Hallo an euch alle,
Mein Bekannter hat mir gestern deine Frage gestellt, die mich nun sehr beschäftigt.
Er hat mich gefragt wozu man in der heutigen Zeit noch eine Ehe braucht.
Ehrlich gesagt, ich konnte ihm keine klare Antwort geben, darum möchte ich euch diese Frage stellen.
Ich bin jetzt schon auf eure Antworten gespannt.
liebe Grüße und allen einen schönen Sonntag
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Also die steuerlichen und rechtlichen Argumente für eine Ehe lasse ich mal außer acht denn aus diesen Gründen sollte man nicht heiraten.
Die Ehe ist für mich das I-Tüpfelchen, das Sahnehäubchen für ein gemeinsames Leben! Es ist einfach mehr als "nur die Lebensgefährtin/Freundin" zu sein.
Wenn nur ein Funken Zweifel dabei wären sich zu ehelichen dann sollte man es lassen.
Wenn zwei Menschen beschliessen für den Rest des Lebens zusammenbleiben zu wollen dann soll es auch auf dem Papier stehen.
Die ewige Freundin von irgendjemanden zu sein, käme für mich nicht in Frage. Dann würde ich die ganze Beziehung in Frage stellen.
Das ist jedenfalls meine Meinung, andere sehen es bestimmt anders.
...ich kann Silke hundertprozentig zustimmen..
Nur wegen dem Papierkram zu heiraten - und Steuervorteile hat man unter bestimmten Umständen überhaupt keine - wäre der falscheste Grund schlechthin.
Sicherlich mag der/die eine oder andere sagen "wahre Liebe braucht keinen Trauschein"..........auch diese Aussage möchte ich nicht anzweifeln...
Am besten kann ich´s vielleicht so beschreiben daß ich in meinen doch einigen Beziehungen zwar sehr schöne Zeiten hatte, aber gaaaanz hinten im Kopf und im letzten Eck des Herzens war das kleine "Stückchen Zweifel" das mir sagte daß diese Beziehung nicht die "100%" sind die ich gesucht hatte....
...vor 5 Jahren, als sich meine "Ex-Freundin" und ich die Ringe ansteckten, - ja, da wußten wir einfach daß es richtig ist was wir da tun - so einfach ist das......
...und wenn ich sie heute jemandem vorstelle, sage ich nicht ohne gewissen Stolz...
...."das ist meine Frau"!!!
Wenn zwei vorhaben, ein Leben lang zueinander zu stehen, ist für mich eine Ehe die notwendige Konsequenz. Sie signalisiert verbindlich, daß man vorhat, in allen Lebenslagen zueinander zu halten. So war es zumindest in der Zeit, in der ich geheiratet habe.
Gruß Else
Wenn es um Liebe und Partnerschaft geht, braucht man die Ehe nicht unbedingt.
Wer nicht ohne den Schein an ein Zusammenleben für immer glaubt, wird das auch mit Schein nicht hinbekommen (und die Scheidungsraten geben mir recht ;))
Und umgekehrt sollte auch der nicht heiraten, der einen Ehevertrag braucht - das bedeutet nämlich, dass kein Vertrauen da ist, welches lebenslang andauern könnte.
Rechtlich erleichtert es schon einiges.
Der Feier- und Verkleidungskram ist irrelevant (wer darauf Wert legt, sollte nicht heiraten, sondern eine Kostüm-Party mit Motto veranstalten).
Für mich persönlich war das öffentlich, vor einem Fremden ausgesprochene "Ja" sehr bewegend und die Partnerschaft "besiegelnd" - aber für mich selbst in mir drin! (Kann man schlecht beschreiben ;))
ich selbst war 18 Jahre lang verheiratet und insgesamt waren wir 23 Jahre zusammen.
Ich denke aber, wenn ich so zurückblicke, dass vieles selbstverständlich wird, dass Sicherheit da ist und das man sich dann gar nicht mehr so um den anderen bemüht.
