Ahnenforschung – eine Zeitreise
Wer sich mit Ahnenforschung befasst, braucht viel Geduld. Ausgehend von der eigenen Geburtsurkunde, über die der Eltern und Großeltern, ist es, als ob man sich mit Hilfe des Ariadnefadens in einem Labyrinth befindet.
Wer einmal versucht hat, Steine auf einem Schachspiel von Feld zu Feld zu verdoppeln, weiß, wie schnell sich die Verwandtschaft auf mütterlicher und väterlicher Seite vermehrt. Ohne Zweifel ist es sehr interessant zu erfahren, welche Berufe die Urgroßeltern ausgeübt haben und woher die Familie kommt. Herauszufinden, dass eine Reihe von Verwandten leben, von denen man vorher nie etwas gehört hat, ist besonders spannend. Historische Zusammenhänge aufzudecken, Quellenforschung zu betreiben und in alten Kirchenbüchern zu stöbern ist allerdings ausgesprochen zeitintensiv und schwierig - wegen der ungewohnten Schreibweise und weil es irgendwann lateinisch wird. Glücklicherweise ist es in unserem digitalem Zeitalter in mancher Hinsicht auch einfacher geworden. Zahlreiche kostenlose Internetangebote helfen bei der Recherche. Gute Erfahrungen habe ich bei www.verwandt.de gemacht. Hier wird es dem User einfach gemacht den eigenen Stammbaum zu erstellen. Meine persönliche Überraschung waren die Übereinstimmungen, die sich dann gezeigt haben. Nun skype ich fröhlich, bis nach Argentinien, und freue mich über eine Cousine 2.Grades.
Übrigens kam der erste „Leidinger“ wohl aus dem inzwischen eingemeindeten Dorf Leidingen, das direkt auf der deutsch-französischen Grenze liegt.
Weiterveröffentlichungen:
Interessant und spannend ist so eine Stammbaumforschung.
Ich habe mich einmal im Archiv versucht, mehr über die Ahnen meiner und die meines Vaters zu erforschen. Nu8r sehr mühsam ging das und eine allzu große Ausbeute habe ich glaube ich nicht gemacht. Oft wußte ich nicht, ob und wie die Fäden zusammenlaufen.
ich kann es mir nicht so recht vorstellen, dss ich über das Internet viel erfahren werde.
Doch ist es ei Versuch wert.
Danke für diesen schönen Bericht
Ein schönes Hobby - besonders, wenn man schon so weit kommt, wie du.
Ich hab es auch mal kurz versucht, es aber dann gelassen. Aber immer, wenn ich lese, was andere so tun, animiert mich das wieder ein wenig...
Sicherlich wirst du dir schon eine Skizze angefertigt haben, Birgit. Wenn du schon so weit gekommen bist wie angegeben, dann wird wohl ein DIN A-4 Blatt für deine Notizen nicht mehr ausreichen, sondern wohl nur noch eine Wandtafel ...
Immer wieder interessant, auch ,daß sich die Schreibweisen der Namen verändern im Laufe der Zeit und er der Einträge.
Dann fällt mir die Kirche in Lemgo auf, eine der schönen Städte in Deutschland.
Eine Quelle, die immer wieder Ergebnisse bringt, sind Kirchenbücher. Diese sind zeitraubend, aber oft die einzigen Register der früheren Jahrhunderte, die rhalten gebliebn sind.
Ich habe mich von dir anstecken lassen, Birgit! Nun bin ich auch bei www.verwandt.de registriert. Hoffentlich stört es den Computer nicht, dass ich in Deutschland (Marburg) geboren wurde und nun in Österreich (Salzburg) lebe ...
Axel, dann wünsche ich dir viel Spaß bei der Recherche! Da es meinen PC nicht stört, dass meine Seite auch mit Daten von Argentinien aus gefüttert wird, gehe ich davon aus, dass es dein Computer nicht übel nimmt, dass du von Marburg aus nach Salzburg gezogen bist.
