Machbuba - Streit in Sachsen um Sklaven-Bier aus Cottbus
Günter Eckert ist Getränkehändler in Cottbus und hat ein neues Bier kreiert. "Machbuba" nennt Eckert den Gerstensaft, den er in Sachsen nach eigener Rezeptur brauen lässt. Mit diesem Bier ist Eckert in den Fokus der Öffentlichkeit geraten. Den Machbuba war die Sklavin von Fürst Pückler.
Das Pikante an der Beziehung zwischen Machbuba und Hermann von Pückler-Muskau: Der Fürst und seine Sklavin teilten wohl das Bett miteinander. Als Fürst Pückler Machbuba kaufte, war das Mädchen allerdings erst 14. Günter Eckert möchte aus der Sklavin Machbuba nun einen Topseller auf dem Biermarkt machen. Deswegen prangt die nackte, minderjährige Sklavin oben ohne auf dem Etikett des Machbuba-Malzgetränks.
"Das Bier einer großen Liebe" nennt Eckert das Gebräu. Dafür gibt's mächtig Gegenwind von Sachsens Sozialministerin Christine Clauß. Die Gleichstellungsbeauftrage Sachsens dagegen, dass Eckert mit einer nackten Sklavin für sein Produkt werben darf, bezeichnete dessen Idee gegenüber der BILD-Zeitung als "kreativlos" und "geschmacklos". Auch die Pückler-Stiftung in Bad Muskau und der "Fürst Pückler"-Verein in Branitz sind entsetzt. Eckert kann aber damit leben, dass sein Bier am Pranger steht. Denn Kernpunkt der Kritik ist ja nicht der Geschmack, sondern das Etikett mit dem nackten Mädchen. Und gerade das macht das "Machbuba"-Bier zu einer kleinen Erfolgsgeschichte, wenn Eckert auf seine Verkaufszahlen schaut.


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