Es wird alles zur Routine und das finde ich schade.
Hallo Martina....
Daß es in jeder Beziehung nach gewisser Zeit eine Art Routine gibt, ist normal.
Es gibt auch in jedem neuen Job nach gewisser Zeit Routine - in jedem Hobby - wie auch immer....
Ich kann weder ein Patentrezept nennen - noch irgendwelche "Verbesserungvorschläge" machen....wer nicht heiraten will, muß es ja auch nicht. Garantien gibt es auf Videokameras oder DVD-Player - aber nicht auf Beziehungen - somit auch nicht auf Ehen. Wer kann mir denn sagen ob ich nicht in ein paar Jahren ebenfalls geschieden bin? Vielleicht lebe ich dann ja auch schon gar nicht mehr...?
Was ich damit sagen will - wenn Bauch, Kopf und Herz dasselbe Gefühl vermitteln kann man doch heiraten, oder nicht? Wer´s nicht will soll´s lassen....
@Martina - einfach mal geradeaus gesagt - wenn Deine Ehe den sogenannten "Bach hinunterging" dann ist das eben einfach so - Punkt.
Sehe es wie ein Buch - ein Kapitel ist endgültig abgeschlossen - blättere eine Seite weiter, dort geht es bestimmt interessant weiter. Ewiges "nachkarteln" versaut nur die Stimmung und den Tag :-)
> "Ich denke aber, wenn ich so zurückblicke, dass vieles selbstverständlich wird, dass Sicherheit da ist und das man sich dann gar nicht mehr so um den anderen bemüht. Es wird alles zur Routine und das finde ich schade"
Das ist doch grad auch das Besondere, wenn man eine Beziehung so lange und intensiv führt, dass man sich immer mehr aneinander gewöhnt. Und Gewohnheiten bieten auch Sicherheit.
Wer ständig was Neues will, dass der andere ständig neue Reize bietet, ständige Bemühungen möchte, usw., der darf keine dauerhafte Beziehung anstreben, sondern muss sich halt ständig was Neues suchen ;)
Wie wäre der Spruch:
Ehe ist Liebe ohne Ablaufdatum.
Für mich wäre die Aktion der Liebe wichtig - weniger das Gefühl. Liebe heißt, den anderen achten, ihn lieb haben wollen und zu ihm stehen. Aber auch das andere: die Verlässlichkeit. Mein Wort gilt - darauf kann mein Partner sich verlassen.
Was es bringt? Man könnte es mal wissenschaftlich angehen - wie in folgenden Quellen:
1. Studie: Ehe ist gut für die Gesundheit / Wellington (RPO). Eine Ehe ist gut für die Gesundheit und schützt vor Depressionen und anderen psychischen Problemen. Das ist das Ergebnis einer Studie von Wissenschaftlern der Universität von Otago in Neuseeland, die am Dienstag vorgestellt wurde.
Für die psychische Gesundheit sei eine Ehe für Frauen und Männer gleichermaßen von Vorteil, sagte Scott. Frühere Studien, nach denen vor allem Männer gesundheitlich von einer Ehe profitieren, konnten nicht bestätigt werden.
Nur in der jeweils ersten Ehe wurden Unterschiede zwischen Männern und Frauen festgestellt: Nach der ersten Hochzeit leiden Männer demnach seltener an Depressionen als Frauen. Scott führt dies darauf zurück, dass sich Frauen vor allem in erster Ehe eher an traditionellen Rollenbildern orientieren.
Während die Ehe nach Einschätzung der Forscher also gesund ist, kann eine Scheidung sehr ungesund sein: Der Verlust eines Ehepartners durch Trennung, Scheidung oder Tod kann der Studie zufolge krank machen. Eine Trennung mache viele Menschen "anfällig für die Entstehung psychischer Krankheiten", sagte Scott. Männer erkranken nach einer Trennung demnach besonders häufig an Depressionen, Frauen neigen eher zu Drogen- oder Alkoholmissbrauch.
