Allerhand aus Stadt und Land aus Heimatnachrichten, 5. Oktober 1957
Am Schalter eines Bahnhofes im Schwäbischen verlangte eine Frau zwei Fahrkarten und noch dazu eine für den halben Fahrpreis für ihren Buben, weil sie einmal in die Regierungshauptstadt fahren wollte. Der Bahnbeamte guckte den Jugen an und meinte: "Für den Buben müssen Sie auch eine volle Karte lösen, der hat ja schon lange Hosen an!" Worauf die Frau sagte: "So, noch dr Hosaläng mueß ma` bei ui d`Fahrkarta koffa, No gebet Se mir fir mein Bua a ganza Kart`, fir mei` Muettr a halbe ond i brauch überhaupts koine, i fahr omsonscht!"
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Na logo! Hatte anfangs Probleme mit dem Dialekt, aber wenn ich es langsam und öfter lese, geht das schon. Gegenfrage: Hast du es dir bildlich vorgestellt? Was sagt deine Frau dazu? Sind jetzt Blumen für sie fällig? ;o))
Die neue Mode: Ausschnitt aus dem Donauwörther Fischzug vom 19.5.1962
Morga, isch wiedr soweit, ma werd in dr Früah net vom hyschertischa Weckr außm allrschönschta Schlof grissa und so ebbas isch doch herrlich! Wenn ma dann im neia Gwand, des wo dr Oschtrhas brocht hot, ausganga tuat, dann woiß ma erscht, daß ma gebührend zur Geltung kommt. Zwar bin i mit dr übrmäßig enga Hosamode net grad einvrschtanda, denn langsam kommts oim vor, als ob unsre Mannsbildrhaxa buachstäble in am Ofarohr leba müaßa. Wia schön hots drgega dia holde Weiblichkeit, dia derfa zwar o hautenge, lange Hosa azieha, abr dominierend send Gottlob immr no dia Röck! Während mir Herra dr Schöpfung unsre Haxa in lange, dünne Hosafutterale zwenga, komma dia hauchdünn bekleidete Dambenbeine bei dr kurza Rockmode so richtig zur Geltung! Fröhlich marschiera dia in d` Welt nei und o sonscht merkt ma dene dia guate Laune an. Des isch dann wohl o dr Grund, warum ma halt so gera die guatgwachsne Damenbeine nochschaua tuat!
NS. Bin froh, dass ich kein Mann bin;-)
Humor gepaart mit Vorurteilen
Manch Fastnachtswitz mag zu hintergründigem Nachdenken anregen. Vor einigen Tagen las ich in einer Zeitung einen Witz, den ich versuche...
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