Liedermacherabend: ... die Bühne gemääääht
Dillingen: Colleg, Großer Saal | Da treffen sich ein schwarzes Schaf und ein weißes Schaf; und sie musizieren; einzeln und zu zweit. Zwei unterschiedliche Liedermacher treffen aufeinander: Schwarz und Weiß stehen für ihre unterschiedliche Art zu musizieren. Und die Schafe kommen einher mit dem Song „Bitte male mir ein Schaf“ von Kurt Demmler. So ist denn die Bühne des großen Saales im Colleg Dillingen auch mit zwei langen Plakaten von Silke ausstaffiert: Ein weißes und ein schwarzes Schaf!
Zur Eröffnung lässt Helge Fanfaren ertönen, während Hannääh bereits am Mikrophon platziert ist, um den Begrüßungssong vorzutragen. Beide Musiker trennt fast eine Generation; der jüngere, Hannääh, wurde vor 6 Jahren durch den älteren, Helge Buchfelner, an dem Gitarrenfieber hochgradig angesteckt. Inzwischen spielt er auch Schlagzeug, Bass und Ukulele. ABER nicht nur! Mit seinen selbstgeschriebenen, satirischen und zeitkritischen Liedern überzeugt Hannääh das Publikum. Helge spielt und singt Lieder von Hannes Wader, Reinhard Mey und Kurt Demmler. Schon recht bald sind die Fans von Hannääh bei der Sache und singen die Songs mit oder singen das Echo. So ist der recht ansehnlich gefüllte Saal des Colleg ziemlich schnell in Schwung. Und es wird klar, dass Hannääh’s Texte in der Generation der jungen Fans verankert sind, sie sich mit den Texten identifizieren.
Das Publikum ist breit gefächert – von 18 bis in die 70. Die Tische sind mit Kerzen und schwarzen und weißen Schafen dekoriert; Salzstangen-Packerl liegen daneben. In den Fenstern sitzen (Kuschel-)Tiere aller Art. Natürlich ist auch Schaf Harald mit von der Partie; es belegt einen Extraplatz auf der Bühne. Die Veranstaltung ist von einer intimen persönlichen Atmosphäre geprägt. Man kann sich verschiedene Getränke kaufen und in der Pause wird Kuchen von edlen Spendern angeboten. Die Besucher wurden für etwaige gleichlautende Geschäfte „Dringend“ abgestempelt.
Die Beteiligten sind Multitalente: Helge als Veranstalter, Regisseur, Tonmeister, Haustechniker, Kameramann, Barde und Musiker. Silke als Managerin, Dekorateurin, Plakatkünstlerin, Kassiererin, Platzanweiserin und Bardame. Die Familie unterstützt Silke.
Nach der Pause geht es weiter: Helge spielt meist Gitarre, greift aber auch zum Banjo. Hannääh spielt meist Ukulele. Beide tauschen aber auch die Instrumente. Die spritzig frechen Songs von Hannääh zaubern manches Lächeln auf die Gesichter der Besucher. Zum Schluss fordern die Besucher schließlich jede Menge Zugaben. Diese sind jedoch nicht die von den Fans geforderten Wiederholungen, sondern weitere Songs aus dem Repertoire der beiden.
Ende gut, alles Gut! Einmal muss Schluss sein! Helge beschließt den Abend mit dem Lied „Heute hier morgen dort“ und alle singen mit.
Zu Ende? - Nein! - Als MyHeimatler werde ich zum engsten Kreis noch zu Chili Con Carne eingeladen. Und dann schwätz’n mer noch bis in die Nacht!
Ein gelungener Abend! Danke, Helge, Hannääh und Silke, sowie den edlen Kuchen-Spendern!
Auszüge gibt es bei YouTube





Mit dem Aktivieren des Buttons erlauben Sie einen begrenzten Datenaustausch mit Facebook. Mehr dazu rechts unter .