Quelle: http://www.rp-online.de/wissen/gesundheit/Studie-E... 25.3.2010
2. DIE ZEIT: Ehe tut der Seele gut
Wellington (dpa) - Verheiratet sein ist gut für die Seele. Wer unter der Haube ist, wird seltener gemütskrank, depressiv sowie von Drogen oder Alkohol abhängig, fanden neuseeländische Forscher heraus.
Scheidung oder Tod eines Ehepartners erhöhen das Risiko allerdings markant: Nach dem Ende einer Ehe laufen Ex-Frauen größere Gefahr als nicht Verheiratete, abhängig zu werden. Männer werden nach einer Ehe öfter depressiv als Junggesellen.
«Was unsere Studie zeigt, ist, dass eine Ehe die seelische Gesundheit beflügelt, während die Störung und das Leid, die mit dem Ende einer Ehe verbunden sind, die Menschen anfälliger für Gemütskrankheiten machen», fasste die Autorin der Studie, die Psychologin Kate Scott von der Otago-Universität in Wellington, die Ergebnisse am Dienstag zusammen. Sie hatte mit Kollegen Studien mit mehr als 34 000 Befragten aus 15 Ländern ausgewertet.
«Bislang hieß es immer, dass Männer von einer Ehe mehr profitieren - was ihre psychische Verfassung angeht - als Frauen», erklärte Scott. «Diese Studie widerspricht dem: Wir haben herausgefunden, dass Verheiratete bei den meisten psychischen Krankheiten besser fahren als Ledige - sowohl Männer als auch Frauen.»
Quelle: http://www.zeit.de/newsticker/2009/12/15/iptc-bdt-... 16.12.2009
3. Die Ehe stärkt die Psyche: Verheiratete leben gesünder als Singles. Wer seinen Alltag mit einem Partner teilt, ist weniger anfällig für Depressionen oder eine Sucht. Doch wehe, es kommt zur Trennung. Der Bund fürs Leben stärkt die Psyche beider Partner
Es sei dahingestellt, ob es nun tatsächlich am Trauschein liegt, dass Verheiratete gesünder sind, oder doch eher an der Tatsache, dass sie nicht allein durchs Leben gehen. Im Verhältnis zu Singles geht es Menschen, die unter der Haube sind, jedenfalls eindeutig besser. Neuseeländische Wissenschaftler haben herausgefunden: Die Ehe ist gut für die seelische Stabilität und schützt vor Depressionen, Angstzuständen und Sucht. Kommt es jedoch zur Trennung, bricht die psychische Stabilität häufig zusammen.
Psychologen der Universität von Otago in Wellington haben für ihre Studie Daten von 34 500 Menschen aus 15 Ländern ausgewertet. Sie bezogen die Informationen aus Erhebungen der Weltgesundheitsorganisation WHO. Aufgrund dieser großen internationalen Datenmenge hält Studienleiterin Kate Scott ihre Untersuchungsergebnisse für aussagekräftiger als kleinere, örtlich begrenzte Studien sie bisher liefern konnten. Das sei wichtig, denn: „Wir bewegen uns hier auf einem kompliziertem Gebiet, weil unterschiedliche Geschlechterrollen bedeutsam sind“, sagt die Wissenschaftlerin.
So kommt ihre Untersuchung zu dem Ergebnis, dass eine Ehe für die psychische Gesundheit von Frauen und Männern gleichermaßen von Vorteil ist. Frühere Studien hatten immer nur festgestellt, dass vor allem Männer gesundheitlich vom Zusammenleben profitieren. Einen Unterschied stellten die Forscher lediglich fest, wenn jemand vor der aktuellen Ehe bereits einmal verheiratet waren: In ihrer ersten Ehe litten Frauen häufiger unter Depressionen als Männer. Kate Scott führt das darauf zurück, dass sich viele Frauen mit dem ersten Partner eher an traditionellen Rollen für das Familienleben orientieren.
