Diedorfs Bürgermeister Völk begrüßt eine Maskengruppe aus Südosteuropa im Haus der Kulturen in Diedorf

Diedorf: haus der kultur(en) | Ganz plötzlich war der Winter da. Es hatte heftig geschneit über Nacht und die Besuchergruppe des Maskenmuseums in Diedorf , die mitten in der Nacht fast noch um Mitternacht in Hrusica in Slowenien auf gebrochen waren, um hier in Diedorf bei Augsburg das internationale Maskenmuseum zu besuchen, liesen auf sich warten. Ungünstig waren die Straßenverhältnisse und die geschätzte Fahrt von 9 Stunden zog sich unerwartet in die Länge. Eigentlich war um 10.30 nach Planung schon die Besichtigigung abgeschlossen und die Geschäfte in Diedorf warteten schon mit kleinen Erfrischungen auf den kleinen Umzug, den uns die 50 Maskenträger angekündigt hatten.
Die Diedorfer Germanen und die Perchten von Mittelneufnach ,die zur Unterstützung und Begrüßung erschienen waren, saßen schon über eine Stunde in den Startlöchern um mit den Skoromati aus Slowenien in traditioneller Form den Winter aus Diedorf zu vertreiben. Gottseidank! Der große Raum im Haus der Kulturen in Diedorf war trotz der Kälte draussend vom recht kleinen Holzofen angenehm auf geheizt worden. Heisser Kaffee und Tee und für die hartgesottenen Faschingsläufer auch Glühwein stand bereit, sowie eine kleine Brotzeit nach der langen Fahrt.
10.45: fast gleichzeitig mit dem großen Bus, der gerade noch in den Hinterhof am Haus der Kulturen hineinpasste, war jetzt auch unser Bürgermeister Völk schon da und konnte die große Maskengruppe im Namen der Gemeinde begrüßen. Alles schien jetzt wieder zusammen zu passen.
Aber leider: Der vorgesehene Besuch der vor gewarnten Diedorfer Geschäfte mußte leider für die Skoromati ausfallen, weil Ihre wundervollen papierenen Maskenaufsätze und Kostüme dem noch immer anhaltenden Graupelschneetreiben nicht stand gehalten hätten.
Die Diedorfer Germanen und die Mittelneufnacher Perchten haben sie aber sicher bei Ihrem Besuch würdevoll vertreten .
Jetzt sagen Sie aber ja nicht: Das war wohl nicht genug!
Denn der Winter kam ja jetzt mit zweistelligen Minusgraden wieder gar heftig zurück.
Nein an den Germanen, den Perchten und den Frühlingsläufern aus Slowenien hat das sicher nicht gelegen. Auch nicht am Glühwein, den krummen Brezen oder den netten Begrüßungsworten unseres Bürgermeisters. Das war Alles vom Feinsten. Wir waren lediglich vielleicht um ein paar wenige Wochen zu früh für das Winteraustreiben. Das ist alles!

Wenn es geklappt hätte, wie in Herbolzheim, dann hätte das so ausgesehen , wie im Film (Bitte mit der Maustaste anklicken!):http://www.youtube.com/watch?v=IlME0EQZ9ls&feature...
Nächstes Jahr könnten wir Unterstützung aus Südungarn bekommen (Da sitzen bei Pecs auch die Donauschwaben)und das sieht im Film dann so aus: (Klicken!) http://www.youtube.com/watch?v=PCw20LzH550&feature...

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Weiterveröffentlichungen:

myheimat-Stadtmagazin neusässer | Erschienen am 02.03.2012
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