WETTERANUS OST!

Die Grenzläufergruppe
Wetter (Hessen): Grenzegang Wetter |

80 Ausschussmitglieder wühlen sich durch Wetters schlammige Ostgrenze


Im Februar hatte der Ausschuss "Grenze und Grenzsteine" alle anderen Ausschüsse zum frostig-sonnigen Erlebniswandern mit Schlammgarantie geladen. Ausschussvorsitzender Heinrich Reh hatte die Strecke der Ostgrenze vor zwei Wochen selbst abgewandert und wusste, wo die Teilnehmer "Land unter" erwartete.
Wieder dabei: Georg Eucker mit dem Besenwagen, einem Planwagen der Oldtimerfreunde Wetter, der alles aufliest, was nicht bis Sonnenuntergang sein Ziel erreichen würde.
Die erste Überraschung wartete in Todenhausen: Die Treppe, vor sieben Jahren mit schwerem Gerät prachtvolle sieben Meter breit angelegt, ist zwar ordentlich frei geschnitten aber ziemlich vermodert! Einzig der Grenzstein, der damals mehr zufällig freigebaggert worden war, steht wie ein Fels in der Brandung. Das bedeutet Arbeit für den Ausschuss.
Oben in der Sonne angekommen genossen die Wanderer einen herrlichen Ausblick auf das nebelumschlungene Wetter. Der anschließende Ab- und Aufstieg im "Riegelsgrund" gehört zu den "Magic Moments" der Ostgrenze; auf 300 Metern ein bisschen Sherwood Forest, ein bisschen Märchenwald und ganz viel Mystik... Leider haben die Wenigsten im Getümmel die Muße, sich von der besonderen Aura hier einfangen zu lassen, denn die meisten sind bergab damit beschäftigt, dem Vordermann nicht in die Hacken zu rutschen und bergauf nicht noch lauter zu keuchen als der Nebenmann, denn es gilt über 60 Höhenmeter in einem schmierigen und verwurzelten Hang zu erklimmen. Und, oben hochgekraxelt, durchgeschwitzt und atemlos, überrumpelte der nächste "Magic Moment": Die über 150 Jahre alte Prachteiche vom Galgenberg! Wow! Ihre exponierte Lage mit Blick auf Mellnau und ihre und weit ausladende und doch gedrungene Krone bringen jeden zum Staunen. Seit 2012 ist die Aktionsgemeinschaft Rettet den Burgwald dabei, diese landschaftsprägende Eiche als Naturdenkmal ausweisen zu lassen.
Sumpfiger Boden oberhalb des "Ziegenstrauchs" zwang die Wanderer, die Grenze zu verlassen und abzukürzen.
Gulaschsuppe und Sonne empfingen die durchgefrorenen Grenzgänger und überspielten den Frost und den Matsch auf dem Frühstücksplatz. Berge von Wurzelwerk, tiefe Baggerfurchen und Mulch zeigten, dass sich hier ganz schön was tut.
Sie letzten Sumpflöcher warteten auf der Niederwetterschen Grenze, im idyllisch vermoosten Wald oberhalb Niederwetter und in der Aue.
1
1
1
1
1
1
1 1
1
Einem Mitglied gefällt das:
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.