Schloss Heessen in Hamm.

Schloss Heessen, dreiflügeliger gotisch hochragender Backsteinbau mit steilen Ziegeldächern und Treppengiebeln ist mit seinem über 30 Meter hohen Turmgiebel weit aus der Ferne sichtbar. Umgeben von grünen Wiesen und umschlungen von den Armen des Flusses Lippe, den Burggräben, zeigt sich das prachtvolle guterhaltene Gebäude den Spaziergängern, die die Ruhe der Umgebung nutzen.
Die Schlossanlage blickt auf eine lange wechselvolle Geschichte zurück. Schon im Jahre 975 als Erbgut des Bischofs Ludolf von Münster erwähnt, gelangt der Oberhof Heessen um 1200 in den Besitz der Grafen von Altena-Mark, und im Verlauf der Jahrhunderte durch Erbfolge in die Adelsfamilien von Issenburg-Limburg, derer von Volmarstein, von der Recke und schließlich 1775 in die Familie der Freiherren von Boeselager.
Ab 1812 wurde der Besitz als großes land- und forstwirtschaftliches Gut geführt und wuchs zunehmend durch weiteren Landerwerb. Eine eigene Ziegelei und sogar eine Schlossbrauerei gehören dem Besitz an. Noch heute zeugt auch der sogenannte "Bayrische Keller" vom Braubetrieb seiner Eigentümer. Hier wurde das Bier in den tief gelegenen und mit Eis gefüllten Kellern über lange Zeit gelagert. Nicht weit entfernt gelegen, führt ein Lippearm zur alten Schlossmühle, die eine der größten und ältesten war und noch heute idyllisch anzusehen ist.

Das Schloss selbst ruht auf massiven Eichenpfählen und wurde im Laufe der Jahrhunderte immer wieder umgebaut. Bis 1908 schuf der Münstersche Regierungsbaumeister Alfred Hensen unter Beteiligung von Freunden der Familie ein Gebäude in neugotischem Stil, mit Turmbauten, gotischen Zinnen und einer Schlosskapelle nach englischem Vorbild. Fenster, Erker, Wappensteine und die Überdachung des Eingangs sind kunstvolle Werke der Steinmetze. Schöne handwerkliche Innenausbauten, Vertäfelungen, Stuckdecken und Kamine, stammen aus der Zeit Anfang des 20. Jahrhunderts.

Die Familie von Boeselager bewohnt das Schloss nicht mehr selbst. Seit über 40 Jahren wird die historische Stätte als privates Tagesgymnasium und Internat genutzt und bietet mit seinen für die heutigen Ansprüche renovierten Räumen gelegentlich Besuchern und Gästen Einblicke in den Glanz und das Leben längst vergangener Zeiten.

Als Geheim Tip. Die letzte Hoffnung für Schüler die ihr Abitur aus eigener Kraft nicht schaffen. Geht's als Tagesschüler ab ins Internat.

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Elisabeth Patzal aus Garbsen am 25.08.2009 um 19:59 Uhr  
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Kurt Lattmann aus Barsinghausen am 25.08.2009 um 20:12 Uhr  
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Margit B. aus Gessertshausen am 25.08.2009 um 20:23 Uhr  
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chris gunga aus Neustadt am Rübenberge am 25.08.2009 um 20:36 Uhr  
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Käthe Hilsmann aus Hamm am 25.08.2009 um 20:46 Uhr  
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Jürgen W. aus Peine am 25.08.2009 um 21:53 Uhr  
14.760
Nicole D. aus Stemwede am 25.08.2009 um 22:33 Uhr  
6.003
Hans-Christoph Nahrgang aus Kirchhain am 25.08.2009 um 22:59 Uhr  
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E.M. E. aus Steindorf am 26.08.2009 um 08:50 Uhr  
1.449
Klaus Wilhelm von Ameln aus Simmerath am 26.08.2009 um 10:25 Uhr  
31.024
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Werner Szramka aus Lehrte am 28.08.2009 um 22:26 Uhr  
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Käthe Hilsmann aus Hamm am 28.08.2009 um 22:32 Uhr  
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