Optimierung der Energieversorgung im Krankenhaus St. Elisabeth in Dillingen
Die Optimierung der Energieversorgung des Krankenhauses St. Elisabeth in Dillingen trägt zur wirtschaftlichen Betriebsführung der Klinik bei und leistet gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zum nachhaltigen Klimaschutz. Mit dieser Feststellung hob der Vorsitzende des Aufsichtsrates der Kreiskliniken Dillingen-Wertingen gGmbH, Landrat Leo Schrell, bei einem Pressetermin die Notwendigkeit der laufenden energetischen Sanierungsmaßnahmen hervor.
Gemeinsam mit Oberbürgermeister Frank Kunz, dem Geschäftsführer der Kreiskliniken, Uli-Gerd Prillinger, dem Stv. Aufsichtsratsvorsitzenden, Dr. Johann Popp, und dem ärztlichen Direktor, Dr. Xaver Kapfer, ließ sich der Landrat vom techn. Leiter der Klinik, Johann Mayer, die einzelnen Maßnahmen, die Kosten in Höhe von insgesamt 1,2 Mio. Euro verursachen, erläutern. Der Landrat freute sich, dass die Maßnahme in das von der Bundesregierung im vergangenen Jahr aufgelegte Konjunkturpaket II aufgenommen worden sei. Dadurch, so der Landrat, erhalten wir eine hohe Förderung von rund 1 Mio. Euro.
Nahezu abgeschlossen ist zwischenzeitlich der Austausch von 58 Umwälzpumpen durch hocheffiziente stufenlos regelbare Pumpen. Dadurch kann künftig etwa 40 Prozent elektrische Energie eingespart werden. Dies entspricht rund 45.000 KWh/a bzw. bis zu 38 Tonnen CO2.
Saniert wird darüber hinaus die bereits aus dem Jahr 1987 stammende Mess-, Steuer- und Regelungstechnik. Auf das neue System wird künftig nicht nur Heizung, Lüftung, Kälte und Dampf sondern auch Elektro, Brandmeldeanlage und technische Gase aufgeschaltet sein. Durch die Installation entsprechender Messeinrichtungen sollen künftig alle Energieströme visualisiert und aufgezeichnet werden. Allein dadurch werden auf Dauer Einsparungen von rund 6 Prozent der jährlich verbrauchten Energie von drei Mio. KWh/a erwartet. Dies entspricht einem Einsparvolumen von rund 15.000 Euro/a.
Schließlich werden die über 20 Jahre alten Lüftungsmotoren in den Operationsräumen, im der Intensivabteilung und im Bereich der Belüftung der Küche durch stufenlos drehzahlgesteuerte Anlagen ausgetauscht.
Mit dem Maßnahmenpaket, betonte der Landrat beim Pressetermin, setzt der Landkreis seinen bereits vor Jahren eingeschlagenen Weg, die Energieversorgung der Kreiseinrichtungen auf einen zeitgemäßen und klimafreundlichen Standard zu heben, konsequent fort. Durch die Optimierung der Energieversorgung im Krankenhaus, so der Landrat, sparen wir bei den jährlichen Betriebskosten rund 32.000 Euro ein und minimieren gleichzeitig den Ausstoß des klimaschädlichen Kohlendioxids um rund 100 Tonnen pro Jahr.

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