Die FREIEN WÄHLER fordern die sofortige Einstellung der Pläne zu Einführung des Betreuungsgeldes Die Forderung nach einem „Dankeschön“ in Form einer monatlichen Zahlung an die Familien, welche ihr Kind in den heimischen Wänden betreuen ist ein Schlag ins Gesicht der vielen Familien, welche gezwungen sind ihr Auskommen mit der Arbeitsleistung beider Eltern zu sichern. Noch dramatischer ist die Wirkung auf eine Vielzahl anderer Familien in Niedersachsen: den Alleinerziehenden.
„Wenn eine Familie darauf angewiesen ist, dass zwei Verdiener für das Einkommen sorgen, hilft eine Zahlung in der vorgesehenen Höhe nicht zum Ersatz des Arbeitseinkommens,“ so Torsten Jung, Spitzenkandidat der FREIEN WÄHLER Niedersachsen.
Torsten Jung weiter: „Wenn die Politik die Erziehung von Kleinkindern fördern will, so muss sie dies deutlich tun!“
Verschleiernde Maßnahmen welche, die nicht fristgerechte Umsetzung der Bereitstellung von Betreuungsstellen, verdecken sollen, stellen lediglich ein Armutszeugnis dar.
Die FREIEN WÄHLER Niedersachsen fordern ein Ende der Pläne zur Einführung des Betreuungsgeldes und ein deutliches Bekenntnis zur Förderung von Familien in Deutschland!
- Verbesserung der Arbeitsbedingungen und Entlohnung für Personal in der Kinderbetreuung
- Angleichung und Verbesserung der Zuschüsse für Kindertagespflegestellen
- Verbesserung der Beratung für Eltern durch Kommunen und Arbeitsagenturen
- Verbesserung der Grundlagen zur Vereinbarkeit von Kinderbetreuung und Berufstätigkeit
Ihre Vorstellung von Gerechtigkeit und Förderung der Familien kann ich absolut nicht teilen.
Es ist an der Zeit, dass der Hauptverdiener seine Familie alleine ernähren kann. Gerechte Löhne, Hartz- Gesetze weg, Leiharbeit stark einschränken und wenn, nur bei gleichem Lohn der unbefristet Tätigen.
Die Person, die sich um die Erziehung der Kinder kümmert, muss besser bei der Rentenberechnung berücksichtigt werden,
Kinder unter drei Jahren brauchen die Geborgenheit und Liebe ihrer Eltern, nicht vom "gut ausgebildetem Personal für Kinderbetreuung".
Mir kommen arge Zweifel, ob Sie selbst Kinder haben und diese tatsächlich in Fremdbetreuung geben wollen. Warum wollen Sie mit Ihren Forderungen anderen Eltern und Kindern so etwas anraten?
Das ist zu den weiteren Ideen, die Sie hier veröffentlichten schädlich für uns alle.
Vielen Dank für Ihren Kommentar.
Es freut mich, dass genau dieses Thema angesprochen wird.
Zuerst eine Frage:
„Begrüßen Sie es, wenn lediglich aus der Verlegenheit heraus denen ein Betreuungsgeld angeboten wird, die eine Einrichtung für ihre Kinder nicht in Anspruch nehmen?
Haben sie sich einmal die Frage gestellt, wer dieses Geld in Anspruch nehmen wird?“
Aus meiner Sicht wird es nicht die Familie sein, welche gezwungen ist, aufgrund einer zu geringen Entlohnung zwei Verdiener im Haushalt zu haben.
Es wird auch nicht die alleinerziehende Mutter, oder der alleinerziehende Vater sein.
Sicherlich muss in unserer Gesellschaft sich einiges tun.
Kinder groß zu ziehen muss einen Wert haben. Es muss von der Gesellschaft honoriert werden, wenn sich eine Familie dazu entschließt ein oder sogar mehrere Kinder zu erziehen.
- Altersversorgung
- angemessene Löhne und Gehälter
- Anerkennung durch die Gesellschaft
- Kinderfreundlichkeit
…gehören ebenso dazu wie auch gute Kindertagespflegestellen, Krippen und KiTas.
Zu ihren Zweifeln:
Ja ich habe eigene Kinder und ja wenn sie in einem entsprechenden Alter währen und ich in der Lage, sie betreuen lassen zu müssen, weil ich für den Lebensunterhalt sorge, würde ich eine gute Stelle für sie aussuchen und sie betreuen lassen.
An dieser Stelle frage ich Sie:
„Wie soll denn eine Mutter, welche alleinerziehend ist, ihrer Arbeit nachgehen. Dies dann auch noch im Schichtdienst?
Soll diese Frau lieber Harz IV beziehen, unausgeglichen zu Hause sitzen und mit allem unzufrieden sein? Oder soll sie alles daran setzen sich einen Hauptverdiener zu suchen?
Ich stimme mit Ihnen überein, dass Kinder in die Fürsorge ihrer Eltern gehören, aber nicht um jeden Preis.
Es kann auch sehr förderlich für die Entwicklung der Kinder und das familiäre Leben sein, wenn Kinder, ab einem gewissen Alter, Betreuungsmöglichkeiten wahrnehmen.
Ich bitte Sie auch die Familien mit in Ihre Betrachtung ziehen, die eine Betreuung ihrer Kinder aus persönlichen Gründen benötigen. Etwa bei Trennungsproblemen, oder weil sie aus ihrer Verfassung heraus eine umfassende Betreuung nicht in vollem Umfang gewährleisten können.
Abschließend gebe ich Ihnen noch einmal ausdrücklich Recht. Nach Möglichkeit sollten Kinder in einem Haushalt betreut werden, wo es nur eines Verdieners bedarf und sich der andere Partner um die Kinder kümmert.
Aber leider ist dies nicht mehr der Regelfall in unserem Land.
Daher die Auffassung, dass es „guter“ Betreuungsplätze in ausreichender Anzahl nun einmal bedarf. Auch wenn wir uns auf dem Weg zu dem Ziel befinden, wo die oben genannte Familie wieder zum Regelfall wird, so bedarf es hierzu noch gehöriger Anstrengungen und eines langen Weges.
Und bis wir diese Ziel erreicht haben müssen wir dafür sorgen, dass den Familien geholfen wird, die sich entscheiden müssen, wie sie ihr Kind betreut wissen wollen.
Die FREIEN WÄHLER fordern alle Bürgerinnen und Bürger auf sich aktiv
einzubringen. Wie kann der Wunsch nach Kindern im Land gesteigert werden?
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Bereich Lehrte - Burgdorf - Uetze
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