Essen in Deutschland bedeutet für Bürger: " Gute Bürgerliche Küche und gemütliches Ambiente." In den 50er Jahren wurde die Currywurst oder das Brathähnchen bei den Bürgern immer beliebter. Man durfte sogar das Hähnchen im Restaurant mit den Fingern zerlegen. Später kamen Spaghetti und Pizzen bei dem Bürgern auf den Speiseplan. Heute sieht man Bürger in Lokalen essen, wo nur noch das Essen in Tüten gereicht wird und die Speisen ganz ohne Besteck gegessen werden. Die Esskultur geht immer mehr verloren. Mit großem Unmut gehe ich in solche Restaurants, ich bekomme immer das Gefühl in einem anderen Land zu leben.
Knigge ist in Restaurants, wo Messer und Gabeln gereicht werden, noch nicht verloren gegangen.
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Hätte sie sich nie verändert, wäre sie nie zu dem geworden, was du gut findest und bewahren möchtest ;)
Ausserdem kannst du im privaten Bereich doch selbst bestimmen.
Und in der Gastronomie suchst du dir aus, was dir gefällt.
Wo ist das Problem?
Ich glaube nicht, dass sie unbedingt verloren geht. Sie hat sich verschoben. In deutschen Restaurants bekommt man noch Messer und Gabel gereicht, Nur dass auf der Straße gegessen wird, stört mich schon manchmal
Andreas, was mich da stört, hat Christine angesprochen. Der Abfall wird einfach so entsorgt. Esse ich auf einem Porzellanteller, werde ich diesen kaum auf der Straße entsorgen.
Und dann noch die vielen Menschen, die in postnataler Phase aus ihren Flaschen nuckelnd durch die Gassen schlurfen. Sicher ein Weg die hohen Getränkepreise der Gastronomie zu umgehen, aber doof sieht's trotzdem aus.
Christine, diese Schnellrestaurants haben mit Esskultur, wie auch ich sie mag, nichts gemeinsam - ist eben wie Bratwurst im Brötchen auf die Hand.
Ich brauch´s nicht und freu mich auf gänzlich andere Essvergnügen ;-)
LG Heidi
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