St. Nikolai in Hamburg

wie ein Fingerzeig "Nie wieder Krieg"

Hamburg: St. Nikolai | Die ehemalige Hauptkirche St. Nikolai in Hamburg ist eine Kirchenruine, ein Mahnmal und eine bedeutende architektonische Sehenswürdigkeit der Stadt.
Der Bau des 147,3 m hohen Turms wurde erst 1874 beendet. Damit war die Nikolaikirche bis zur Vollendung der Kathedrale von Rouen im Jahre 1877 das höchste Bauwerk der Welt. Nach dem Fernsehturm ist der Nikolaiturm noch heute das zweithöchste Gebäude Hamburgs, der dritthöchste Kirchturm in Deutschland und der fünfthöchste der Erde.
Seit dem 1. September 2005 ist es möglich, mit einem Aufzug im Inneren des Turmes auf eine 75,3 Meter hoch gelegene Aussichtsplattform zu fahren, von der man einen guten Ausblick über Hamburg hat, den wir natürlich genutzt haben.
Besonders sehenswert ist das Glockenspiel. Das Carillon fand seinen Platz an der Stelle wo vor der Zerstörung die Orgel stand. Hier hängen jetzt - vom Gelände des ehemailgen Kirchenschiffes aus frei einsehbar - 51 Glocken mit einem Gesamtgewicht von 13 Tonnen. Der chromatische Tonumfang beträgt mehr als vier Oktaven. Gespielt wird das Carillon von einer in der Mitte des Instrumentes angeordneten Kabine aus. Hier steht ein Spieltisch, dessen Tastaturhebel (Stokken) über Seilzüge mit jeweils einem Glockenklöppel verbunden sind. Diese Technik ermöglicht es dem Carillonneur (Glockenspieler), die Glocken "forte" wie "piano" erklingen zu lassen und den Melodien so eine variable Dynamik zu verleihen.
Wir haben die Klänge als sehr wohltuend empfunden.

Für uns ein wahrhaftiges Mahnmal.

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14 Kommentare zum Beitrag
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Karin Dittrich aus Lehrte am 02.10.2009 um 20:54 Uhr  
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Silke Krause aus Dillingen am 02.10.2009 um 21:28 Uhr  
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