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www.maskenmuseum.de michael stöhr

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Über mich
Prof. Dr. Alfons Schweiggert, Prof am ISP und Autor von “Winterbräuche in Bayern” berichtet über den Sammler Michael Stöhr, der in einem Bauernhof im schwäbischen Diedorf ein einzigartiges Maskenmuseum eingerichtet hat. Masken überall an den Wänden -im Wohnzimmer, in der Küche, im Schlafzimmer — stalagtitenartig von jeder Decke hängend, mit fürchtein-flößendem Ausdruck die einen, vor sich geheimnisvoll hinstarrend andere, wieder andere hämisch grinsend, und nahezu täglich wurden es mehr. Da­zwischen stalagmitenförmig am Bo­den Skulpturen, einige überlebensgro­ße und viele kleine, die sich überall zu stapeln begannen und die Hausbewoh­ner fortwährend dreister aus ihrem Le­bensraum verdrängten. 3000 Statuen standen bald schon überall im Weg. „Schluss damit", gab eines Tages Frau Stöhr ihrem Mann zu verstehen, nach­dem die Toleranzgrenze deutlich über­schritten war. Nach mehreren Monaten fand er schließlich einen alten Bauernhof an der Lindenstraße im Zentrum von Diedorf, an der B300, etwa 5km - das heißt 10 min - von Augsburg entfernt, in Richtung Memmingen gelegen. Den mietete er für 260 Euro Monatsmiete - privat finanziert - und renovierte ihn im Herbst 2003, so gut er es vermoch­te. Dann transportierte er 2000 seiner Masken in das neue Domizil. Die Er­öffnung des Internationalen deutschen Maskenmuseums - neben Binche in Belgien übrigens das zweitgrößte der Welt - fand im Januar 2004 statt. Der recht günstig gewählte Termin zwi­schen Rauhnacht und Fasching er­weckte großes Interesse. Ein leidenschaftlicher Sammler, könn­te man denken, der über Jahrzehnte hinweg sich mit nichts anderm be­schäftigte als damit, Masken und Skulpturen zu horten, wahrscheinlich auch entsprechend wohlhabend, um sich diesen Spaß leisten zu können. Weit gefehlt. Nein, der Herr der Mas­ken, der im Jahre 1952 in Donauwörth geborene Michael Stöhr, verdient als Kunsterzieher sein täglich Brot. Er unterrichtet am Justus-von-Liebig-Gymnasium in Neusäß bei Augsburg, eine Gegend, in der er seit seinem drit­ten Lebensjahr lebt. Die Qualifikation zum Lehrberuf erwarb er sich durch ein Studium an der Kunstakademie in München bei Professor Thomas Za-charias. Seit 20 Jahren ist er nun schon Lehrer und es war die Kunst, wie er selbst bekennt, über die er auch zur leidenschaftlichen Beschäftigung mit den Masken kam. Den Masken­schatz und die Skulpturen, alles in allem über 5000 Ex­ponate, hortete er wie beses­sen in einem Zeitraum von lediglich zwölf Jahren. Dies bedeutet, dass Michael Stöhr durchschnittlich jeden Tag 1,14 Expo­nate gesammelt haben muss. Dies vor allem auf zahlreichen Reisen, die ihn in alle Welt führten. Bei Mas­kenschnit­zern und vertauenswürdigen Händlern erstand er nicht die übliche Touristenware, sondern Unikate und exquisite Originale. „Im Grunde ist es ein Wunder, dass ich damit immer überall problemlos durch den Zollgekommen bin, so der Museumsmacher. Seltene und aussergewöhnliche Stücke reihen sich an den Museumswänden und schweben wie geisterhaft geführt durch die Räume, die auch in der Nacht bei Gruselführungen mit Taschenlampe erlebt werden können.Sofinden sich riesige Ganzkörperkostüme aus Baumbast, die zu Initiationafeierlichkeiten in Papua Neuguinea Verwendung fanden. Bauchmasken mit großen Brüsten sollten in Benin und Mozambique Fruchtbarkeit für Mensch und Tier bringen...Oder hier dieYams-Maske aus dem Maprik, die der Sammler auf einer Sepik-reise in Papua-Neuguinea von einem Lehrerkollegen erworben hat. Aber was der Kollege: statt Anzug und Kravatte trug , war nur der dort übliche Flaschenkürbis, um sein wertvollstes Stück, wie missionarisch korrekt gefordert in " Hosen" zu verhüllen. Diese Yamsmaske wird dem größten Yamsknollen beim Erntefest aufgesetzt. Sie ist üblicherweise bemalt mit Erdfarben . Wiederum ein Vermächtnis derr Missionare ist der blaue Farbton. Damit die weißen Kutten nicht im Lauf der Zeit im Sepikwasser gewaschen vergilbten, wurde der letzten Spülung importiertes Berlinerblau beigemischt um , wenn schon nicht weiße, so doch wenigstens hellgraue Kutten zu bekommen. Der größte Wunsch war neben Geld für Medizin gegen Malaria auch die Zusendung eines echten Deckfarbenkastens. Für viele von Ihnen ist ein baldiger Besuch unseres sicher lohnenswerten und überraschenden Museums zugegeben sicher auch etwas weitgesteckt, wiewohl ich über s Internet auch durchaus immer wieder extra angereiste Interessenten aus Belgien , Frankreich und den Niederlanden habe, so dass ich gerne auch anbiete, als Vorab-Information oder zur uneingeschränkten Weiterverwendung Fotos, andere Presseberichte, und kurze Textstücke zum Museum, zu Intentionen, Reise-erlebnissen, Maskenerwerb und anderen viel gestellten Fragen an Sie per mail weiterzuleiten. Freuen würde ich mich, wenn Ihnen dies für einen Bericht von Nutzen wäre. Mit freundlichen Grüßen! Michael Stöhr www.maskenmuseum.de, weltweit größtes internationales Maskenmuseum mit 5000 Exponaten rund um den Globus in D-86420 Diedorf, Lindenstr.1 an der Bushaltestelle Zentr./Hauptstraße, 5 Min v. Bhf.Diedorf (Strecke Augsburg -Dinkelscherben-Ulm), 10 Min von der Autobahnausf. Augsburg West auf der B17 und B300 Richtung Memmingen. Geöffnet: So. bis Mittw. 17.00 bis 22.00 nach tel. Voranmeldung (10 Min vorher) T. u. Fax.:0049/60245 oder M.:01728230756 (o.08238/963245) In den bayr. Schulferien meist geschl.. Eintritt:5 ,--Euro p.P, Gruppe (12 Pers. max.) :12,--Euro mit Führung. Achtung: Im Winter nicht geheizt und vor dem Haus evtl. nicht gestreut Michael Stöhr: webmaster@maskenmuseum.de museo de mascaras internacionals (5000 objetos) museo di mascheras internazionales (5000 oggettos) musee du masque international avec 5000 objets tout delle monde www.maskenmuseum.de Maybe you like to have a look at our website or come for a visit: 5000 masks from all around the world. Michael Stoehr, teacher of art
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Petra Bauer (55 Jahre )

Registriert seit 13.04.2006

2. Vorsitzende bei den "Fridberger Tänzelleyt" e. V. näheres unter:www.fridberger-taenzelleyt.de