Eine Insel, eine Nacht, eine Reise......
Durch die gekippte Balkontüre höre ich das Rauschen des Windes und das Brechen der Wellen. Darüber kreisen die schützenden weißen Arme des Leuchtturms. Gegenüber blinkt der kleine Dünenleuchtturm grün und die Lichter der Seezeichen sind unverrückbar. Über allem wölbt sich ein unendlicher Sternenhimmel. Der große Wagen ist mir von zu Hause ein bekanntes Bild. Und doch schaue ich in die dahinter liegende Tiefe des Universums. Die Physik steht zwischen dem Träumen. Sie drängt sich mit ihrem Wissen in die Fantasien und dennoch sind sie stärker. Was ist der Sinn des Ganzen, in dem ich nicht einmal der Hauch einer Sekunde bin?
Sternenreise
Ist uns klar wie es geworden
und im Inneren zusammenhängt?
Warum es schon verdorben
aber doch zum Lichte drängt?
Fluch und Segen sind verbündet,
kämpfen und vereinen sich.
Darauf ist die Welt gegründet,
die im Werden zusammenbricht.
Rote Riesen, weiße Zwerge
reisen mit den Galaxien.
Wenn ich auch mit Sternen sterbe,
will ich doch mit ihnen ziehn.
© Gerhard Falk
(Helgoland, im Januar 2012)


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