MVGIDA zu Besuch im „Problemviertel“

  Heute war es nun soweit und der Große Dreesch erwartete MVGIDA und die große Reinigungstruppe der Gegenseite.
Zum großen Kehraus wie von den Gegendemonstranten angekündigt ist es nun doch nicht gekommen. Woran mag das nun wieder gelegen haben das sich nicht so viele Gegendemonstranten zeigten wie erhofft. Böse Leute behaupten es liegt am Ende des Monats und da wird das Geld bei einigen Anhängern der ANTIFA schon mal knapp werden und ohne staatliche Zuschüsse wird das Reisen als Otto Normalbürger schon mal teuer. Über die Zahlen möchte ich mich da nicht genauer auslassen den wir werden wieder in der Zeitung lesen können das es ein Vielfaches von dem was MVGIDA auf die Straße brachte war. (sehr gut gemeinte Schätzungen belaufen sich auf ca. 100 Leuten)
Wie man feststellen konnte lassen sich durch solche Umstände die Anhänger der MVGIDA nicht abhalten und sind wiedermal zahlreich erschienen. Vorsichtige Schätzungen belaufen sich um die 300 Menschen. Die Polizei sprach mir gegenüber von ca.280 Teilnehmern ich hatte schon bei meiner ersten Zählung mehr auf der Karte.
Gutes Wetter und gute Laune waren angesagt und so konnte sich der Zug nach den üblichen Behördenspielen endlich im Gang setzen
Die Redner und Moderatoren haben wie üblich wieder sehr gute Arbeit geleistet und so konnten auch die letzten Anwohner erfahren wo die Ziele von MVGIDA liegen.
Am zweiten Kundgebungsplatz am Lenindenkmal (ein Überbleibsel aus sozialistischer Zeit) sprach wieder ein neuer Redner und brachte die Sache mit den Kriegstreibern aus den USA auf den Punkt. Auch hier hätten ihnen sicher einige russische Anwohner aus den umliegenden Blocks sicher recht gegeben das nicht Russland sondern die USA die waren Kriegstreiber sind. (eventuell schließen sie sich das nächste Mal an wenn sie erkennen das MVGIDA nicht prinzipiell gegen Ausländer sind sondern eine gesteuerte Zuwanderung wünschen)
Von da aus ging es dann in die Perleberger Straße, ein Wohnviertel welches offensichtlich von der Wohnungsgesellschaft aufgegeben wurde. Die alten Plattenbauten wurden noch nicht saniert und dementsprechend sah es auch dort aus. Ungepflegte Rasenflächen und Vorgärten mit überquellenden Papierkörben bilden sicher keinen schönen Ausblick aus den Fenstern.
Vorbei am „Haus der Begegnung“ an dem ich mich fragte wer sich da wohl begegnen wird sicher nur die vielen Neudeutschen dieses Viertels. Auch in dieser Straße konnte man viele neugierige Blicke aus den Fenstern beobachten und es bleibt zu wünschen übrig dass sie beim nächsten Mal den Weg auf die Straße finden
Von da wieder zurück auf den Berliner Platz an dem wir noch einen Hamburger, ich sage Mal mit sehr energischer Stimme, ein Gedicht rezitierte. Am Text war ja auch im Grunde nichts auszusetzen doch die Vortragsweise stellte es wieder ins falsche Licht.
Im Großen und Ganzen war dieser Spaziergang ein voller Erfolg. Ohne größere Vorkommnisse (bis auf zwei Eierwürfe der Antifa auf den Zug der MVGIDA) wurde er dann auch auf den Berliner Platz beendet und löste sich schnell wieder auf. Die Polizei hatte während der Kundgebung ganze Arbeit geleistet obwohl man bemerken muss das von Seitens der ANTIFA auch nichts bewegendes aufgestellt wurde. Es war wohl doch zu überraschend gewesen das dieser Spaziergang auf den Dreesch laufen würde
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Norbert Höfs aus Schwerin | 24.03.2015 | 00:29  
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