Während die Ehe nach Einschätzung der Forscher also ein gesundheitlicher Segen ist, bewirkt eine Scheidung das genaue Gegenteil. Der Verlust eines Ehepartners durch Trennung, Scheidung oder auch durch den Tod mache Menschen „anfällig für psychische Krankheiten“, erklärt Kate Scott. Männer erkranken dann besonders häufig an Depressionen, Frauen neigen eher zu Drogen- oder Alkoholmissbrauch.
Quelle: Die Studie ist in der britischen Fachzeitschrift „Psychological Medicine“ erschienen. pap/University of Otago, AFP) http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/partner... 16.12.2009
einen menschen an meiner seite, der zu mir hält durch dick und dünn.
das ist wichtige.
dazu einen trauschein - vielleicht, denn es dient der absicherung,
aber vielleicht reicht auch ein notarieller vertrag.
Martina, mich stört die Formulierung, denn wenn ich die Ehe brauche,
dann ist das schon eine zu starke Einschränkung.
Klar brauche ich meine Partnerin, meinen Partner,
aber ich will ihr/ ihm ja auch Freiraum geben.
Ja, wozu braucht mann oder frau heute die Ehe?
Oft ist die Ehe natürlich auch eine wirtschaftliche Abhängigkeit. Mann und frau können ohne den anderen nicht wirtschaftlich überleben. Sie brauchen sich, aber ist das die rechte Basis für die Liebe.
Liebe ist doch eigentlich, Liebe ist mehr.
Liebevolle Grüße aus dem Meitinger Pfarrhaus:
Ich denke an Dich - sei gesegnet, liebe Martina!
@Andreas:
Aber Liebe ist doch auch "Partnerschaft, Vertrauen, Gemeinschaft, Sicherheit... "
Was macht den Unterschied?
Frage von Martina war:
Wozu braucht man heute noch die Ehe
Mir geht um die Fragestellung.
Wozu BRAUCHT man HEUTE noch die Ehe?
Als Liebender brauche ich die Geliebte wie die Blume das Wasser.
Ich kann und will nicht ohne ihn sein.
Dann wäre eine Antwort auf das Wozu:
Wenn ich sage, die Liebe erfüllt sich in der Ehe, dann brauche ich auch heute noch die Ehe.
Martina ging es um die Verbindung von Heute und Brauchen und Wozu.
Es lasse sich verschiedene Antworten auf das Wozu geben.
Sie hängen jeweils von der Definition der Ehe ab, oder?
> "Aber Liebe ist doch auch "Partnerschaft, Vertrauen, Gemeinschaft, Sicherheit... "..."
Nö, Liebe ist Empfindung. Liebe ist Liebe.
> "Als Liebender brauche ich die Geliebte wie die Blume das Wasser"
Jain. Die Liebe braucht das aber nicht. Man liebt auch ohne Nähe, Partnerschaft, Kontakt oder gar Gegenliebe. Liebe braucht das nicht, auch wenn man es anstreben mag.
> "Wenn ich sage, die Liebe erfüllt sich in der Ehe, dann brauche ich auch heute noch die Ehe."
Ja, wenn. Aber Liebe erfüllt sich nicht in Ehe o.ä. sondern ist da oder nicht.
> "Es lasse sich verschiedene Antworten auf das Wozu geben. Sie hängen jeweils von der Definition der Ehe ab, oder?"
Eher von den Motiven der Leute. Der Gläubige braucht dann die kirchliche Ehe. Der Rationale will alles Rechtliche regeln. Der Emotionale will das Gefühl des öffentlichen Bekennens. Der Kuschler will Gemeinschaft. Usw.
Der Liebende kann ja nur lieben oder nicht - unabhängig von Ehe oder nicht Ehe.
Liebe ist mehr, Liebe ist alles .... weswegen sie also in den Käfig irgendwelcher Konventionen stecken? Liebe strebt nach Erfüllung. Sie kann verschiedene Formen der Erfüllung finden.
