Päckchen an die Front vom Bürgermeister im 1. Weltkrieg
Im 1. Weltkrieg bekamen die Soldaten von unserem damaligen Bürgermeister unseres Städtchens Harburg, Weihnachtspakete an die Front geschickt. Sie bedankten sich dann mit einer Feldpostkarte.
Im 1. Weltkrieg bekamen die Soldaten von unserem damaligen Bürgermeister unseres Städtchens Harburg, Weihnachtspakete an die Front geschickt. Sie bedankten sich dann mit einer Feldpostkarte.
Diese Postkarten sind wahrscheinlich gescant. Wenn dies mit mehr Pixel geschieht, kann man später mehr vergrößern und die Qualität bleibt gut!
Gruß Klaus
Klaus Wilhelm, bin kein Computer-Profi, habe die Postkarten nur abfotogafiert, bin schon froh, das ich das zustande gebracht habe. Ich habe ja die Originale und muß mal meine Tochter dafür einspannen. Aber weißt ja, die Jugend ist immer unterwegs, und das ist gut so. Ich freue mich, wenn sie Dir gefallen.
Gruß Maria
Maria, da geht es Dir wie mir. Auch ich muss mich erst langsam hinein arbeiten und bin froh, wenn es einigermaßen etwas wird.
trotzdem sind es schöne Bilder. Eine nette Geste von dem damaligen Bürgermeister
Das ist wirklich eine nette Geste des Bürgermeisters. Wie groß war die Gemeinde zur Zeit des 1. Weltkrieges und kannst Du auch sagen wie viele Kriegsteilnehmer es gab ?
Aus dem Stehgreif kann ich Dir nur sagen, dass die Stadt Harburg damals ca. 2500 Einwohner hatte. Wieviel Kriegsteilnehmer es gab, kann ich nachforschen. Übrigens die Stadt hätte diese Postkarten vernichtet, ich habe noch so ca. 15 Stück, wo sich die Soldaten per Karte bedankten. Allerdings sind nur 3 Stück mit Motiven. Und ein paar habe ich schon an die Nachkommen verschenkt, denn ich finde so was ist ja ein persönliches Andenken.
Da hast Du vollkommen recht, das ist wirklich ein persönliches Andenken und die Menschen waren Dir sicher sehr dankbar. Es gibt nicht viele Mitmenschen die etwas weiter geben, lieber wird es vernichtet.
Es ist aber auch so, dass die Nachkommen kein großes Interesse an solchen persönlichen Dingen hat und es als Unnötig abtun.
Schön, wenn es noch Menschen gibt, die auf ihre eigene Geschichte zurückgreifen wollen.
Dieser Bürgermeister brauchte ja nicht an die Front.
Die Pakete hat er nicht allein gepackt und bezahlt.
Er hatte auch eine kriegswichtige Aufgabe,
er mußte den Witwen, der gefallenden Soldaten,
etwas von Heldentod und guter Versorgung vorlügen.
Christl, da muß ich Dir recht geben, habe diese Erfahrung auch gemacht! Die erste Karte verschenkte ich eigentlich unfreiwillig, ich wollte sie der Frau nur zeigen. Oh sie war dann so begeistert, welche schöne Schrift ihr Vater doch hatte, und nahm mich freudestrahlend in den Arm und bedankte sich. Ich konnte dann nicht anders, es war ein wahrer Genuß an ihrer Freude teilzunehmen. Es gab auch welche, die gar keinen Wert darauf legten, so quasi was willst denn mit dem alten Zeug.
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