Die 4. HomBuch in Homburg

Vor der Eröffnung
 
HomBuch Besucher
Das Wochenende 29. und 30. März war DAS Wochenende der HomBuch. So der Name der kleinen Buchmesse in Homburg im Saarland, die vor vier Jahren in einer Schule begann und zum zweiten Mal im Saalbau, dem Homburger Kulzurzentrum stattfand. Ulrich Burger ist mit seinem Verlag der Initiator. Unterstützt wurde der umtriebige Verleger hauptsächlich von seiner Lebensgefährtin und dem Science Fiction Club Universum. So konnte diese privat organisierte Buchmesse wieder sehr viele Lesungen bieten, immer in der Gewissheit, alles gut organisiert zu haben.
Im Vorfeld der Buchmesse befand sich die Stadt Homburg im literarischen Ausnahmezustand. In der ganzen Woche wurden in Homburg Lesungen abgehalten, sowie von Samstag dreizehn Uhr und am Sonntag ab zehn Uhr in zwei verschiedenen Sälen im Halb-Stunden-Rhythmus. Unbekanntere Autoren, Bekanntere Autoren und Verlage stellten sich vor, um den Zuhörern Bücher und Autoren vorzustellen. Bei den Autoren waren es u. a. die Krimi-Autorin Elke Schwab, die Fantasy-Autoren Tom und Stephan Orgel, Gerrit Fischer, Dan Wells aus Amerika die die anwesenden Besucher mit ihren Erzählungen der unterschiedlichsten Art erfreuten. Ein Heimspiel hatten die Autoren Markus Heitz und Christian Marzi, die beide aus dem Saarland stammen. Bei den Verlagen waren es Torsten Low Verlag, Ulrich Burger Verlag, Saphir im Stahl Verlag und andere, die ihre Bücher vorstellten. Der Knaller war sicherlich der bekannte Comedian Bernhard Hoecker, der in einer kombinierten Lesung, Filmshow am Sonntag Abend die Besucher mit seinem neuen Buch über Neuseeland bekannt machte. Nach den Lesungen konnten die Besucher der Buchmesse sich selbstverständlich die Bücher signieren lassen, was auch ausgiebig genutzt wurde.
Die HomBuch ist inzwischen für das kleine Saarland so etwas wie die Messe in Frankfurt für die Welt und Leipzig für Deutschland. Es treffen sich Verlag der unterschiedlichsten Ausrichtung um dort nicht nur die Produkte, also Bücher, Comics, Hörbücher und e-books vorzustellen. Die HomBuch ist eine Verkaufsmesse und die begeisterten Besucher konnten ihre neuen Lieblingsbücher gleich mit nach hause nehmen und bei vielen Autoren an den Verlagsständen auch gleich signieren lassen.
Eröffnet wurde die HomBuch am Samstag um 14 Uhr offiziell. Dies sollte durch die saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer
erfolgen. Sie liess sich entschuldigen und stattdessen sprach Frau Bärbel Schäfer in Vertretung. direkt im Anschluss wurden die vier HomBuch-Preise in den Kategorien Krimi, Kinder- und Jugendbuch, Belletristik und Fantasy verliehen. Im Laufe der Veranstaltung wurde auf der Bühne im grossen Saal ein Bauchtanz vorgeführt durch Asherah and the velvet Serpents. Mit ihrer Show, die an Alice im Wunderland und Steampunk anknüpfte erhielten die Damen des Belly Dance viel Applaus.
Zusammengefasst kann man sagen, wer nicht auf der Hombuch war, der hat einiges verpasst. Im Gegensatz zu den grossen Buchmessen ist hier der Leser am Puls des Buches, kann bei den Verlagen direkt erfahren, wie ein Buch gemacht wird, bei den Autoren, wie und warum sie schreiben, bei den Zeichnern eigene Bilder anfertigen lassen und vieles andere mehr. Hinzu kam, auf Initiative des Verlegers und Veranstalters Ulrich Burger eine Tombola zugunsten des Homburger Ronald McDonald Hauses.
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