Neubau der Egaubrücke: Verbesserung der Verkehrssicherheit
Mit dem Neubau der Egaubrücke bei Zöschlingsweiler und dem damit verbundenen Ausbau der Kreisstraße DLG 4 realsiert der Landkreis nicht nur eine notwendige Baumaßnahme, sondern verbessert zudem spürbar die Verkehrssicherheit. Dies betonte Landrat Leo Schrell bei einem Pressetermin, bei dem er sich gemeinsam mit Bürgermeister Roland Hörl vom Baufortschritt überzeugte.
Die bisherige Brücke war auf 16 Tonnen beschränkt. Wegen der geringen Tragfähigkeit und dem schlechten Allgemeinzustand der Brücke, betonte der Landrat, habe der Kreisausschuss im Januar grünes Licht für den Neubau der Brücke gegeben und die Tiefbauverwaltung mit der Ausschreibung der Maßnahme beauftragt. Eine Sanierung sei aus wirtschaftlichen Gründen nicht vertretbar gewesen. Für den Neubau werden Kosten von 334.000 Euro geschätzt, für die eine FAG-Förderung von rund 200.000 Euro erwartet werde. Die restlichen Kosten teilen sich der Landkreis und die Marktgemeinde Wittislingen im Verhältnis 60:40.
Übereinstimmend erklärten Landrat Leo Schrell und Bürgermeister Roland Hörl, dass durch den gleichzeitigen Ausbau der DLG 4 bis zur Einmündung in die Staatsstraße 2033 die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer deutlich erhöht werde. So stelle der Einmündungsbereich in der derzeitigen Gestaltung eine Gefahrenquelle insbesondere für Radfahrer dar, die nun entschärft werde. Positiv beurteilt Bürgermeister Hörl zudem den Umstand, dass mit einem 280 m langen Radweg die bislang vorhandene Lücke in der Radwegeverbindung Dillingen – Wittislingen geschlossen und damit die Sicherheit der Radfahrer nochmals verbessert werde.
Die Ausbaustrecke der Kreisstraße umfasst 320 Meter und wird künftig eine Ausbaubreite von 6,5 m haben. Dafür sind Kosten von rund 279.000 Euro veranschlagt, für die ebenfalls eine FAG-Förderung beantragt ist. Für die 280 Meter lange und 2,5 m breite Neubaustrecke des Radwegs fallen rund 54.000 Euro an Kosten an, die abzüglich der Förderung von der Gemeinde zu tragen sind.
Das Gesamtprojekt, bestehend aus dem Neubau der Egaubrücke, dem Ausbau der DLG 4, der Neugestaltung des Einmündungsbereiches der Kreisstraße in die Staatsstraße 2033 sowie dem Neubau des Geh- und Radweges, ist auf rund 712.000 Euro geschätzt. Zu den zuwendungsfähigen Kosten von 688.000 Euro wird eine FAG-Förderung von 60 bis 65 Prozent erwartet. Die restlichen Kosten tragen der Landkreis, die Gemeinde und das Staatliche Bauamt. In diesem Zusammenhang dankte der Landrat dem Vorsitzenden des Ausschusses für Staatshaushalt und Finanzfragen, MdL Georg Winter, für seinen engagierten Einsatz für eine bestmögliche staatliche Förderung.
Mit dem Abbruch der alten Brücke wurde bereits im Mai begonnen. Mit einem Abschluss der Maßnahme ist nach den derzeitigen Planungen bis Ende Oktober zu rechnen.


Mit dem Aktivieren des Buttons erlauben Sie einen begrenzten Datenaustausch mit Facebook. Mehr dazu rechts unter .