Eine Reise in die Welt der Spiritual - "Peace unlimited" begeisterte in der Gundelfinger Friedenskirche

"Siyahamba" - kommt wir gehen in Gottes Licht - mit diesem Gospel aus Südafrika eröffnete der Gundelfinger Gospelchor "Peace unlimited" unter Leitung von Hans-Joachim Silkenat das Konzert im Rahmen der 1. Gundelfinger Kulturwoche in der evangelischen Friedenskirche.
Walter Kaminski, Vorsitzender des Kulturforums Gundelfingen konnte dazu in der fast bis auf den letzten Platz gefüllten evangelischen Friedenskirche besonders Pfarrer Frank Bienk begrüßen und lud die Zuhörer zum Eintauchen in die Musik der Spirituals mit dem Schwerpunkt Afrika ein.

Groartige Verbindung von Wort und Gesang

Mit seinen tiefgehenden Texten zwischen den Stücken verstand es dabei Hans-Joachim Silkenat vortrefflich auf die Inhalte und Hintergründe der Gospels hinzuführen. Schon bei "Do Lord, oh do remeber me" einem traditionellen Spiritual und "Singa Yesu!" aus Uganda zeigten die Sängerinnen und Sänger, dass sie die Gospelsongs nicht nur vortragen, sondern leben. Mit Gefühl die Stimmung von "My Lord, what a morning!", und "Oh freedom" glänzend widerspiegelnd überzeugte "Peace unlimited" auch bei den nächsten traditionellen Spirituals. Nach Kenia entführte der Chor die Zuhörer mit "Asante sana Yesu" einem Danksong an Jesus, bevor bei "Come on up to bright glory" wunderbar Traurigkeit und Freude, die oft in Spirituals verarbeitet sind, zum Ausdruck gebracht wurde.

Außergewöhnliche Leistung mit viel Gefühl für Spirituals

Ausgezeichnet nicht nur die feine Abstimmung des Chores sondern besonders auch die Leistungen der Solistinnen und Solisten, wie der Instrumentalisten an den Trommeln und Rasseln. Und einem Chorleiter Hans-Joachim Silkenat, der nicht nur dirigiert, sondern mit Keyboard und Gitarre die Sängerinnen und Sänger begleitet, und auch auch als Solist Gospels eindrucksvoll interpretiert.
Mit "Sithi bonga" ging es nach Südafrika "Danke und singe" einem mündlich überlieferten Spiritual der Zulus. Und auch für Kinder hatte der Chor einen Gospel im Programm "This little light of mine", ein Lied, dass das kleine Licht, das für mich scheint, besingt.

Mitsingen war gewünscht

Wer kennt nicht "Kumbayah" meinte Hans-Joachim Silkenat und lud die Zuhörer zum Mitsingen bei diesem bekannten Gospel ein, und so verwandelte sich der Kirchenraum in einen großen Chorsaal.

Zum Abschluss eine Verneigung vor Nelson Mandela

Einen Ausflug in eine andere Musikrichtung unternahm der Chor mit dem Song der Maria Magdalena " I don't know how to love him" aus dem Musical "Jesus Christ Superstar". Mit "Senzenina" aus Südafrika erwies "Peace unlimited" seine Reminiszenz an Nelson Mandela. Ein melancholischer Song der die Frage aufwirft, was haben wir getan? Unsere Schuld ist, dass wir schwarz sind und Afrika zur Umkehr auffordert. Das Spiritual "Anunciaremos tu reino" aus Lateinamerika betont nachdrücklich, auch in der Musik zum Ausdruck gebracht, einen Weg der Gerechtigkeit zu gehen. Zum Konzertabschluss standen mit "Ukuthula" - Frieden und Freiheit für die Welt - und "Thuma mina" nochmals zwei Spirituals aus Südafrika auf dem Programm. Ein fast nicht enden wollender Beifall zeigte, wie gut dieses großartige Konzert von "Peace unlimited" beim Publikum ankam.

Dank und Einladung zum nächsten Konzert von "Peace unlimited"

Vor der Zugabe dankte Walter Kaminski dem Chor für den eindrucksvollen Auftritt und ihrem Mitmachen bei der 1. Gundelfinger Kulturwoche. Er überreichte Hans-Joachim Silkenat einen Gemüsestrauß.
Wer mehr von "Peace unlimited" hören will, ist herzlich zum Konzert "Nkosi sikelel' iAfrika" zur Erinnerung an Nelson Mandela am 16. November um 19.00 Uhr in der evangelischen Friedenskirche Gundelfingen eingeladen.
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