Über den Herbst

Herbsttanz


Herbstlaub
Ist taub
Doch wie ich find’
Tanzt es im Wind
Durch das letzte Sommerlicht
Dass es das Herz mir bricht

Vergessene Blüten leuchten leise
Und auf wundersame Weise
Laden sie mich ein
Wieder froh zu sein

Nicht heiß
Wie in den Sommertagen
Ganz leis’
Werd’ den Tanz jetzt wagen

© Gerhard Falk

Herbst

Kühle Nebel ziehen durchs Land,
brauner Acker dampft im Morgen,
Sonnenblumen, die ich fand,
leuchten über allen Sorgen.

Noch einmal wird es warm in mir,
will in die Lüfte steigen,
bevor sich öffnet die letzte Tür,
und sich die Blüten neigen.

Warme Farben glühen auf,
Blätter tanzen wild im Wind,
doch die Wege, die ich lauf,
oft begangen sind.

Die Silberfäden in den Zweigen,
der Keimling, der sich noch versteckt,
werden mir freundlich zeigen,
was mich heute noch erschreckt.

© Gerhard Falk
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