Saphir im Stahl auf der Buchmesse in Nidderau

  Die mittlerweile 17. Main Kinzig Buchmesse in Nidderau-Windecken wurde von Landrat Erich Pipa und Bürgermeister Gerhard Schultheiß am 23. April eröffnet. Beide machten deutlich, dass es ihnen wichtig ist, wenn den Bürgern alles rund ums Buch näher gebracht wird. Dabei wird kein Unterschied gemacht, ob es junge oder alte Besucher sind, denn für jeden ist etwas dabei. Die Messe, hervorragend von Frau Hunecke organisiert, soll Autoren und kleineren Verlagen der Region eine attraktive Plattform geben, um ihre Produkte vorzustellen und zu verkaufen. Verantwortlich ist die Stadt Nidderau mit freundlicher Unterstützung des Main-Kinzig-Kreises, der Stiftung der Sparkasse Hanau und des Hanauer Anzeigers. Mit dieser tatkräftigen Unterstützung ist es möglich keinen Eintritt zu verlangen und auch die Kosten für die Aussteller zu minimieren. Die eigentliche Auftaktveranstaltung begann am 21.4. um 20.00 Uhr im Bürgerhaus Ostheim. Alissa Walser las aus „Am Anfang war die Nacht Musik“, in der Stadtbücherei Nidderau-windecken. Die nächste Lesung bestritt der Schauspieler und Synchronsprecher Rufus Beck am Freitag im Bürgerhaus Nidderau Ostheim. Er las aus dem Buch „Garp und wie er die Welt sah“.

Die kleine aber feine Buchmesse fand vom 23. bis 24. April statt, soll Autorinnen und Autoren der Region sowie kleineren und mittleren Verlagen eine attraktive Plattform bieten, um ihre Bücher bekannt zu machen und zu verkaufen. So war das Buch der Hammersbacher Autorin Katja Bulling „Salz der Götter“ am Stand des Verlages Saphir im Stahl vertreten. Dieser hatte kurz vorher den historischen Krimi „Das Geheimnis der Ronneburg“ von Jörg Olbrich, ebenfalls Autor aus dem Main Kinzig Kreis, herausgebracht. Neben der Fantasy und dem historischen Krimi bietet nicht nur dieser Verlag viel Unterhaltsames. Autorinnen und Autoren des Krimigenres wie zum Beispiel Meddi Müller, waren stark vertreten, doch fanden sich auch Jugendbücher und Kinderspiele, Lebenshilfe und Regionales, Ungewöhnliches wie die Müll-Zeit-Lose von Christian Bendor, Mundart, Lyrik, Belletristik und vieles mehr.
Die Buchmesse zeichnet sich durch Kontinuität in der Anzahl und der Qualität der Aussteller aus sowie durch eine große Vielfalt an Büchern und Themen. So ist der Bund für deutsche Schrift und Sprache schon fast inventarisiert, denn er ist jedes Mal dabei und macht es möglich, Schreiben in deutscher Schrift für Jung und Alt zu üben. Daneben gab es eine Schnitzeljagd, bei der die jugendlichen Besucher verschiedene Stationen anlaufen sollten und Rätsel lösen. Zudem konnte Rautie wieder mit seinem beliebten Comiczeichnen punkten und viele Interessenten gewinnen. Wobei die Jugendlichen ab 8 Jahre mit interessanten Ideen glänzten.
Die Frankfurter Buchmesse gilt als die Größte, die Leipziger Buchmesse als die sympathischere Messe und die Main-Kinzig-Buchmesse in Nidderau als die Familiärste, und wenn um die 1000 Besucher kommen ist es eher so, als ob viele Verwandte erscheinen, mal näher, mal entfernter Verwandt. Mit 41 Verlagen verzeichnete die 17. Buchmesse Main-Kinzig einen neuen Teilnehmerrekord und stößt damit fast an ihre Grenzen der Räumlichkeiten. Mehr Aussteller aufzunehmen erlaube der Platz in der Willi-Salzmann-Halle kaum. Dabei gibt es mittlerweile viele Stammgäste die sich regelmäßig darauf freuen, hier ihre Werke vorzustellen oder in Lesungen vorzutragen. Wenn aus den unterschiedlichsten Gründen Verlage absagen müssen, steht schnell ein neuer Vertreter des geschriebenen Wortes parat um die aufgetane Lücke schnell, erfolgreich und abwechslungsreich zu füllen.
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