Die Sage von Elisabeth von Leuchtenberg, "das Karafreile"

Am Ostertag 1560 starb die hochgeborene für und Fraiofrau Elizabetha Geborene Lanntgrevin zum Leuchtenberg/Graf Karl Wolfgang zu Oettingen gewesene Ehegemahl/der Gott gnad

Elisabeth von Leuchtenberg wohnte viele Jahre auf der Harburg. Sie war die Tochter des Landgrafen von Leuchtenberg und mit Graf Wolfgang von Oettingen verheiratet. 1560 starb sie. Ihr Grabdenkmal steht unter der Orgelempore in der Harburger Schloßkirche. In der Sage ist sie heute noch im Volke lebendig:
Elisabeth von Leuchtenberg machte eines Tages einen Spaziergang in die Karab. Dabei verirrte sie sich. Der Abend kam, und noch immer hatte sie den richtigen Weg nicht gefunden. In ihrer Verzweiflung machte sie ein Gelübde: Sie wollte demjenigen die Karab schenken, der sie aus diesem unheimlichen Wald herausführen würde. Da hörte sie die Abendglocken von Harburg, Donauwörth und Mertingen läuten. Sie ging dem Klange nach und war gerettet. Elisabeth löste ihr Versprechen ein:
Einen Teil der Karab schenkte sie Harburg, den anderen Donauwörth und den dritten Mertingen.
Im Volksmund heißt Elisabeth von Leuchtenberg "das Karafreile".

(aus dem Heimat- und Arbeitsbuch der Volksschule Harburg ca. 1964 von Andreas Eber und Luise Niedermeyer)

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13 Kommentare zum Beitrag
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Hans-Christoph Nahrgang aus Kirchhain am 10.09.2009 um 19:50 Uhr  
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Christl Fischer aus Friedberg am 10.09.2009 um 20:44 Uhr  
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