Der gute alte praktische gußeiserne Deutsche Ofen

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Der Ofen verschwand, der Grenzstein steht unter Denkmalschutz, Mitten im Haus ging die Grenze zwischen den Grafschaften Oettingen-Oettingen und Pfalz Neuburg durch

Früher fand man in den Bauernstuben oft gußeiserne Deutsche Kastenöfen vor. Sie waren das Schmuckstück einer jeden Stube und waren mit kunstvoll gestalteten Ofenplatten geziert,
Motive waren Wappen, Jagdszenen oder aus dem bäuerlichen Arbeitsleben. Angezündet und geheizt wurde der Ofen mit einer Ofengabel von der Küche aus. In der "Höll" zwischen der Feuerwand und dem Ofengehäuse war ein Wasserhafen eingemauert, genannt "Höllhafa". So hatte man immer warmes Wasser, zum Geschirrspülen oder zur Morgentoilette. Natürlich musste ständig Wasser nachgefüllt werden. Im Kastenofen konnte auch gebraten und gebacken werden, Das Braten ging zwar langsam, aber es kam ein sehr knuspriger Braten raus.
Schuhe wurden zum Trocknen und Wärmen unter den Ofen gestellt. Von der Decke herab wurden Stangen angebracht, somit hatte man auch eine Lösung zum Trocknen.
Leider verschwanden die guten Öfen, und die Ofenplatten wurden billig verscherpelt.
Mein Beispiel zeigt, den Ofen aus dem Kriegstatthof, den mein Ururgroßvater Johannes Gail 1868 einbauen lies. Die Vorderseite war mit dem Wappen der Grafschaft Oettingen-Wallerstein versehen. Leider existiert dieser Ofen nicht mehr. Mein Vater hat 1961 noch ein Erinnerungsfoto geschossen. Links vom Ofen, der Grenzstein zwischen der Grafschaft Oettingen-Oettingen und Pfalz Neuburg, auf der Bank mein Bruder und ich.

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Maria Beyer aus Harburg am 17.09.2009 um 19:26 Uhr  
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Jürgen Bruns aus Lehrte am 17.09.2009 um 19:31 Uhr  
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Christl Fischer aus Friedberg am 19.09.2009 um 14:30 Uhr  
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Maria Beyer aus Harburg am 19.09.2009 um 15:24 Uhr  
31.024
Christl Fischer aus Friedberg am 19.09.2009 um 20:10 Uhr  
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chris gunga aus Neustadt am Rübenberge am 05.10.2009 um 19:57 Uhr  
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