Wenn Menschen heiraten müssen,
damit sie sich einander treu sein können,
dann wäre das falsch!
Wahre Liebe braucht keine Ehe, oder?
Es sei denn, sie findet darin Erfüllung.
Wozu braucht frau oder mann heute noch die Ehe?
Schon sind wir wieder bei der Grundfrage von Martina.
Welche positive Antwort kannst Du geben, lieber Andreas aus Niedersachsen?
Die beiden lateinischen Wort für die Ehe sind:
coniugium = Ehe, Liebschaft, Paarung, Begattung, Verbindung, Vereinigung
matrimonium = Ehe, wobei das Wort mater vorkommt, auf Deutsch Mutter, die Verbindung, in der Mutterschaft gelebt werden kann.
Wieder weitere fältige Antworten auf die Fgrage, wozu mann und frau die Ehe braucht?
Ja, liebe Martina,
was meinst Du mit Deiner Frage für einen Ehebegriff,
bevor Andreas und ich umsonst diskutieren?
> "Liebe ist mehr, Liebe ist alles .... weswegen sie also in den Käfig irgendwelcher Konventionen stecken?"
Wie gesagt: Wer redet von Käfigen? Wer meint, die Ehe sei für ihn ein Käfig, sollte halt nicht heiraten.
> "Wenn Menschen heiraten müssen, damit sie sich einander treu sein können, dann wäre das falsch! Wahre Liebe braucht keine Ehe, oder?"
Ich gehe mal davon aus, du meinst die übliche sexuelle Treue - dann: Ja, dafür muss man nicht verheiratet sein.
Aber Liebe hat auch wieder nichts mit Treue zu tun und kann unabhängig davon existieren.
> "Welche positive Antwort kannst Du geben, lieber Andreas aus Niedersachsen?"
Zitat:
> "Rechtlich erleichtert es schon einiges."
> "Für mich persönlich war das öffentlich, vor einem Fremden ausgesprochene "Ja" sehr bewegend und die Partnerschaft "besiegelnd" - aber für mich selbst in mir drin! (Kann man schlecht beschreiben ;))"
> "Das ist doch grad auch das Besondere, wenn man eine Beziehung so lange und intensiv führt, dass man sich immer mehr aneinander gewöhnt. Und Gewohnheiten bieten auch Sicherheit.
Wer ständig was Neues will, dass der andere ständig neue Reize bietet, ständige Bemühungen möchte, usw., der darf keine dauerhafte Beziehung anstreben, sondern muss sich halt ständig was Neues suchen ;)"
> "Abhängigkeiten sind aber auch unabhängig davon existent und haben auch verschiedene Ursachen bzw. gewollte Gründe."
> "Liebe ist.
Unabhängig von Allem.
Lieben kann man auch den letzten Arsch, den man nie heiraten würde..."
> "Ehe ist eher Partnerschaft, Vertrauen, Gemeinschaft, Sicherheit..."
>"Der Liebende kann ja nur lieben oder nicht - unabhängig von Ehe oder nicht Ehe."
In Zusammenhang Andreas von Niedersachsens Empfehlungen zur Ehe, also
brauchen wir heute noch die Ehe?
Die Ehe - ja irgendwie schon, die Liebe auf jeden Fall!
Hilft Dir das, liebe Martina?
Laß Dich auf jeden Fall von mir herzen!
Alles Liebe Deinen Lieben und Dir!
> "der gläubige braucht die kirchliche ehe .... sehr pauschal. für uns evangelische ist die ehe kein sakrament. wir brauchen die ehe nicht."
Nur, weil sie kein Sakrament ist, ist sie nicht ohne Bedeutung.
Immerhin wird die standesamtliche Ehe gesegnet.
Ausserdem erkennen wir Evangelen auch kirchliche Ehen in Ländern an, die keine standesamtliche kennen.
Immerhin wird die Ehe in der Bibel erwähnt und verlangt.
Natürlich liebe meine Ehefrau.
Und natürlich stehe ich zur Ehe.
