Morgens der Tag mit frischen Brötchen beginnt.
Irgendwo auf der Welt verhungert jetzt ein Kind.
Beim Weg in die Stadt die Zeit im Stau verrinnt.
Irgendwo auf der Welt verhungert jetzt ein Kind.
Börsennachrichten zur vollen Stunde wichtig sind.
Irgendwo auf der Welt verhungert jetzt ein Kind.
Globalisierungsrendite den Wohlstand uns bringt.
Irgendwo auf der Welt verhungert jetzt ein Kind.
Im Einkaufszentrum fröhliche Kaufmusik klingt.
Irgendwo auf der Welt verhungert jetzt ein Kind.
Der Minister mit Lobbyisten um Interessen ringt.
Irgendwo auf der Welt verhungert jetzt ein Kind.
Wie lebt man in Sicherheit lang und gesünder?
Doch um uns herum, verhungern doch Kinder!
Gerhard Falk
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Das sind starke Gedanken. Da kann einem der Genuß des Brotes schon vergehen. Wenn man nur helfen könnte. . . vielleicht in kleinen Schritten? Vielleicht dem Nächsten? Es ist ein kleiner Tropfen . . . aber viele Tropfen geben einen ganzen Topf voll . . . danke Gerhard für die nachdenklichen Sätze . L.G. Heidi
Wir müssen unsere Politiker, vor allen Dingen die im Europaparlament, immer wieder zur Rede stellen. Unsere Agrarpolitik trägt zum großen Teil zum Hunger in Afrika bei. Auch unsere Preispolitik ist da nicht ohne. Es gäbe viele Wege, doch lieber verteilt man Steuergeschenke!
Das Gedicht ist gut. Und es ist gut, manchmal daran erinnert zu werden, dass es anderen noch schlechter geht, als einem selbst.
Aber mal ehrlich - keiner denkt sonst ständig daran und schon gar nicht im Alltag. Und das ist auch gut so, sonst wäre man irgendwann krank im Kopf. Deshalb ist es auch kein Gewissensproblem, wenn man nicht ständig dran denkt, sondern erst, wenn es einem völlig egal ist, WENN man man daran erinnert wird.
Insofern sind die Aussagen von Andreas Kraft auch nicht falsch.
Zum Einen häufen sich diese Sachen tatsächlich zur Weihnachtszeit (da wird jeder einige Beispiele haben von Kirchenmitteilungen über Spendenaufrufen bis hin zu Sammlern in der Fußgängerzone und den Politikern, die plötzlich gefühlsduseilg werden).
Zum Anderen äußert er Frust - der auch nachvollziehbar ist angesichts der wenigen Verbesserungen und den sich vermehrenden Verschlimmerungen.
Und nicht zuletzt - wozu immer in die Ferne schweifen, wenn man Not, Armut und Hunger vor der Tür hat? Ist es einem peinlich, die Not im eigenen Land zu sehen? Oder schämt man sich, an der Not ggf. aktiv oder passiv mit schuld zu sein?
"Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir wünschst für diese Welt."
Mahatma Gandhi
Das bedeutet, die Dinge beim Namen zu nennen. Mein erster Kommentar zeigt einen Weg auf.
Wir leben hier, wie wir leben, auf Kosten der restlichen Welt. Das darf man sagen, das muss man sagen, und zwar nicht nur zu Weihnachten, aber gerade da. Es sei denn, dass man Weihnachten als Konsumschlacht versteht und sich dabei nicht stören lassen möchte. Auch das wäre eine Vermutung.
Die Mentalität: Ich kann ja doch nichts ändern! hat mich schon immer gestört.
Um bei Gandhi zu bleiben: Am Anfang jeder Veränderung steht die eigene Wahrnehmung und dann muss man danach handeln.
Ich finde, es ist ein tolles Gedicht. Was hat denn das jetzt mit Weihnachten zu tun, verstehe ich nicht. Ich würde gern mehr über die Ansichten zur Agrarpolitik und Preispolitik und den Zusammenhang hören. Das interessiert mich. Vielleicht gibt es ja irgendwann mehr davon. Auf jeden Fall find ich es toll, zu Weihnachten, Ostern, im Frühling, Sommer, Winter...am Tag, nachts , morgens, mittags...einfach gut und wert, darüber nachzudenken.
Warum Weihnachten? Es ist doch das Fest der Liebe! Aber doch nicht nur der Liebe zu sich selbst? Was heißt "Besinnlichkeit", die überall beschworen wird? Auf was sollen wir uns denn besinnen? Zwischen den Jahren schauen wir zurück - auf was schauen wir, nur auf uns?
Es geht mir nicht um Spenden oder solches billiges Freikaufen. Es geht mir darum, dass wir bei unseren Entscheidungen ein bisschen mehr "Globalisierung" einziehen lassen. Jeder einzelne Vers steht für eine Lebenssituation, in der wir unsere Welt in einem anderen Zusammenhang reflektieren sollten, und uns dann fragen: Was mache ich hier eigentlich?
Sie meinen Verantwortung für den Mitmensch. Genau der Meinung bin ich auch. Wir haben mit unserem Handeln Verantwortung für den nächsten neben uns, der Generation nach uns. Es gibt ja Leute, denen ist es egal. Ich denke da auch anders. Vielleicht gelingt es nicht immer, aber man sollte sicher mit Verantwortung handeln. Danke für die Links und einen guten Rutsch für Ihre Familie.
"Große" Vorbilder, die keine sind!
Sprachgewohnheiten prägen auch das Denken und Verhalten.
Immer wieder einmal lese ich, dass Kommunalpolitiker von einer „Regierungskoalition“...
Gratuliere dem Burgdorfer Bündnis für Familien...
Am 15. Mai 2012 wurde mir erneut von den PraktikerInnen aus Schule, Kitas, Job-Center, Verwaltung, Sportvereinen, Tafeln, Lernzentren, ... deutlich...
Abgefahren – das 15. Duisburger...
In diesem Jahr wird es wirklich abgefahren – das 15. Duisburger KinderKulturFestival verpasst dabei aber nicht den Zug, sondern springt eher auf...
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