In ländlichen Regionen ist die ärztliche und medizinische Versorgung in Gefahr

Wo ist der nächste Hausarzt????
In ländlichen Regionen wird die medizinische Versorgung immer schwieriger
Wenn nichts unternommen wird, stehen in spätestens fünf Jahren viele ländliche Regionen ohne Hausärzte und damit ohne ärztliche und medizinische Grundversorgung da. Die Kassenärztliche Vereinigung versucht bereits mit entsprechenden Reformen und Projekten dagegen zu steuern. Kreativität ist gefragt. Auch muss die Politik etwas dagegen tun damit es nicht zu einer ärztlichen und medizinischen Katastrophe in ländlichen Gebieten kommt.
Beispiel Odenwald:
Der Odenwald ist beliebt als Kurzurlaubsziel , Wohn- und Rückzugsgebiet.
In den nächsten Jahren wird der Odenwald auch noch aus einem anderen Grund im Gespräch sein: als eine Region, in dem es dann ein extremer Hausärzte-Mangel geben wird.
Den anderen ländlichen Regionen in Deutschland wird es nicht besser ergehen.
Nur noch wenige Allgemeinmediziner lassen sich in naher Zukunft auf dem Land nieder.
Sie eröffnen ihre Praxen lieber in den Städten. Als zu hoch empfinden sie die Belastung durch häufige Not- und Bereitschaftsdienste an, dies hat man im Odenwaldkreis mit einem ärztlichen Notdienst an Wochenenden und an Feiertagen schon sehr gut gelöst. Ein weiteres Mango ist für junge Ärzte das Angebot an Kultur, Freizeitaktivitäten, Kinderbetreuung und Schulen. Der Odenwaldkreis hat diesbezüglich schon einiges zu bieten, dies ist jedoch zu wenig! Damit in ländlichen Regionen in den nächsten fünf Jahren nicht der ärztliche Notstand ausbricht, steuert die Kassenärztliche Vereinigung des Landes (KVBW) massiv dagegen. Sie hebt bisherige Regelungen auf, baut im Land - oft gegen erhebliche Widerstände - ein flächendeckendes Netz aus zentralen Notfallpraxen auf und sucht kreative Lösungen. Zahlen zeigen, wie bedrohlich die Situation ist: Nach Prognosen der KVBW bleiben in den nächsten fünf Jahren im Land 500 Hausarzt-Praxen unbesetzt. Vor allem im ländlichen Raum.
Ein Beispiel ist die Region Mümlingtal im Odenwaldkreis: Dort leben ca. 60 000 Einwohner. Die wurden bis vor wenigen Jahren von einer ausreichenden Zahl von Hausärzten betreut. Doch haben alleine am Beispiel Erbach, hier zwei große Praxen mit jeweils mehr 1200 Patienten ihre Tätigkeit eingestellt. Diese Patienten mussten sich nun andere Hausärzte suchen, was wiederum zu einer Mehrbelastung der noch vorhandenen Arztpraxen führte, zumal keine neue Praxis eröffnet wurde. Als praxissuchender Bürger bekam man dann sehr oft die Antwort:
Wir nehmen keine neuen Patienten mehr an
Chronischkranke können wir nicht mehr annehmen
Dies ist schon erschreckend wenn man dies am eigenen leib erfahren muss. Auch wenn Ärzte mittlerweile die Möglichkeit haben , über die Stadt- und Kreisgrenzen hinweg praktizieren zu dürfen, hat sich dieses Grundproblem damit allerdings noch nicht gelöst. Das Hauptproblem besteht darin, dass sich in den vergangenen Jahren immer weniger Studierende entschlossen haben, Allgemeinarzt zu werden. Der Trend geht zu den Fachärzten. Das könnte daran liegen, dass es an den Unis in Heidelberg, Frankfurt, Mainz und Mannheim wir die medizinische Fakultäten haben, aber es nur sehr weinige voll ausgestatteten Lehrstühle für Medizin gibt, wo auch die Allgemeinmedizin gefördert wird. Die meisten Unis haben sich auf die Facharztausbildung spezialisiert. Diese Entwicklung ist mit großer Sorge zu beobachten. In Zukunft sollte es für alle Medizinstudenten im Praktischen Jahr ein Pflichtquartal Allgemeinmedizin eingeführt werden. "Außerdem müssen für Hausärzte vor allem auf dem Land attraktivere Bedingungen geschaffen werden". Denn von den wenigen Allgemeinmedizinern will kaum einer aufs Land. Die meisten siedeln sich in den Großstädten an, während in kleineren Kommunen Mangel herrscht. Dagegen geht die KV vor, indem sie bei jeder Praxisübernahme prüfen will, ob die Praxis notwendig ist. Deshalb sollten von den zuständigen KV entsprechende Standortanalysen gemacht werden. Es darf auch nicht mehr möglich sein, dass ein Arzt eine Praxis auf dem Land übernimmt und sie in die Stadt verlegt. Ein Grund, warum Ärzte ungern aufs Land gehen ist, dass sie dort ein mehrfaches an Stunden leisten müssen, als ihre Kollegen in der Stadt. Seit es im Krankenhaus in Erbach die Notfallpraxis Wochenenden, Sonn- und Feiertagen gibt, sind die hiesigen Hausärzte doch vom zusätzlichen Bereitschaftsdienst entbunden. Dies hat den Vorteil auch wenn man einen längeren Anfahrtsweg zur Notfallpraxis hat, dass dem Patienten umfassend geholfen wird und er im akuten Notfall sogar in der Klinik sofort aufgenommen und behandelt werden kann. Allerdings sind Notfallpraxen nicht das Allheilmittel. Es braucht mehr, um junge Mediziner dazu zu bewegen, sich auf dem Land niederzulassen. Deshalb bietet der Hausärzteverband Projekte und Förderung an, um Nachfolger für Land-Praxen zu gewinnen. Hier sollten die jungen Mediziner noch Unterstützung von dem Landkreis, den Kommunen und den Ärzten vor Ort erhalten. Deshalb ist es wichtig das von den zuständigen Stellen bereits jetzt schon was unternommen, bevor es zum totalen Chaos in der medizinischen und ärztlichen Grundversorgung in ländlichen Regionen kommt.