LG Birgit
Eine wahrhaft spannende Beschäftigung, bei der maneiner zwar weniger den reichen Onkel in Amerika aufgestöbert hat, wohl aber interessante Geschichten und Schicksale. Eine Verwandte von mir betreibt sehr akribisch Ahnenforschung und ist bereits im 16.Jahrh. angelangt. Für mich wäre das zu mühsam, mich durch die komplizieten familiären Geflechte durchzuwuseln. Hut ab, vor dem, der es trotzdem tut.
@Axel, weltweit habe ich gerade 586 Menschen gefunden, die Haack heißen oder mit diesem Namen geboren wurden. Dann noch einmal viel Spaß mit dem - wie Karl-Heinz schreibt - durchwuseln!
Birgit, ich stimme Dir absolut zu. Über ein Jahrzehnt habe ich geforscht. Kam väterlicherseits bis zum 30-jährigen Krieg (Bericht folgt) und mütterlicherseits bis zur hessischen Märchenfrau und J.W.Goethe. Mach' weiter und Du wirst staunen... Siehe auch:
http://www.myheimat.de/marburg/goethe-die-gebruede...
@Hans-Rudolf, ich hänge an verschiedenen Stolpersteinen. Es gab zahlreiche unehelich geborene Vorfahren, unterschiedliche Schreibweisen der Namen, bei Kauf eines Hofes, wude plötzlich der Name des vorigen Besitzers angenommen - bei einer Heirat wurde wohl auch früher manchmal der Name der Frau angenommen. Immer wieder sehe ich verschiedene Möglichkeiten/Linien und frage mich dann, was davon stimmt.
Birgit, kleiner Tipp: achte besonders auf die Vornamen, denn oft wurden die Kinder nach der Großmutter oder dem Großvater benannt. Das kann viel helfen, um die Linie zu halten.
@Hans-Rudolf, du kannst dir gar nicht vorstellen wie oft da Nikolaus, Friedrich und Wilhelm vorkommen. Da ist "Ilsabein" als Vorname wirklich eine löbliche Ausnahme ;-)
Die Thematik ist mir auch bestens bekant, ich hatte nur den Vorteil den Ahnenpass meinses gefallen Onkels als Vorlage zu bekommen.
lg Willi
Doch Birgit, ich kann es mir nicht nur vorstellen, sondern habe mich auch durch ewige Wiederholungen der Friedrichs, Wilhelms, Christians, Karls usw. geackert.
Nur nicht aufgeben und nicht vergessen, in die Kirchenbücher Deutschlands zu schauen. Da hast Du immer einen Ausflugsgrund.
Ich werde es jetzt auch auf dieser Seitwe versuchen.
@Christl, dann hoffe ich, dass du einen ganz ungewöhnlichen Mädchennamen hast ;-)
@Hans-Rudolf, vielen Dank für deine guten Tipps und die Aufmunterung ;-)
@ Willi, da hast du bestimmt schon viel mehr gefunden, als dir verwandt.de anzeigt. Dort habe ich nur 9 "Hembacher" gefunden. ;o)
@Axel, Michael und Andreas, danke für eure netten Komentare :-)
Wenn ich mir die Urkunden anschaue, die du so lieferst., so ist sicherlich der im Vorteil, der die alte deutsche Schrift beherrscht bzw. ein bisschen graphologisch bewandert ist ...
Axel, es ist zwar mühsam, aber das Sütterlin-Alphabet findest du auch im Netz. Ich habe das Glück, dass meine Mutter noch lebt und ich sie fragen kann. Allerdings gab es auch früher schon manchmal die "Sauklaue".
Maria, ich freue mich, dass er dir gefallen hat. ;-)
Sehr schöner Bericht über einen sehr ansteckenden "Bazillus". Seit etwa 25 Jahren bin ich auch der Ahnenforschung verfallen und kann Deine Erfahrungen nur bestätigen. Sehr hilfreich waren mir Heimatforscher, die es in jeder Region Deutschlands gibt (so z. Bsp. in Amöneburg Dr. Alfred Schneider).
Danke, Hans-Christoph, leider scheinen die Vorfahren in unserer Familie auf beiden Seiten sehr umtriebig gewesen zu sein. Aber immer mehr Archive stellen ihre regionalen Forschungsergebnisse ins Netz. Inzwischen gibt es ja auch bereits Kirchenbücher online.
