Holzhäuser Wanderer erreichen auf dem Lahnhöhenweg den Dom in Limburg

Die Wandergruppe,im Hintergrund das Bischöfliche Gebäude
 
Die Wandergruppe vor dem Limburger Dom
Wie in jedem Jahr war auch dieses Jahr wieder eine Teilstrecke des beliebten Lahnhöhenweges das Ziel der Holzhäuser Wanderfreundinnen und Wanderfreunde im OHGV. Und so waren Ende April alle zur nun schon 13. Etappe von Runkel nach Limburg eingeladen und immerhin 21 Wanderlustige kamen auch trotz des Dauerregens. Da sich bei allen bisherigen Etappen auf diesem Hauptwanderweg bewährte, dass Wanderführer Waldemar Debus die Organisation in den Händen hatte, ging Waldemar Debus auch dieses Jahr wieder voran und hatte, symbolisch gesehen, den Hut auf. Nach kurzer Begrüßung "Unter der Linde" wurde der Bus bestiegen und die Anreise nach Runkel konnte beginnen. Runkel, im Lahntal zwischen Westerwald und Taunus gelegen. ist heute eine Kleinstadt mit neun Stadteilen und schon sehr alt, wurde aber "erst" im 12. Jahrhundert urkundlich erwähnt. Die weithin sichtbare Burg und die vielen aufwendig restaurierten Fachwerkhäuser sind für den Besucher wohl besonders interessant. Da der Wanderführer die Westerwald-Variante (rechts der Lahn) für uns gewählt hatte, begann die Tour schon in Runkel-Schadeck. Dadurch "sparten" wir etwas Zeit und Strecke, konnten dann aber in Limburg den Dom besuchen. Nach einem kurzen Ab und wieder Auf erreichten wir den Stadtteil Steeden, wo nach der Ortsdurchquerung erst einmal direkt an der Lahn gerastet wurde. Etwas erholt, aber immer noch vom Regen begleitet, gelangten wir in den Stadtteil Dehrn. Und wie auch in den folgenden Stationen dieser Tages- Tour hat der Wanderer hier einen herrlichen Blick auf die in einer Höhe von fast 40 Metern aufragende Burg Dehrn, die heute Privatbesitz ist, aber ungenutzt und leer langsam verfällt, wobei der Bergfried aber noch erstiegen werden kann, was wir aber nicht nutzten. Dafür marschierten wir weiter an der Lahn südwärts nach Dietkirchen, schon einem Stadtteil von Limburg. Hier prankt hoch oben auf einem Kalkfelsen die mächtige Stifts- und heutige Pfarrkirche St. Lubentius und Juliana (in der Literatur ist sogar von der Lubentiusbasilika die Rede) weithin sichtbar für jeden Wanderer und Stadtbesucher. Der heilige Lubentius wurde von den Lahnschiffern in der Vergangenheit zu ihrem Schutzpatron erkoren. Und irgendwie war dann der Regen verschwunden und alle stiegen steil zur Kirche auf, besichtigten diese und die zahlreichen Sehenswürdigkeiten und genossen die gute Aussicht. Nach kurzer Rast ging es an der Lahn voran bis dann unser nächstes Ziel, der bekannte
Limburger Dom, in Sichtweite kam. Es ist schon ein gewaltiger Anblick, hoch oben über der Stadt der Dom mit seinen Türmen und dem farbenfrohen Aussehen. Um das Gelände zu erreichen, überschritten wir unterhalb des Domes die Lahn und stiegen zum Dom auf. Nach einer kurzen Freizeit trafen wir uns vor dem Dom, unser Gruppenfoto wurde "geschossen" und der Abstieg wieder zur Lahn begann.
Nach fast zwei Kilometern kamen wir im Stadtteil Staffel in der Einkehr Mix Döner an und alle waren froh, dass sie diese Tour über 16 Kilometer so gut bewältigt hatten und stärkten sich mit den vorbestellten Speisen. Superschnell hatten alle ihr Essen und so folgte recht bald die Heimfahrt. Deshalb war es gut und richtig, dass sich Reiner Debus im Bus im Namen aller beim Wanderführer für die Wanderung und die Organisation mit herzlichen Worten bedankte. Natürlich dürfen wir heute schon sehr gespannt sein, was uns im folgenden Jahr bei der nächsten Etappe auf
dem Lahnhöhenweg erwartet. Dann sind sicher wieder mehr Wanderfreunde mit von der Partie.
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