DLRG - Chef Roland BILLER stolz auf seine Truppe
4 bayer. Meistertitel, 1 bayer. Vizemeistertitel und ein 3. Platz im Gepäck auf der Rückreise von den stattgefundenen Bayerischen Meisterschaften im Rettungsschwimmen am vergangenen Wochenende in Neumarkt/Oberpfalz.
Dieses Fazit vermeldet der 1. Vorsitzende Roland Biller, der über eine noch nie dagewesene Titelsammlung in der Vereinsgeschichte des DLRG-Kreisverbandes Dillingen in den letzten 35 Jahren seit Bestehen berichtet.
Bayerische Meisterschaften im Rettungsschwimmen und Landesjugendtreffen der DLRG in Neumarkt/Oberpfalz.
• Retter stellen ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis
• Großes Landesjugendtreffen der DLRG
• 42 Jahre DLRG-Jugend Bayern
Neumarkt/Oberpfalz/Dillingen.
Mit einer Rekordbeteiligung von über 1500 Personen, darunter aktive Rettungsschwimmer, Wachgänger und Sanitäter sowie Betreuer und Helfer aus ganz Bayern, fanden am vergangenen Wochenende die Bayerischen Meisterschaften im Rettungsschwimmen und das Landesjugendtreffen der DLRG-Jugend Bayern in Neumarkt/Oberpfalz statt. Es war ein einziges, großes Happening des Rettungssportes.
Neben dem sportlichen Aspekt spielte natürlich auch der Spaß eine wichtige Rolle. So konnten die Teilnehmer bei den diversen Workshops ihrer Kreativität freien Lauf lassen oder sich bei der Disco-Party an den Abenden vergnügen.
Der ausrichtende Ortsverband leistete vorbildliche Arbeit.
Der Startschuss zur Veranstaltung fiel am Freitag Abend in der Bayern-Halle der Realschule in Neumarkt.
Beim „Heartbreakers-Ball“ konnten sich die Jugendlichen auf der Tanzfläche austoben und ungezwungen kennen lernen.
Der DLRG-Kreisverband Dillingen fuhr in einer Busgemeinschaft des Kreisverbandes Augsburg-Aichach-Friedberg am Freitagnachmittag mit.
Über die Kreisverbandsmeisterschaften in Dillingen, den schwäbischen Meisterschaften in Lauingen im März 2008, (wir berichteten ausführlichst), hatten sich von den Dillingern insgesamt 6 Mannschaften und Einzelteilnehmer qualifiziert.
Aber nicht nur Schwimmer, sonder auch Kampfrichter aller Stufen für das Schwimmen und die HLW (Herz-Lungen-Wiederbelebung ) mussten gestellt werden.
In der AK 13/14 weiblich hatten sich Anna Meitinger und Nadine Höpfl qualifiziert. In dieser starken Jahrgangsgruppe hatten sich 26 Teilnehmer aus ganz Bayern über ihre Punkte qualifiziert. Am Schluss wurde Nadine Höpfl eine hervorragende 11.
Anna Meitinger nahm auf dem Siegespodest auf dem 3. Platz ihre Aufstellung und wurde vom Dillinger Anhang euphorisch gefeiert.
Die jüngste im Felde, Ellena Mayer sammelte ihre ersten Meisterschaftserfahrungen in der AK 10.
Andreas Ruhland verbesserte seine Leistungen von den deutschen Meisterschaften 2008 und den bayerischen Meisterschaften 2007 gewaltig und musste sich dann leider trotz neuer Rekordzeiten in den Einzelwettbewerben gegenüber einem Franken mit nur 34 Punkten geschlagen geben. Der Vizemeister beweist aber die Leistungsfähigkeit von Andreas Ruhland, unserem „Schwimmtier“.
Andreas Ruhland und Anna Meitinger erfolgreichste Teilnehmer.
Der Samstag stand ganz im Zeichen der Einzelwettbewerbe im Rettungsschwimmen.
