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Maria Beyer
Nachts!
Liegst du im Feindesland am Lagerfeuer
Und denkst verstohlen du an uns zu Haus?
Schleichst du mit deinen jungen Kameraden
Auf Kundschaft in die dunkle Nacht hinaus?
Ziehst du den Säbel, weil`s zum Angriff geht?
Sprichst du wohl noch einmal das Nachtgebet.
Das du so hundertmal von mir gehört,
Als noch kein Krieg das Leben uns zerstört?
Liegst du allein in Not und Wunden?
Hast du die letzte Ruhstatt schon...
In einem Grenzvertrag vom 1.07.1533 zwischen dem Grafen von Oettingen und Pfalzgraf Ottheinrich von Neuburg, erscheint in der Grenzbeschreibung der Kriegstatthof: "...Item vom Markhof stracks hinüber bis gen Kriegstat, da ain Markstein hinter de Ofen gesetzt ist..." Damals stand bereits der Grenzstein in der Wohnstube. 1601 war der Grenzstein dermaßen schadhaft, so dass gemeinsam von den Oettingern und Pfalz-Neuburgern...
Heute den 29. Mai 1901, neun und zwanzigsten Mai neunzehnhundert eins erschienen vor mir dem Kgl. Weinmann Notar zu Donauwörth in meinem Amtszimmer:
1. Johann Bernhard, verwitweter Schneidermeister zu Harburg,
2. Walburga Kratzer, ledige und großjährige Söldnertochter von Gosheim, zur Zeit Dienstmagd in Hoppingen, des Ersteren Braut und
3. Donatus und Walburga Kratzer, Söldnerseheleute in Gosheim, der letzteren...
Früher fand man in den Bauernstuben oft gußeiserne Deutsche Kastenöfen vor. Sie waren das Schmuckstück einer jeden Stube und waren mit kunstvoll gestalteten Ofenplatten geziert,
Motive waren Wappen, Jagdszenen oder aus dem bäuerlichen Arbeitsleben. Angezündet und geheizt wurde der Ofen mit einer Ofengabel von der Küche aus. In der "Höll" zwischen der Feuerwand und dem Ofengehäuse war ein Wasserhafen eingemauert, genannt...
Ein Fremder fuhr zum erstenmal vorbei
und sah im Morgenlicht Schloß Harburg liegen.
Ihn fesselte das Bild, es ließ ihn nicht mehr frei,
und als der Zug hielt, ist er ausgestiegen.
Zum Ziele wandernd hat er´s nicht bereut,
so manches Schöne durfte er hier schau´n.
Die Felsengruppen haben ihn erfreut,
erquickend war der Blick auf grüne Au´n.
Den stillen Fluß, der sich im Tale wand,
den links und rechts die alten...
Elisabeth von Leuchtenberg wohnte viele Jahre auf der Harburg. Sie war die Tochter des Landgrafen von Leuchtenberg und mit Graf Wolfgang von Oettingen verheiratet. 1560 starb sie. Ihr Grabdenkmal steht unter der Orgelempore in der Harburger Schloßkirche. In der Sage ist sie heute noch im Volke lebendig:
Elisabeth von Leuchtenberg machte eines Tages einen Spaziergang in die Karab. Dabei verirrte sie sich. Der Abend kam, und...
Rätsel
Das ist der Vater mit frohem Mut.
Das ist die Mutter lieb und gut.
Das ist der Bruder schlank und groß.
Das ist die Schwester mit dem Püppchen auf dem Schoß.
Das ist unser Kindchen klein,
das wird die ganze Familie sein.
Welche Familie ist gefragt?
Trotzdem haben wir es geschafft, 55 und ich: 1962 wurde ich in Harburg (Schwaben) eingeschult. Am 19. Mai 1962 stand in der Donauwörther Zeitung folgender Bericht: Heuer 56 Abc-Schützen. "An der hiesigen Volksschule wurde die Schulfähigkeit der Neulinge einer Prüfung unterzogen. Eingeschrieben wurden 56 Kinder, nämlich 17 evangelische, 12 katholische Knaben und ein neuapostolischer Knabe sowie 16...
"Hey Petrus!" schreit der liabe Gott,
"Was tuat denn heunt so brenzla?
Hosch ebba du a Milch verschütt´?
Tua me nor net lang hänsla!"
"Des kommt von dunt", sagt Petrus drauf,
"I tua`s gar lang scho gschpüra;
Woiß net, warum dia in der Höll
So teufelsmäße schüra."
"Fahr `na", sagt Gott zum Petrus glei
"Und übergib des Schreiba!
Des übermäße Schüra muaß
Von heunt a unterbleiba!"
Dia Botschaft tuat da Teufel...