Glänzender musikalischer Auftakt der 1. Gundelfinger Kulturwoche - Kammerorchester "collegium musicum" Aalen überzeugte

Die Solisten an der Violine Isolde Schmerek und Gero Wittich an der Viola

Zum Eröffnungskonzert der 1. Gundelfinger Kulturwoche konnte der Vorsitzende des Kulturforums Gundelfingen Walter Kaminski das Kammerorchester "collegium musicum" unter der Leitung von Gero Wittich in der Spitalkirche begrüßen. Die Streicherinnen und Streicher aus Aalen hatten für diesen Anlass anspruchsvolle und herausfordernde Stücke von Komponisten unterschiedlicher Zeitepochen ausgewählt.

Auftakt mit Barockkomponist Georg Philipp Telemann

Schon der Auftakt mit der Ouvertüre C-Dur für Streichorchester von Georg Philipp Telemann (1681-1767), einem deutschen Barockkomponisten, fügte sich klanglich erstklassig in die Spitalkirche als barockem Juwel der Stadt Gundelfingen ein. In dem in Form einer Suite mehrsätzigen Ouvertüre zeigte sich das Orchester in bestechender Klangfülle und brachte ihr großes harmonisches Zusammenspiel glanzvoll zu Gehör.
Die ruhige, zurückhaltende, doch klare Stabführung von Dirigent Gero Wittich zeigte sich nicht nur bei der Ouvertüre, sondern zog sich wie ein roter Faden durch das ganze Konzert.

"Äses Tod" von Edvard Grieg großartig interpretiert

Absolut tief beeindruckend, wie sensibel gefühlvoll bis zum letzten Ton das Streichorchester "Äses Tod" aus Peer Gynts Suite Nr. 3 des großen norwegischen Komponisten Evard Grieg (1843 - 1907) in den Kirchenraum transportierte. Spontaner Beifall zeigte, wie großartig die zahlreichen Besucher, unter ihnen Bürgermeister Franz Kukla und Stadträtin Vera Schweizer, dieses Werk aufnahmen.

Herausragende Solisten Isolde Schmerek und Gero Wittich

Ihr außergewöhnliches Können unterstrichen die Musikerinnen und Musiker von "collegium musicum" eindrucksvoll bei der Suite Nr. 3 op. 19 Nr. 1 des schwedischen Komponisten Kurt Atterberg (1887-1974). Bei dieser Suite für Streichorchester bestachen Konzertmeisterin Isolde Schmerek an der Violine und Dirigent Gero Wittich an der Viola, die glänzend akzentuiert, prägnant aufeinander und das Orchester abgestimmt das Werk von Atterberg zu einem echten Hörgenuss werden ließen.

Werke von Samuel Barber und Karl Jenkins zum Abschluss

Mit dem Adagio aus dem Streichquartett op. 11 "Adagio for Strings" präsentierte das Orchester ein Stück, dass 1938 der Amerikaner Samuel Barber (1910 - 1981) komponierte. Das Adagio fand aufgrund seiner Emotionalität in zahlreiche Filmmusiken Eingang. Die diesem Werk hörbar innewohnende Melancholie wurde feinfühlig mit großer Präzision präsentiert.
Zum Abschluss des begeisternden Konzertes erklang "Palladio 1. Satz" des 1944 geborenen wallisischen Komponisten Karl Jenkins. Erstaunlich mit welcher Leichtigkeit und Spielfreude das Orchester diesen Satz aus der wohl berühmtesten Steichersuite von Jenkins, der inspiriert von Bauten des Renaissance Architekten Palladio dieses Stück als Werbemusik schrieb, darbot.

Riesiger Beifall, Dank und zur Zugabe Filmmusik

Wie gut das Konzert beim Publikum ankam, zeigte der lange anhaltende Schlussapplaus und ohne Zugabe wollten die Zuhörer "collegium musicum" auch nicht gehen lassen. Doch bevor die Filmmusik aus "Pirates of the Caribbean" phantastisch vom Aalener Kammerorchester unter Gero Wittich interpretiert den Schlusspunkt unter das Auftaktkonzert zur 1. Gundelfinger Kulturwoche setzte, dankte Walter Kaminski, Vorsitzender des Kulturforums Gundelfingen, dem ganzen Orchester und mit einem kleine Geschenk Dirigent Gero Wittich und Solistin Isolde Schmerek für eine Stunde musikalischen Hochgenusses mit klassischer Musik in der Spitalkirche.
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