Ohne Ehe kann ich mir die Partnerschaft von Mann und Frau nicht vorstellen.
Und natürlich stehe ich
hinter dem Evangelisch-Lutherischen Eheverständnis.
Doch die Frage, wozu braucht man heute noch die Ehe
- wie soll frau oder mann heute beantworten?
Ganz individuell vermutlich.
@Andreas: Du hast mich nach meiner persönlichen Lebensentscheidung gefragt. Das war meine Antwort.
> "U.a. zu deinem "Ohne Ehe kann ich mir die Partnerschaft von Mann und Frau nicht vorstellen", bei dem ich völlig gegenteiliger Ansicht bin."
Dieser völlig gegenteiligen Meinung bin ich auch, aber nicht für meine Person.
Das schließen ich für mich aus. Ich schenke mich meiner Partnerin und will ihr treu sein, bis dass der Tod uns scheidet.
Was andere Menschen für sich in der Partnerschaft lebbar finden, ist ihre Sache. Es muß nicht der christliche Entwurf der Ehe.
Das andere kann auch funktionieren,
wie auch die im christlichen geführte Ehe scheitern kann.
Bei der Taufe von Kindern von Paaren frage ich nie, ob das entsprechende Paar Lebensabschnittspartner, Lebensgefährten oder Ehepartner sind. Es gibt vielfältigste Modelle. Jeder möge nach seiner Facon in Liebe selig werden.
Auch jede christliche Ehe ist anders.
Doch frei nach dem Hohelied der Liebe - 1. Kor 13:
Wäre ich Ehemann oder Ehefrau und hätte der Liebe, dann wäre das alles nichts.
Wären wir ein Paar jeglicher Coleur und hätten der Liebe nicht, dann wären wir gar nichts. Es wäre zu nichts nütze.
Aber das habe ich ja schon am Anfang gefragt.
Ohne Liebe ist die Ehe/ Partnerschaft nichts.
{Aber, naja, ich bin gespannt, wie wir beide, lieber Andreas und ich, aneinander vorbei reden. Es ist halt so.}
> "Dieser völlig gegenteiligen Meinung bin ich auch, aber nicht für meine Person."
Ist das nicht ein wenig widersprüchlich?!
> "Ich schenke mich meiner Partnerin und will ihr treu sein, bis dass der Tod uns scheidet."
Das kann man doch auch ohne die Ehe machen und sein. Und ob nun menschliche Treue oder sexuelle - auch das geht ohne Ehe.
Im Gegenteil: Wer meint, ohne Ehe ginge das mit der lebenslangen Partnerschaft nicht, meint das mit der Partnerschaft wohl nicht so ernst!?
> "Aber, naja, ich bin gespannt, wie wir beide, lieber Andreas und ich, aneinander vorbei reden. Es ist halt so"
Ich frage. Ich antworte. Ich denke laut. Ich kommuniziere. Es ist halt so. ;)
Nein, das ist kein wenig widersprüchlich, weil ich nicht behaupte,
dass mein Lebensstil das non plus ultra ist.
Prüfet alles, sagt Paulus, das Gute behaltet.
> "Das kann man doch auch ohne die Ehe machen und sein. Und ob nun menschliche Treue oder sexuelle - auch das geht ohne Ehe.
Im Gegenteil: Wer meint, ohne Ehe ginge das mit der lebenslangen Partnerschaft nicht, meint das mit der Partnerschaft wohl nicht so ernst!?"
Es ging ja nicht darum, ob Ehegatten lebenslange Partnerschaften führen können (Können sie!) sondern darum, dass lebenslange Partnerschaft nicht ohne Ehe ginge - und das halte ich für falsch.
Und ja, du sprichst nur für dich - aber auch das kann ich ja für falsch halten ;)
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Am 22. und 23. September 2012 findet im Kultur- und Kongreßzentrum Gera eine Hochzeitsmesse statt. Öffnungszeiten sind am Samstag von 14-18 Uhr und...
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