Das Flöckchen Schnö

Das Flöckchen Schnö
aus luftger Höh
fiel auf den Tannenwipfel
ganz außen auf den Zipfel.

Die Tann, die ist so wunderschön,
hat auch der Kalli grad gesehn,
der, abgesägt und aufgeladen,
die Tann mit Heim nimmt zu den Gaben.

Das Flöckchen Schnü,
das hatte Müh,
den Halt nicht zu verlieren
schon bei den Eingangstüren.

Drin ist´s warm und rettungslos
schmilzt das Flöckchen und rutscht los;
stürzt in die Freiflugphase,
klatscht auf die Dackelnase.

Das Flöckchen Schnä,
das kitzelt schä!
Der Dackel winselt, prustet, schnieft,
schnell an die Luft, wo er gleich niest.

Und mit der Wucht von dem Reflex
schießt´s Flöckchen, das noch ganz perplex,
auf´s dick vereiste Fensterbrett
und ist damit – Gottlob – gerett`.

Das Flöckchen Schnee,
das dankt Herrn Je,
nebst Leb die beste Sicht zu haben
auf Tann, auf Kerz und auf die Gaben.

(Copyright: Sabine Kaiser)
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2 Kommentare
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Basti S. aus Aystetten | 27.12.2014 | 14:04  
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Silke Wolf aus Stadtallendorf | 29.12.2014 | 23:59  
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