Neuer Schiffsanleger im Freilichtmuseum Mueß geplant.Ein Witz !

Ehemaliger Anleger an der Reppiner Burg
Schwerin: Freilichtmuseum Schwerin Mueß | Die Schweriner Volkszeitung titelte am 12.1.2016 unter Kostenexplosion „Schwerin baut zu teuer“
über verschiedene Projekte unteranderem auch über einen neuen Schiffsanleger für das Freilichtmuseum Schwerin-Mueß.
Hier wird darauf hingewiesen, dass der geplante Schiffsanleger am Freilichtmuseum Mueß nicht im Kostenrahmen bleiben. 152 000 Euro mehr schlagen hier zu Buche!
Also das muss man sich erst einmal vorstellen, in Meuß gibt es derzeit schon 2 Schiffsanleger, die nicht allzu weit vom Museumsdorf entfernt verrotten. Ein Anleger liegt ungefähr nur 1500 m vom Museumsdorf entfernt dicht an der Reppiner Burg. Der andere Schiffsanleger verrottet seit Jahren zusammen mit der Gaststätte „Zur Fähre“ und empfängt die Wassertouristen, die über die Müritz-Elde-Wasserstraße und den Störkanal den Schweriner See erreichen. Nun Geld spielt in Schwerin keine Rolle mehr, wir haben sowieso keins….
Wenn der neue Anleger in Mueß mit 152 000 € mehr zu Buche schlägt, fragt man sich was kostet der überhaupt? Für dieses 152 000 € könnte man mit Sicherheit den Anleger nahe der Reppiner Burg wieder instand setzen, da dieser Pfahle aus Stahl hat und eigentlich nur neue Bohlen braucht. Der kurze Weg entlang der Gärten zum Mueßer Museumsdorf führt durch eine Landschaftlich schöne Gegend und die Reppiner Burg biete eine herrlichen Blick über den Schweriner See und zur Insel Ziegelwerder.
SVZ
Nun warum spart man nicht Gelder und frischt einfach einen der Anleger wieder auf? Der Sinn und Zweck dieses Anlegers, ist eindeutig, mit dem Schiffsanleger die Besucherzahlen im Museumsdorf aufzufrischen. Denn der Anleger befindet sich direkt auf dem Grundstück des Freilichtmuseums in Mueß, sprich jeder der dort ankommt muss ob er will oder nicht, Eintritt bezahlen. Das Museum leidet schon seit Jahren unter sinkenden Besucherzahlen und stetig steigenden Personalkosten. Die derzeit bei über 500 000 € liegen dürften. Die Einnahmen erreichen nicht einmal den sechsstelligen Bereich, wobei die Besucherzahlen durch fragwürdige Veranstaltungen, wie einem Winros-Festival und Verkaufsveranstaltungen wie Sommer- u. Wintersonnenwerke und einem Gartenmarkt künstlich hochgepuscht werden. Der ganze Weg vom Museumsdorf bis zur Fähre ist eine einzige "Naturkatastrophe", die im Naturschutzgebiet liegt. Die Oberbürgermeisterin Frau Gramkow die ja angeblich an keinem Stück Papier vorbeikommt, sollte sich unbedingt mal auf den Weg nach Mueß begeben.
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