Die ca. 400 Einzelstarter im Alter von 10 bis über 70 (!) Jahren ermittelten in verschiedenen Disziplinen ihre Besten. Gestartet wurde im Hindernisschwimmen, Retten, Retten mit Flossen und im kombinierten Rettungsschwimmen und Schwimmen mit Gurtrettern.
Am Sonntag gingen rund 130 Mannschaften, bestehend aus mindestens 4 Personen, an den Start.
Die Mannschaften absolvierten dabei die o.a. Einzeldisziplinarten und die HLW.
Für die Lebensretter ist aber nicht nur das schnelle Schwimmen, sondern auch die fachgerechte Durchführung der Herz-Lungen-Wiederbelebung von Bedeutung.
Diese Disziplin floss in die Wertung mit ein. Die Besten der verschiedenen Alterklassen qualifizieren sich für die Deutschen Meisterschaften.
In der Aufstellung Nadine Höpfl, Anna Meitinger, Lea Mayer, Hannah Rieblinger in der AK 13 / 14 schwammen sie einen neuen Punkterekord in Bayern und waren über sich hinaus gewachsen. Überlegen holten sie sich den Bayerischen Meistertitel.
Die mehrfachen wöchentlichen Trainingseinheiten hatten sich ausgezahlt.
Die guten Leistungen der Mädchen aus dem Jahre 2006 und 2007 hatten der Mannschaft im Oktober 2007 schon die einzigartige Teilnahme bei den Deutschen Meisterschaften in Duisburg erbracht.
Die 2. Dillinger Mannschaft der AK 15/16 mit Saskia Schuhmair, Veronika Daub, Max Stöhr und Andreas Miller schwammen in einem großen Teilnehmerfeld auf einen sehr guten 7. Platz.
Ein undankbarer 4. Platz trotz erneuter Leistungssteigerung von den letzten bayerischen Meisterschaften und den diesjährigen schwäbischen Meisterschaften sprang für die AK 15/16 in der Besetzung Natalie Grasser, Dominik Daub, Dennis Luijendijk und Joachim Wunderlich heraus.
Die Dillinger „Turbo Beans“, die als zweite
Mädchenmannschaft in der schweren AK 13/14 starteten, holten einen sehr guten 8. Platz heraus. Sie schwammen in der Aufstellung Katharina Nagel, Franziska Rieblinger, Theresa Daub, Alina Kohns und Kathrin Wunderlich.
In der AK 120 mit der Besetzung, Steffi Ruhland, Andreas Ruhland, Christian Mack und Raiko Ullrich unter dem Namen „Dillinguinos“ wurde überlegen der nächste bayerische Meistertitel eingefahren.
Mit „The Desperate Housewifes“ in der AK 170 weiblich erschwammen Gertrud Rieblinger, Rita Peter-Mayer, Doris Meitinger, Elke Ringel-Kohns und Andrea Höpfl erneut einen nie gefährdeten 1. Platz. Stolz können Sie sich Bayerische Meister nennen.
Dass es der Vorsitzende Roland Biller nicht verlernt hat und immer noch die Klasse besitzt, Höchstleistungen auf Bayerischem Niveau zu erbringen, bestätigt der insgesamt 4. bayerische Meistertitel mit den Schwimm-kameraden Marion Gruber, Norbert Ruhland, Gerhard Mayer und Rudolf Lutmayr in der Altersklasse 200.
Der Kreisverband Dillingen, der schon mit seinen Ergebnissen bei den schwäbischen Meisterschaften in Lauingen über sich hinaus wuchs, trainierte mit seinen Schwimmern erst vor kurzem im Schwimm-Trainingslager der Bezirksjugend Schwaben in Mammendorf und erntete nun bei den bayerischen Meisterschaften in Neumarkt die Früchte der harten Arbeit.
Der Vorsitzende Roland Biller mit seinen Trainern und Kampfrichtern blickt voller Stolz auf seine Mannschaften, Kinder und Jugendliche.
Besonderer Dank gilt den Trainern Andreas Ruhland, Remco Luijendijk, Christian Mack, Raiko Ullrich und Roland Biller, die auf eine fast nicht mehr zu toppende Jugendarbeit in den letzten Jahren zurück blicken können.





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