Vier Goslarer Naturfreunde, Harzer Rotvieh und Eisensteinbergbau in

Harzer Rotvieh (Foto: Nationalpark Harz)

Clausthal-Zellerfeld: Druckerei Fischer | Clausthal-Zellerfeld (kip) „Zum Jahresanfang“ entführt das Editorial zum
Motto ‚Deutschland ist einfach schön, reichlich besetzt mit kulturellen
Perlen‘ in das fränkische Münnerstadt und die Stadtpfarrkirche Maria
Magdalena, eben einer solchen Perle mit Meisterwerken von Tilman
Riemenschneider und Veit Stoß. Anschließend schildern die Autoren
Gerhard Hartmann und Friedhart Knolle aus Goslar in ihrem Aufsatz die
Geschichte der vier in zwischen verstorbenen Harzer Naturfreunde Walter
Ahrens, Willy Gremmel, Friedel Knolle und Lothar Steiner, deren
lebenslange Freundschaft über den verbindenden Katalysator Natur von der
Goslarer Schulzeit an auch die schweren Kriegszeiten überstanden hat.
Als letzter starb 2008 der umfassend naturkundlich gebildete Tierarzt
Willy Gremmel. Walter Ahrens war durch die Leidenschaft zur Malerei und
zur Ornithologie geprägt, seine vogelkundlichen Darstellungen zeichnen
sich durch eine außergewöhnliche Detailgenauigkeit aus. Friedel Knolle
hat zur Erforschung und zum Schutz der Natur im Harz herausragende
Beiträge geleistet, er war seit 1957 engagiertes Mitglied des
Naturwissenschaftlichen Vereins Goslar. Das besondere Talent von Lothar
Steiner war das Malen, so zeichnete er für seinen Freund Friedel das
Buchfinken-Titelbild von dessen Buch „Mensch und Vogel im Harz“.

Der Heimatforscher Friedrich Pieper aus St. Andreasberg dokumentiert in
einem ersten Teil des nachfolgenden Aufsatzes sein jahrelanges
Engagement um die Rettung des Harzer Rotviehs, er setzt sich mit seiner
großen
Lebenserfahrung im Verein zur Erhaltung der Harzkuh und der Harzziege
e.V. ein. Harzer Hirten und Kühe in Geschichte, Gegenwart und Zukunft
gehören natürlich zu seinem Metier. Der zweite Teil erscheint in der
Februar-Ausgabe von Unser Harz.

Der unermüdliche Lerbacher Heimatforscher Rainer Kutscher begibt sich
mit seiner Arbeit mit vielen interessanten Informationen auf die Spuren
des Eisensteinbergbaus im Lerbachtal von 1550 bis 1941. Es lohnt sich,
den an Relikten reichen Lerbacher Eisenstein-Lehrpfad im
bemerkenswerten Eisenerzrevier rund um das Lerbachtal näher zu erkunden.


Sicher ist die Januar-Ausgabe zum Jahresanfang wieder ein guter
Einstieg in die interessante und informative Welt von „Unser Harz“ und
sicher auch in ein Geschenk-Abo, besonders für junge Menschen, die
unsere Harz-Kultur nachhaltig in die Zukunft tragen müssen.

„Unser Harz“ ist über die Oberharzer Druckerei in Clausthal-Zellerfeld
(Tel. 05323/2533, Fax -/2534; Mail:
fischerthielbar.clausthal@t-online.de) zu beziehen:
Foto Harzer Rotvieh – ein wichtiges Stück
Harzer Kultur, Foto Nationalpark Harz

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