TSV Friesen Hänigsen Handball: Weibliche D-Jugend: 2:4 Punkte nach drei Spielen

Die weibliche D-Jugend 1 des TSV Friesen Hänigsen hatte sich mit 8:0 Punkten für die Regionsoberliga qualifiziert und Mannschaft und Mannschaftsverantwortlichen war klar, dass nun in jedem Spiel Vollgas geben werden muss.

Zum ersten Spiel waren die Nordstars aus Hannover zu Gast. Die Gäste starteten mit zwei Toren, doch ließen sich die Friesen nicht beirren und konnten über 2:4 auf 4:4 ausgleichen. Obwohl die jungen Damen aus der Landeshauptstadt nur zu acht angetreten waren, wurde mit sehr viel Tempo gespielt. Aber die Friesen konnten gut mithalten und sogar mit einer 10:9-Führung in die Halbzeitpause gehen.
Auch im 2. Spielabschnitt gingen die Nordstars ein hohes Tempo und insbesondere die groß gewachsene Tochter des Trainers wusste zu gefallen.
Bis zum 15:15 konnte sich keine Mannschaft absetzen, doch dann kam der „Lauf“ der Nordstars. Sie konnten mit 17:20 in Führung gehen.
Den Drei-Tore-Vorsprung konnten die Gäste bis zum Schlusspfiff halten und das Spiel mit 21:24 gewinnen.

Im zweiten Spiel traten die D-Mädchen der Friesen in Empelde an. Kein leichter Gegner und so lagen die Friesen schnell mit 15:1 hinten - damit hatte niemand gerechnet.
Die Gastgeberinnen konnten den Gästen nahezu in Perfektion beim Prellen die Bälle raus spielen. Es war schon schön anzuschauen, mit wie viel Elan und Willen die Empelderinnen spielten. Die jungen Friesen-Damen waren sichtlich beeindruckt und fanden oft den Weg zum Tor nicht. War mal eine an ihrer Gegenspielerin vorbei gekommen, dann waren die anderen sehr aufmerksam und machten hinten alles dicht. Immerhin konnten sich die Gäste zur Pause noch ein 18:3 erkämpfen.
In der zweiten Halbzeit konnten die Friesen sich verbessern und der Standhandball der ersten Halbzeit war abgehakt: Bis zum Abpfiff sollten noch mindestens zehn Tore erzielt werden. Endlich wurde sich mehr bewegt und schon tat sich hier und da auch mal eine Lücke auf. Da Torfrau Cassidy Hermenau gern auch mal im Feld spielen wollte, übernahmen Lea Hinrichs und Ann-Kathrin Ulbrich. Beide machten ihre Sache gut und ließen auch „nur“ 18 Gegentore zu.
In einem sehr fairen Spiel gewannen die überlegenen Empelderinnen aufgrund der schlechten 1. Halbzeit aus Friesensicht verdient mit 36:12.

Zum dritten Spiel fuhren die D-Mädchen aus Hänigsen nach Misburg. Misburg hatte zuvor Langenhagen mit 30:16 „von der Platte gefegt“ und so hatten die Gäste große Bedenken, „unter die Räder zu kommen“.
Doch der Start der Friesen gelang gleich mit zwei Toren Spiel, die der Mannschaft eine Portion Selbstvertrauen gab, denn die Mannschaft zeigte sich gegenüber dem Empelde-Spiel wie verwandelt und es entwickelte sich ein temporeiches Spiel. Bei der Abwehrarbeit blieben alle ihren Gegnerinnen auf den Fersen und versuchten konsequent den Ball raus zu spielen. Über die kompromisslose Abwehr führte der Weg die Friesen nach vorn, immer wieder angetrieben durch unsere Schnellste, Ronja Selzam. Zur Pause erarbeiteten sich die Gäste aus Hänigsen so einen 7:10 Vorsprung.
Die Trainer gaben die Anweisung, dass Doppelpässe gespielt werden sollen und jede Spielerin gleich nachlaufen soll, so dass die Gegnerinnen sozusagen überlaufen werden. Das klappte zwar nicht immer, aber viele Aktionen waren schon sehr gut.
Annika Voltmer machte in der Abwehr ein tolles Spiel. Einige Mal konnte sie Sprüngwürfe ihrer großgewachsenen Gegenspielerin blocken und dadurch Tor verhindern. Über 8:14 konnten die Friesen auf 10:20 davon ziehen. Zum einen hatte Cassidy Hermenau mit einer tollen Leistung im Tor ihren Anteil daran und zum anderen verwandelte Kim Rüdiger viermal ganz sicher vom Siebenmeterpunkt. Da war für die Gastgeberinnen nicht mehr viel zu machen.
Beim Schlusspfiff leuchtete ein 13:21 Sieg auf der Anzeigentafel. Eine tolle Mannschaftsleistung! Alle mitgereisten Eltern waren sich einig: Das war ein sehr schönes Spiel.

Es spielten: Cassidy Hermenau (im Tor und 1 Tor geworfen), Ann-Kathrin Ulbrich, Antonia Ewers (1), Kim Rüdiger (20), Hanna Mundt (4). Lea Hinrichs, Annika Voltmer (5), Ellen Bukoll, Ronja Selzam (12), Merit Granobs (5) und Emely Dierßen (6).
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