Extratour Dernbachwiesen war das Wanderziel der Holzhäuser Wanderfreunde

  Ihrem gestellten Ziel, die über zwanzig Extratouren des recht beliebten Lahn-Dill-Bergland-Pfades so nach und nach zu erwandern, sind die Wanderfreundinnen und Wanderfreunde Holzhausen im OHGV wieder ein Stück näher gekommen.
Mitte Oktober stand die Extratour "Dernbachwiesen" (oder auch quer durch die Hörre) im Wanderplan dieses Jahres.
Die Hörre bei Herborn ist eines der größten geschlossenen Waldgebiete Hessens und liegt zwischen den Tälern der Dill und der Aar. Nach einer relativ kurzen Busanreise nach Ballersbach wurde die 17 Kilometer lange und mit einigen Anstiegen gespickte Rundstrecke unter der Führung des Wanderleiters Wolfgang Bösser in Angriff genommen. Für die 24 Teilnehmer begann der Marsch bei recht gutem Wanderwetter etwas unterhalb der eigentlichen Runde, die aber nach einigen Metern erreicht wurde. Zuerst ging es nach rechts in Richtung Dernbachwiesen und dem Wanderportal im Dernbachtal, dem eigentlichen Beginn der Tour. Von hier stiegen wir langsam aufwärts, um den Blick auf das Aartal und Ballersbach zu genießen, und weiter um den Schmidteberg herum bis zum Jahntempel bei Alsbach, dem mit ca. 370m ü. NN höchsten Punkt der Tour. Dieser kleine Pavillon, der 1928 erbaut und damals dem Turnvater Friedrich Ludwig Jahn gewidmet wurde, war der rechte Platz für die erste Rast und die ersehnte Frühstückspause und alle machten sich über ihren Rucksack her. Leider wird die angekündigte gute Sicht hier oben durch rasch wachsende Bäume immer mehr gemindert, was wirklich sehr schade ist. Später liefen wir im leichten Auf und Ab auf einem schmalen Weg durch einen urigen Laubwald und schritten über das gefallene Laub wie über einen Teppich fast bis an den Ortsrand von Reutersberg (zu Herborn). Dort begann der Aufstieg zu den Sinner Klippen, einer steil zum Tal abfallenden Erhebung mit einem fantastischen Ausblick auf das weite Dilltal, die Burg Greifenstein, Teile von Sinn und das gegenüber liegende Rehbachtal. Von hier war es nur ein Katzensprung bis zum Ortsrand von Sinn und weiter bis zu einer Hütte im Trendelbachtal. Wie geschaffen für unsere Gruppe und die Mittagspause hielten wir Rast
und leerten den Rucksack (und auch ein Liedlein wurde gesungen). Aufwärts kreuzten wir später nochmals den Kamm des Höhenzuges über den bekannten Rennweg, der im Mittelalter ein Teil des Fernhandelsweges von Köln nach Leipzig war. Weiter führte der Weg fast nur noch abwärts an einen Barfußpfad (wo auch unser Gruppenfoto "geschossen" wurde) sowie einigen ungewöhnlich großen, schon fast gewaltigen, sehr alten Eichen vorbei zurück nach Ballersbach. Damit schloss sich die Runde und immerhin 545 Meter Aufstieg waren bewältigt. Bis zum gerade eintreffenden Bus waren es nur noch ein paar Schritte und die Heimreise konnte sofort beginnen. Auf der bedankte sich dann Wanderfreund Erich Reichel im Namen aller Beteiligten beim Wanderleiter Wolfgang Bösser und auch bei Ursula für die Vorbereitung und Führung dieser mit einigen interessanten Aussichten versehenen Wanderung.
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Weiterveröffentlichungen:

Hinterland extra | Erschienen am 20.11.2013
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