Schlussbemerkung:
Wenn es keine Hausärzte mehr in ländlichen Regionen gibt, wird es dann auch wohl oder übel keine Apotheken mehr geben.
Mit dem Sterben der Arztpraxen und dem damit verbundenen Apotheken sterben, wird dies unweigerlich auch dazu führen dass vorhandene Kliniken und Gesundheitszentren ihre Pforten schließen müssen.
Wer muss am meisten darunter leiden, der normale Bürger, Rentner,Kinder,Jugendliche,Schwerkranke,Chronischkranke,Langzeitkranke.
Der Notstand von ärztlicher und medizinischer Versorgung in ländlichen Regionen führt außerdem zu:
1.Verlust der Lebensqualität für die dort lebenden Menschen,
2.Verlust von Arbeitsplätzen
3.Weite Anfahrtswege zu Ärzten, Apotheken, Kliniken, Reha Einrichtungen, Gesundheitszentren
4. Schlechte Versorgung in akuten Notfällen (Unfälle, Krankheiten)
5. Auch wird sich durch solch einen Notstand die Pflegebetreuung drastisch verschlechtern
Solch eine Situation führt im bestehenden Sozialsystem unweigerlich auch zu einer dramatischen Kostenexplosion.
Wieso dies?
1. Lange Anreisewege zu den Patienten
2. Lange Anreisewege zu Notfällen
3. Es wird dann weniger Prävention geben, dafür mehr Kurativbehandlungen. Bekanntlich ist ja Prävention wesentlich billiger aus Kurativbehandlung
4. Dies wird dann zu enormen Beitragssteigerunge bei den Sozialabgaben führen
5. Dies bedeutet für den Bürger wiederum eine finanzielle Mehrbelastung
Das deutsche Sozialsystem ist mit seiner Belastbarkeit schon an die vertretbaren Grenzen angelangt, dies ist durch die EU mit ihrer ständigen Erweiterungspolitik geschehen,
Die EU Erweiterung mit ihren offenen Grenzen führt zu einem enormen Anstieg von Wirtschaftsflüchtlingen aus den ärmsten EU Staaten nach Deutschland.
Viele sehen Deutschland als Schlaraffenland und Wohlfahrtsstaat mit Selbstbedienung an, sie werden alle möglichen Tricks anwenden um sich auf Kosten des deutschen Sozialsystems ein schönes Leben in Deutschland zu gestalten.
Es sind aber nicht nur die Wirtschaftsflüchtlinge welche das deutsche Sozialsystem belasten, hinzu kommen noch die vielen Asylanten aus Krisengebieten und nicht zuletzt die Arbeitscheuen in Deutschland selbst.
Dieses Gesamtproblem lässt sich nur an der Wurzel beheben, dazu sind die gewählten Regierungsparteien mit ihren gewählten politischen Mandatsträgern in erster Linie zum Handeln gefragt.
Da wir die Deutsche Konservative nicht bei den letzten Wahlen in Hessen, Bayern und bei der Bundestagswahl teilgenommen haben, sehen wir mit Ihrer Unterstützung bei der kommenden Europawahl, sowie bei den anstehenden Kommunalwahlen in Deutschland eine Chance uns hier aktiv einzubringen.
Das bestehende Sozialproblem ist ja nicht nur ein deutsches Problem, vielmehr ist dies ein europäisches Problem.
Deshalb ist eine Veränderung und Erneuerung der Europapolitik ,(speziell was die Einwanderungsregelung) betrifft, dringend notwendig.
Mit ihrer Unterstützung können wir beruhigt bei der Europawahl teilnehmen und bei einem Einzug ins Europaparlament ein gewichtiges Wort mitreden und uns für das Wohl der Bürger in Deutschland einsetzen.
Deutschland braucht zwar Europa, aber Europa braucht noch mehr Deutschland.
Wir dürfen uns als deutscher Bürger nicht verstecken, sondern wir müssen unseren ganzen Stolz auf das geschaffene in Deutschland nach außen tragen und zeigen.
Wir sind nicht die Melkkuh Europas, wir sind ein separater Staat, welcher sich nicht mehr länger von Brüssel aus diktieren lässt.
Wir die Deutsche Konservative werden uns für die dauerhafte Erhaltung, Sicherstellung und Förderung der medizinischen und ärztlichen Grundversorgung in ländlichen Regionen aktiv einsetzen. Wir können und werden jedoch nichts versprechen ob wir dies wirklich erreichen können, da es mit sehr vielen Faktoren zusammenhängt.
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