Chemnitzer FC hat nächsten Aufstieg im Visier - Haben die Spieler das Potenzial für die 3. Liga?
Gerade erst ist der Chemnitzer FC als Meister der Regionalliga Nord in die 3. Liga aufgestiegen. Doch die Fußballer aus Chemnitz haben höhere Ziele. Wer die von Red Bull geförderte Mannschaft von RB Leipzig hinter sich lässt, für den ist die 3. Liga nur eine Durchgangsstation. Der Chemnitzer FC will nach dem Aufstieg und der damit verbundenen Rückkehr in den Profi-Fußball binnen zwei Jahren in der 2. Bundesliga ankommen.
Schädlich baut auf Garbuschewski und Förster
Trainer Gerd Schädlich baut bei dieser Mission nach Möglichkeit weiter auf die Leistungsträger, die in die 3. Liga aufgestiegen sind. Nach dem Wechsel von Chris Löwe zu Borussia Dortmund zählt er dabei vor allem auf Ronny Garbuschewski und Benjamin Förster. Für beide Spieler hatte Schädlich Sonderlob parat. Die 3. Liga ist für beide Kicker Neuland. Wie sieht es mit dem restlichen Team, bei dem zahlreiche Verträge auslaufen, aus? Sind die CFC-Spieler erfahren genug, um in der 3. Liga zu bestehen?
Routiniers haben höherklassig gespielt
Im Tor ist keine Erfahrung in höheren Ligen vorhanden. Philipp Pentke stand zwar schon bei Erst- und Zweitligisten unter Vertrag, aber ohne Spielpraxis. In der Abwehr weist Routinier René schon mehr als 100 Spiele in der 2. Bundesliga auf. Kapitän Andreas Richter kommt dort immerhin auf 90 Einsätze. Und Linksverteidiger Raphael Schaschko hat für die SpVgg Unterhaching schon Partien in der 2. und 3. Liga bestritten.
Im Mittelfeld und Angriff bringen Carsten Sträßer und Christian Fröhlich ausreichend Zweitliga-Erfahrung mit. Defensiv-Akteur Matthias Peßolat, die Stürmer Romas Dressler und Pavel Dobry sowie Tobias Kurbjuweit auf der rechten Außenbahn haben schon in der 3. Liga gespielt. Kevin Hampf hat in 32 Spielen in der 2. Bundesliga zwei Tore erzielt, Simon Tüting kam in der 2. Bundesliga zu fünf Einsätzen und hat sogar schon sein Erstliga-Debüt hinter sich. Der Kader des CFC hat in Teilen also durchaus auf höheren Niveau gespielt.
Aber ist Erfahrung überhaupt nötig, um in der 3. Liga oben mitzuspielen? Mit einem Blick in die Bundesliga lautet der Verdacht: nein! Denn der neue Verein von Chris Löwe, Borussia Dortmund, hat vorgemacht, dass eine Truppe mit auffällig hohem Anteil junger Bundesliga-Anfänger in der Startelf mit Spielkultur, Talent und einem hervorragenden Trainer Meister werden kann.


Mit dem Aktivieren des Buttons erlauben Sie einen begrenzten Datenaustausch mit Facebook. Mehr dazu rechts unter .