Die Wichtelhäuser Bei Brungerhausen eines beliebten Ausflugs ziel
Die Wichtelhäuser Bei Brungerhausen
Wichtelhäuser, nennt man die sagenumwobene Felsguppe am Südhang des Wollenberges, die schon immer eine besondere Anziehungskraft auf die Menschen ausgeübt hat.
Waren es doch die Wichtelmänner, die in grauer Vorzeit hier im Wollenberg lebten, denen wir die mächtige Felsgruppe zu verdanken haben.Und das kam so:
Vor vielen Jahren, als es auf der Erde noch Riesen, Zwerge. Hexen und Elfen gab, als die Luft noch klar und die Gewässer noch rein waren, hauste im Wollenberg ein kleines Völkchen, die Wichtelmänner genannt wurden.
Sie stammen aus dem Reich der Tiefe im inneren der Erde und gingen täglich ihrer Beschäftigung nach, die darin bestand, an ganz bestimmten Stellen, die nur ihnen bekannt waren, Gold und edle Steine aus der Erde zu graben. Mit ihren Schätzen kamen sie dann gelegentlich ins Tal zu den Menschen, um hier ihre Schätze gegen Bekleidung und Lebensmittel einzutauschen. Auch Geräte, die sie zum graben brauchten, wurden auf diese Weise eingehandelt, denn sie konnten sie nicht selbst herstellen.
Dies ging lange Zeit so reibungslos vonstatten, dass alle Beteiligten zufrieden waren, Eines Tages aber forderten die Menschen von den Wichteln höhere Preise für ihre Gegenlieferung. Schließlich wollte man überhaupt keine Gräte mehr zur Verfügung stellen. Warum, so sagten sie, sollen die Wichtel den größten Teil von dem Gold behalten, wir könnten doch selber graben.
Diese Einstellung nahmen die kleinen Männchen jedoch den Menschen furchtbar krumm. Sie stiemen Verwünschungen aus und gingen auf die Berge zurück. Dort schleppten und wälzten sie große Felsbrocken zusammen, die verstreut im Wollenberg herumlagen und türmten sie an den Stellen auf, wo sie ihre schätze ausgegraben hatten.
Dabei ließen sie einen schmalen Spalt unter einem Felsblock offen, durch den sie allesamt nacheinander in ihr Reich in das erdinnere auf nimmer Wieder sehn verschwanden. Diese öfnung im Gestein ist heute noch vorhanden.
Die Menschen aber gingen auf den Berg, um selbst nach Gold zu graben, nachdem die Wichtelmänner nicht zurückgekehrt waren. Sie sahen dort voll Verwunderung die gewaltige Veränderung und sprachen zueinander, als sie die hohen Felstürme sahen: Das sind die Häuser der Wichtel. Der Zugang zu den unterirdischen Schätzen aber blieb ihnen für alle zeit versperrt. Soweit also die Geschichte von den Wichtelmännern.
Es gibt aber noch eine andere Entstehungsgeschichte der Wichtelhäuser und die lautet folgendermaßen.
Als unsere gute alte Erde bereits vier Milliarden und mehr Jahre alt war und ihre anfangs glutflüssige Form eine allmählich Abkühlung erfahren, sowie eine feste Gestalt angenommen hatte, als es bereits Meere, Berge, Wälder und schon Tiere auf dem Festland, aber noch keine Menschen gab, herrschte auf der ganzen Erde ein ausgesprochenes Treibhausklima. Die starke Vulkantätigkeit und die Bewegung der Erdkruste, welche den Werdegang der Erde seit dem Übergang von der flüssigen in die feste Form begleitet hatte, führte im Zeitalter des Unterkarbon zur Bieldung zahlreicher Gebirge. Diese Urkräfte trieben auch die Gesteinsschichten an die Oberfläche, die uns heute als so genanter Kammquarzit und in diesem besonderen Fall als Wollenber-Quarzit bekannt sind und aus dem auch die Wichtelhäuser besten, Die Zeiträume, in denen diese Gebirgsbildungen entstanden sind für menschliche Begriffe unvorstellbar, sie werten auf 50-70 Millionen Jahre geschätzt, der Abstand bis zur Jetztzeit beträgt etwa 340 Millionen Jahre.



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