Krippen aus aller Welt stoßen auf Interesse

Cölbe-Bürgeln: Alte Kirche Bürgeln | Rund 70 Besucherinnen und Besucher fanden am Sonntag, dem 28.12.2013, den Weg zur Krippenausstellung in der Alten Kirche Bürgeln, und mehr als hundert Objekte konnten sie bestaunen. Die Größe der Darstellungen des Stalles von Bethlehem und der Heiligen Familie variierte zwischen dem Umfang einer Nussschale und Grundflächen von nahezu einem Quadratmeter.

Die beiden Bürgelner Heinrich Wink und Siggi Heuser suchen das ganze Jahr über nach Material, das sich zur Verwendung für Krippen eignet. Dabei sind ihnen zum Beispiel bizarr geformte Wurzelstöcke hoch willkommen, die sie sorgfältig aufarbeiten. Aber auch kleine Dachschindeln stellen sie her, und so wird jede ihrer Krippen zum Einzelstück. Beide Krippenbauer standen den Gästen während der Öffnungszeit Rede und Antwort.

Mehrere Privatpersonen, darunter Katharina Ludolph, Jindra Kastel und Johanna Tatje, steuerten Ausstellungsstücke als Leihgaben bei. Sie leisteten damit einen wertvollen Beitrag zum internationalen Charakter der Ausstellung. Alle Völker, die sich mit der Geburt Jesu befassen, integrieren das Geschehen in ihren eigenen Kulturkreis. Wer Mais als Grundnahrungsmittel anbaut, wie viele Bauern Südost-Europas, gestaltet auch Krippenfiguren daraus. Nachkommen brasilianischer schwarzer Sklaven modellieren die weißen Festtags-Gewänder ihrer Tradition, und eine Krippe aus Nigeria verlegt das gesamte Weihnachtsgeschehen selbstverständlich in ein afrikanisches Dorf.

Wer die Krippen aus Bürgeln, der Region und der Welt sehen möchte, hat dazu am Sonntag, dem 5. Januar 2014, von 13:30 bis 17:30 Uhr in der Alten Kirche Bürgeln noch einmal Gelegenheit.
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