OHGV-Holzhausen auf der Rimberg-Rundtour unterwegs

Mitte Juli stand wieder eine Tagestour auf dem Wanderplan des OHGV-Holzhausen am Hünstein. Ziel war eine Rimberg-Rundtour.
Dazu trafen sich 17 Teilnehmer "Unter der Linde", um erst einmal zum Start der Tour mit dem Bus nach Caldern zu fahren. Vom Ortsausgang ging es unter der Leitung der Wanderführerinnen Doris Ahlers und Ursula Bösser erst über die B 62 und dann in Richtung Wollenberg zuerst vorbei am Birkenhof und immer aufwärts über den Ernst-Grau-Weg, Hohe Gleise Weg, den Schlangenweg und weiter auf dem Beerenkrautweg. Erster Höhepunkt war ein schwer zu findender uriger Pfad, auf dem wir den westlichen Teil des Wollenberges überquerten und dann bald an den Wichtelhäusersteinen, einer mächtigen, von Sagen umwobenen Felsgruppe, landeten. Hier sollten in sehr grauer Vorzeit einmal Wichtelmänner gelebt haben. Für den Besucher heute sind sicher die roten Steine (Kammquarzit oder auch Wollenberg-Quarzit genannt) und sicher die Aussicht vom Hauptfelsen auf das Lahntal mit dem Ort Kernbach und dem Rimberg besonders sehenswert. Auf dem Rastplatz unterhalb der Steine rasteten wir und stärkten uns aus dem Rucksack. Da wir unsere nächsten Ziele schon im Auge gehabt hatten, wanderten wir hinunter nach Brungershausen, überquerten wieder die B 62 und später auch die Lahn und gelangten nach Kernbach. Am Ortsausgang begann durch das Kernbachtal der sehr schwere Aufstieg bis hinauf zum Rimberg (497,1 m ü. NN). Am Turm angekommen wurde erst einmal gerastet und das Gruppenfoto "geschossen". Aber so nach und nach erklommen fast alle auf den sicheren Metallstufen den 24 Meter hohen Turm, um einen Panoramablick auf unser schönes Hessen zu genießen. Und wenn auch die Sicht an diesem Tag nicht alles Sichtbare preisgab, war doch das mögliche Panorama einen Besuch wert. Kurios vielleicht noch, dass der Rimberg so etwas wie ein "Zankapfel" zwischen Damshausen und Caldern sein soll, weil der westliche Teil auf Damshauser und damit Dautphetaler Gemarkung liegt, der östliche Teil jedoch zu Lahntal-Caldern gehört. Für alle Wanderer ist es aber gut, dass es in Caldern einen sehr regen Förderverein gibt und somit das schöne Wanderdomizil erhalten und betreut wird. Da in Caldern eine Einkehr in der Gaststätte "Zur Lahnbrücke" geplant und vorbereitet wurde, mussten die nun doch schon etwas müden Beine wieder bewegt werden und die Wegstrecke ins Tal wurde durch den Erlengrund zurückgelegt. Dort gingen 21 schöne, erlebnisreiche Wanderkilometer bei wieder gutem Wanderwetter zu Ende, für die sich dann während der Rückfahrt Reiner Debus bei den beiden
Wanderführerinnen herzlich bedankte.
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