewährte herrlich geschilderte Einblicke in deren und das Alltagsleben 20 Jahre nach der Wende im Allgemeinen. Marion Kaufmann gelang es glänzend die Umstände, Zusammenhänge, Vermutungen und das Verhalten der Beteiligten, wie auch deren Charaktere den Zuhörern zu schildern, ohne auch nur im Ansatz anzudeuten, wer am Ende der Täter ist.

Die Frage, wer ist der Täter, blieb offen

Denn mit dem dritten Mord und der Feststellung eines Polizisten "Ach du Scheiße, ein Besteck" auf Seite 167 endete die Lesung und Marion Kaufmann schloss den 1. Teil mit den Worten "wer mehr wissen, muss das Buch lesen".

Spannung pur bei Weltpremiere der neuen Kriminette "Die Harpune"

Nach einer Pause, die viele Zuhörer nutzten um am Bücherstand von Marika Welzhofer "Schreibwaren, Buchhandlung Henkel" die Bücher von Marion Kaufmann, insbesondere ihren brandneuen Krimi zu erwerben und signieren zu lassen, war es dann soweit, die Autorin las erstmals aus ihrem neuen Krimi "Die Harpune". Spannung pur war angesagt, und in der Schänke wurde es mucksmäuschenstill als Marion Kaufmann zunächst kurz zusammenfassend den 2. Fall, in dem sich Kommissarin Andrea Deininger und Journalistin Katja Brenner wieder ein Wettrennen um die Aufklärung liefern, erzählte. Es ist ein Fall mit vielen Facetten ominöse Entführung, Mobbing im Ermittlerteam und Medien auf der Jagd nach Schlagzeilen, Überfälle auf reiche Familien in Brandenburg und einer Duplizität zu spektakulären Brandenburger Kriminalfällen.

Stilistisch beeindruckende Kriminette

Mit einem ausgezeichneten Auge fürs Detail, der Fähigkeit dies sprachlich so auszudrücken, dass es für den Leser lebendig und bei einer Lesung hörbar wird , ist eine der hervorragenden Eigenschaften von Marion Kaufmann. Wenn es eines Beweises bedurfte, dann erbrachte ihn Marion Kaufmann als sie ein Kapitel aus "Die Harpune" las, in der der vermeintliche Fluchtversuch von Roland Herknet im 14° kalten Griebnitzsee vor dem Mann mit der Harpune geschildert wird.

Zufriedene Zuhörer und ein Bild "Das Besteck" zum Geschenk

Der große Beifall zeigte, Marion Kaufmann kam mit ihrer Lesung bei den Zuhörern bestens an und es wurden noch zahlreiche Fragen an die Autorin gerichtet. So z.B. ob sie nicht mal einen "Gundelfingen Krimi" schreiben könnte.
Der Vorsitzende des Kulturforums Gundelfingen Walter Kaminski bedankte sich gemeinsam mit der stellv. Vorsitzenden Angelika Zey bei Marion Kaufmann, dass sie für diese Lesung aus Berlin in ihre alte Gundelfinger Heimat gekommen ist und besonders für eine ausgezeichnete Lesung, die Lust auf mehr gemacht habe. Angelika Zey überreichte als Erinnerung ein für diese Lesung extra gemaltes Bild "Das Besteck" von den Kunstfreunden Gundelfingen.
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