H1N1 Virus
Jetzt umwabern uns die diversen Aufforderungen, der drohenden Schweinegrippe mit einer Impfung zu begegnen. Im Angebot sind solche mit "Geschmacksverstärkern" bzw. "Wirkverstärkern" und solche ohne "Verlängerer".
Die erste Welle war die Bedarfserweckung durch die Pharmaindustrie und ihre Berliner Gehilfen. Jetzt wird der Vertrieb durch die regierenden Erstgeimpften organisiert.
Was ich vermisse ist die Aufforderung, in den nächsten Wochen möglichst Menschenansammlungen in Kaufhäusern, Flughäfen und anderen Virusdrehkreuzen zu meiden. Oder auch einen Mundschutz zu tragen. Dies wäre nicht konsumfreundlich, aber dennoch wirksam. (Damit kein falscher Verdacht aufkommt: Ich produziere keinen Mundschutz, kenne auch keine Produzenten und nehme keine Provisionen.)
Meine Frau und ich zählen zwar mehr oder weniger auch zu den "Risikogruppen", wie immer man diese auch definieren mag, dennoch werden wir uns nicht impfen lassen. Dafür werden wir die "Drehkreuze" meiden. Falls ich dennoch ins "gefährdete" Gebiet müsste, werde ich einen Mundschutz tragen und mich dahinter köstlich amüsieren. Im Uni-Klinikum fordert man durch Aushänge auf, solchen Mundschutz zu tragen, wenn man Grippesymptome mit sich führt.
So wird man einen Bogen um mich und meinen Mundschutz schlagen, und ich entgehe so ganz einfach den Mitbringseln meiner Artgenossen. Nur wenn ich in die Sparkasse gehe, werde ich wohl auf die Mundschutz-Vermummung verzichten müssen. Ich will ja niemanden ängstigen, wenn ich in die Tasche greife, um eine eCard zu ziehen.
Hallo Gerhard,
werde es dir gleich tun, in meiner Hobbywerstatt habe ich noch so eine Staubschutzmaske.
Netter Artikel *schmunzel*
"Schweinegrippe"... das sagt man doch nicht mehr - das ist jetzt die "Neue Grippe" ;)
Hier mal ein paar interessante Gedanken zu Schweinegrippe:
http://www.myheimat.de/marburg/beitrag/128653/pand...
Also ich finden den Beitrag aus der Mexikanischen Zeitung sehr interessant!!
Ein bisschen Mitleid habe ich nun doch mit unseren Pandemieverantwortlichen. Wäre es dicke gekommen, und hätten sie weniger Impfstoff eingekauft, dann würden sie alle ebenso beschimpft haben, wie es jetzt hier und da geschieht.
Aber bessere Verträge hätten sie schon abschließen können. Da haben die juristischen Abteilungen in den Ministerien gehörig geschlafen, oder kommen die mittlerweile alle schon aus der Pharmaindustrie als Leiharbeiter?


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