„Leomanie“ in Schwerin: „Heinrich“ in schickem Strickkleid

Der Kunststoff-Löwe hat für die Stadt durchaus Symbolkraft, denn schließlich war es der Welfenfürst Heinrich der Löwe, der Schwerin 1160 gründete. Foto: Helmut Kuzina
Schwerin: Marienplatz | „Leomanie“ heißt die Aktion des Schweriner Zoos, die auf eine große Baumaßnahme des Tierparks in der Landeshauptstadt hinweist, auf die Errichtung einer neuen Löwen-Anlage.

Etwa fünf Millionen Euro soll das Vorhaben kosten, und bei der Finanzierung dieses Projektes rechnet der Zoo mit Zuschüssen der Stadt und mit Fördermitteln aus dem Wirtschaftsministerium.

Doch einen Eigenanteil will der Tierpark dadurch erwirtschaften, dass er selbst durch den Verkauf von Kunststoff-Modellen Geld für die neue Löwen-Anlage zusammenträgt.

Insgesamt 50 Löwen-Modelle zum Preis von je 1250 Euro bietet der Zoo sowohl Firmen wie auch Privatpersonen an, die die Kunststoff-Skulpturen nach individuellen Vorstellungen bemalen oder bekleiden und so ihre Verbundenheit mit dem Zoo der Landeshauptstadt ausdrücken können.

Das Schlosspark-Center Schwerin ersteigerte einen Löwen und nannte ihn „Heinrich“. Frauen der Initiative „Bürger für Crivitz“ verpassten ihm ein schickes gelb-blaues Strickkleid. Nun ist er mit weiteren „Artgenossen“ im Einkaufszentrum am Marienplatz zu sehen.

März 2016, Helmut Kuzina
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