Mitgliederversammlung des CDU- Stadverband Wetter mit Ehrung langjähriger Mitglieder.

Von links nach rechts: Stadtverbandsvorsitzender Nicklas M. Zielen ehrte Volker Drohtler und Christine Eich für langjährige Mitgliedschaft. Unterstützt wurde Zielen dabei vom stellvertretenden CDU-Kreisvorsitzenden Wieland Stötzel.
Am Sonntag 09.09.2012 fand die Mitgliederversammlung des CDU Stadtverbandes in Wetter statt. Neben den Mitgliedern waren der stellvertretende CDU-Kreisvorsitzender Wieland Stötzel und der Vorsitzende Matthias Range der Jungen Union Marburg der Einladung des CDU-Vorsitzenden Nicklas M. Zielen in das Vereinsheim des Turnverein Wetter 05 gefolgt.

Grund für die gesonderte Mitgliederversammlung war die Notwendigkeit der Wahl von Delegierten für die Wahlkreisdeligiertenversammlung zur Nominierung des Bundeskandidaten im hiesigen Wahlkreis.
Zielen ging in seinem Bericht unter anderem auf die vergangene Bürgermeisterwahl in Wetter ein. Er bescheinigte Bürgermeister Spanka im Wahlkampf zwar alles richtig gemacht zu haben, kritisierte aber, dass Spanka es versäumt habe die Parlamentarier nicht ausreichend genug in bestimmte politische Vorgänge eingebunden zu haben.

Es ist deutlich erkennbar, dass Bürgermeister Spanka nun wieder auf die Fraktionen zugeht und sie wieder mehr in die politische Arbeit einbindet. Dies bedeutet für uns, dass wir als Parlamentarier künftig nicht nur untereinander, sondern gerade auch mit dem Bürgermeister vernünftig umgehen müssen. Nur so kann erfolgreiche und konstruktive Politik zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger gestaltet werden, so Zielen.

Weiterhin ging Zielen auf den bevorstenden Baubeginn der Teilortsumgehung K 123 ein.
Der Spatenstich wird noch in diesem Monat erfolgen. Ohne den goßen Einsatz von Volker Drothler wäre das Projekt sicherlich gescheitert. So hat der Landrat, Finanzminister, Bürgermeister und die Fraktionsvorsitzenden am Rande einer Kreistagssitzung zusammen gebracht und hat damit entscheidend dazu beigetragen, dass letztlich eine Lösung zur Schließung der Finanzierungslücke herbeigeführt werden konnte", so machte Zielen deutlich.

Lobend hob Zielen das Engagement der Bewohner von Oberrosphe hervor, die mit dem Projekt "Bioengergiedorf" eine Vorreiterstellung eingenommen habe. Auch andere Stadtteile wollen nun nachziehen und prüfen die Möglichkeit zur Einrichtung von genossenschaftlichen Nahwärmenetzen. Zielen verdeutlichte, dass auch die Stadt Wetter die Zeichen der Zeit erkannt habe und vermehrt auf regenerative Energien setze. So werden die jüngst als Eigenbetrieb der Stadt Wetter gegründete "Stadtwerke Wetter" das in der Kernstadt bestehende Nahwärmenetz von der EON zurücklaufen. Ziel ist es dieses in Eigenregie zu betreiben und zu nach und nach zu erweitern. Ein Großteil der Energie kommt bereits jetzt aus der Biogasanlage Geisel. Eine Art Pelletsbefeuerung aus biologischen Abfallprodukten eines im Landkreis ansässigen Unternehmens soll noch hinzukommen.

Der stellvertretende CDU Kreisvorsitzender Wieland Stötzel, der zusammen mit Zielen die Ehrungen vornahm, appelierte zuvor in seinen Grußworten an das Engagement aller Parteimitglieder sich in den bevorstehenden Wahlkämpfen tatkräftig zu angagieren.
Für die CDU gibt es nicht nur viel zu gewinnen, sondern auch einiges zu verlieren, so Stötzel. Denn ab Herbst 2013 bis Frühjahr 2014 finden Bundestags-
Landtags-und Landratswahlen insgesamt drei wichtige Wahlen statt.
Stötzel dankte im Rahmen der Ehrungen dem außerordentlichen Engagement von Volker Drothler, der bereis 40 Jahre der CDU nicht nur als einfaches Mitglied, sondern als einer der aktivsten Mitglieder angehört. So war Drothler bereits im Vogelsbergkreis unter anderem als Stadtverordneter für die CDU tätig. In der Stadt Wetter ist er bereits seit 22 Jahren Fraktionsvorsitzender der CDU im Stadtparlament. Außerdem saß er für die CDU im Kreistag und ist dort bereits seit 8 Jahren als Kreisbeigeordneter Mitglied des Kreisausschusses.

Für 25 Jahre Mitgliedschaft wurde Christine Eich aus Mellnau geehrt, die unter anderem den CDU-Stadtverbandsvorsitz in Wetter inne hatte. Außerdem war sie in verschiedenen Ausschüssen wie Bauausschuss, Sozialauschuss und als Stadverordnete im Stadtparlament in Wetter.

Schließlich stellte sich der 24-jährige Rechtsreferendar Matthias Range als Bewerber um das Direktmandat des Wahlkreises für den Bundestag der Versammlung vor.

Im Anschluss an die Mitgliederversammlung fand ein geselliger Nachmittag mit Kaffee und Kuchen statt, zu welcher auch Vertreter der Fraktionen der FDP sowie der Grünen begrüßt werden konnten.

Weiterveröffentlichungen:

Oberhessische Presse | Erschienen am 22.09.2012
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Karin Franzisky aus Bad Arolsen am 15.09.2012 um 16:04 Uhr  
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