Bilderbogen im September
Langsam verfärbt sich das Laub, die ersten Blätter sind gefallen und der meteorologische Herbst hat schon angefangen. Vereinzelte liegen Kastanien auf dem Boden; genauso, wie Birnen und Äpfel, an denen sich die Vögel laben.
Dahlien, Zinnien und Astern bringen Farbe in die Gärten und die Spinnen arbeiten am Altweibersommer. Sonnige, warme Tage wechseln sich ab mit verregnetem Grau. Kürbissuppe duftet in vielen Töpfen und Wollpullover werden aus dem Schrank geholt. Vielleicht auch eine weitere Decke für die kalten Nächte. Der Sommer war kurz und am letzten Tag im August ist auf dem Feldberg der erste Schnee gefallen. Schön wäre es, wenn der Herbst uns noch einmal Sonne und Wärme bringt.
Ich wünsche viel Spaß an den Bildern und dem „Septembermorgen“-Gedicht.
Im Nebel ruhet noch die Welt,
Noch träumen Wald und Wiesen:
Bald siehst du, wenn der Schleier fällt,
Den blauen Himmel unverstellt,
Herbstkräftig die gedämpfte Welt
In warmem Golde fließen.
Eduard Mörike (1804-1875)


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