@Maria, da geht es dir so wie mir. Über die schönen alten Urkunden, die du hier eingestellt hast, habe ich mich auch immer gefreut. ;-)
....ein interessanter Beitrag......wünsche allen viel Freude bei der Ahnenforschung
LG Karola
Danke Birgit, Du bist mir sehr symphatisch!
Liebe Birgit,
Mit der Forschung nach Urahnen bin ich Dir schon etwas voraus. Ein Onkel mütterlicher Seits hat diese Puzzelarbeit schon vor 35 Jahren gemacht. Er konnte bis 1653 vorwiegend über Kirchenbücher unsere Ahnenreihe zurückverfolgen und hat von einem bekannten österreichischen Mahler auch einen wunderschönen Stammbaum in Öl malen lassen.
http://www.myheimat.de/marburg/ein-ungewoehnlicher...
Von meines Vaters Seite forsche ich noch mit einer Cousine zusammen. Unser Name Pfandler ( so heiße ich mit Mädchennamen) ist das erste Mal in einem Kirchenbuch 1636 erschienen. Meine Ahnen stammen aus Tirol, nach der Reformation wurden alle, die nicht katholisch waren, aus Tirol vertrieben und so landeten meine Vorfahren in Ungarn.
http://www.myheimat.de/marburg/noch-mehr-von-den-s...
Ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg beim „durchwuseln“
Liebe Grüße
Friederike
@Friederike, deinen wunderschönen Stammbaum - und auch die tollen Fotos - habe ich schon bewundert. Er gefällt mir sehr gut!
Was die Suche so erschwert, ist auch, dass die Vorfahren zum Teil sehr früh verstorben sind und dann ein zweites oder auch ein drittes Mal geheiratet haben.
Vielen Dank für deinen guten Wunsch zum weiteren "durchwuseln".
@Maria und Karola, Danke!
Liebe Birgit, ich finde Deine Beschäftigung mit den oft sehr spannenden Leben und dem jeweiligen Wirken unserer Vorfahren super, das alles gefällt mir wirklich sehr!
Herzliche Schnee- und Eisgrüße aus Marienhagen schickt Hans-Friedrich
Hans-Friedrich, ich freue mich sehr, dass dir mein Beitrag gefallen hat. Wünsche dir noch einen schönen Sonntag und grüße zurück aus dem verschneiten Wetter.
Birgit
Hallo Birgit,
auch mich hat seit einigen Jahren die Genealogie gepackt. Ich kann Dir nur wärmstens die Seiten und Hilfen unter www.genealogienetz.de empfehlen. Dort kannst Du u.a Kontakt zu zahlreichen Vereinen und Listen finden, die sich speziell mit bestimmten Gegenden beschäftigen. Die Computergenealogie ist schon ziemlich vortgeschritten. Und immer Vorsicht vor Abofallen !! Die sind gerade im Genealogioebereich zahlreich vertreten. Unverzichtbar ist auch die Seite der Mormonen unter www.familysearch.com.
Meine Ergebnisse habe ich übrigens auf meiner eigenen Seite veröffentlicht und sind unter www-family-treichel.de.tl einsehbar.
Hallo Mirko,
über deinen Kommentar habe ich mich sehr gefreut. Deine Empfehlungen kenne ich und finde sie auch gut. Leider konnte ich deine Seite nicht betrachten, da immer der Hinweis erschien: "Ups, der Link scheint nicht zu funktionieren."
VG Birgit
Uups, im Eifer des Gefechts: www.family-treichel.de.tl
Nun sollte es klappen. Menuepunkt Ahnenforschung.
Grüße Mirko
Mirko,
es hat geklappt und ich bin begeistert. Da bist du mit deiner Ahnenforschung ja wirklich weit gekommen. Mein Kompliment!
VG Birgit
...unser Ortssippenbuch wurde vor über 40 Jahren aus den alten Kirchenbüchern (ab 1639) und Akten aus dem Staatsarchiv in Marburg geschrieben. Es müßte eigentlich dringend ergänzt werden....
Ich stehe nicht mal drin!
Ich habe es jetzt erst mal digitalisiert und als PDF im PC,
....irgendwann gehe ich ja auch mal in Rente
Ralph, über deine Vorarbeit werden sich die Nachfahren sicher freuen!




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