Holzbalkone - Was die „Neuen“ können und die Alten brauchen

Holzbalkone haben einen etwas zwiespältigen Ruf: Zum einen sind sie die beliebten Klassiker, gerade auch bei Einfamilienhäuser – und das mehr denn je. Seit ihnen nämlich nicht mehr der Ruf einer ausschließlich rein rustikalen Optik anhaftet und viele moderne Varianten den Markt erobern.

Zum anderen gelten Holzbalkone allgemeinhin als weniger pflegeleicht und haltbar. Etwas zu unrecht, hat sich doch in diesem Punkt so einiges getan. Wie man seinen alten Holzbalkon auffrischt und welche neuen Verfahren Holzbalkone deutlich langlebiger machen, lesen Sie hier.

Fast wie neu

Möchte man seinen alten Holzbalkon auffrischen, ist das Prozedere folgendes: Zuerst entfernt man den Holzbalkon von Schmutz und etwaigen Belägen mittels einer Wurzelbürste. Ist das Holz zu stark beschädigt, sollte es zuerst abgeschliffen werden. Falls nicht, kann man gleich losstarten und trägt einen Moos- und Algenentferner auf, der nach einer bestimmten Einwirkzeit schließlich wieder mit der Bürste entfernt wird.

Auf die trockene, reine Holzfläche kann nun das Holzöl aufgetragen werden. Tipp: Nicht übertrieben viel Öl auftragen, denn Holz kann nur eine bestimmte Menge aufnehmen. Überflüssiges Öl nach ca. 15 Minuten abwischen. Generell gilt: Besser zwei dünne Schichten als eine dicke. Ist alles gut durchgetrocknet, steht einem wunderschönen Sommer am frischen Balkon nichts mehr im Wege!

Neue Verfahren

Aber, wie bereits erwähnt: In der Herstellung von Holzbalkonen hat sich viel getan. Viele Anbieter wenden inzwischen spezielle Verfahren an, die die Haltbarkeit von Holzbalkonen deutlich verlängern und die Pflegeleichtigkeit erhöhen. So wird beispielsweise schon bei der Konstruktion darauf geachtet, dass Regenwasser jederzeit problemlos abfließen kann.



Damit kann keine Nässe in das Holz eindringen und es beschädigen. Um Holzbalkone vor Witterungseinflüssen zu schützen, hat der Marktführer LEEB sogar ein eigenes Verfahren entwickelt, das sich VACU-PROTECT® nennt. Eine spezielle Tiefenimprägnierung sorgt dabei nicht nur für Schutz, sondern auch dafür, dass der Holzbalkon sein schönes Aussehen behält. In noch einer Sache kann LEEB punkten: Er ist der einzige Balkonhersteller Europas, der mit der Qualitätsnorm ISO 9001 zertifiziert ist. Das bedeutet, dass alle Balkone laufend vom österreichischen Holzforschungsinstitut kontrolliert werden.

Holzbalkone sind also nicht mehr das, was sie einmal waren. Die Designs reichen von klassisch rustikal bis modern reduziert und die Pflegeleichtigkeit und Haltbarkeit haben sich deutlich verbessert. Es zahlt sich also aus, das Angebot der verschiedenen Hersteller, wie beispielsweise LEEB (www.leeb-balkone.com), zu prüfen. Übrigens: Abgesehen von der hohen Qualität und der großen Bandbreite an Designs, können inzwischen auch Vorabansichten möglicher Balkone an der eigenen Hausfront via Computer-Animation erstellt werden – eine sehr praktische Entscheidungshilfe!
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Matthäus Felder aus Lichtenstein | 13.04.2014 | 14:41  
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