Was: Ausflugstipp Celle: "Mächtig verlockend - Frauen der Welfen" Sonderausstellung im Residenzmuseum Celle
Wo: Residenzmuseum
Wann: 16.02.2010 00:00 Uhr

Ausflugstipp Celle: "Mächtig verlockend - Frauen der Welfen" Sonderausstellung im Residenzmuseum Celle

von Katja Woidtke aus Langenhagen | am 20.03.2010 | 699 mal gelesen | 2 Kommentare | 2 Bildkommentare | 2 Bilder
1
Sophie Dorothea, Kurprinzessin von Hannover

Celle: Residenzmuseum | Seit dem 16.02.2010 ist im Celler Residenzmuseum die Sonderausstellung "Mächtig verlockend" zu sehen, in der das Leben von Eléonore Desmier d'Olbreuse und ihrer Tochter Sophie Dorothea Kurprinzessin von Hannover beleuchtet wird.

Eléonore Desmier d'Olbreuse heiratete 1676 den Herzog Georg Wilhelm von Braunschweig und Lüneburg. Dabei handelte es sich um eine für die damalige Zeit der arrangierten Ehen eher ungewöhnliche Liebesheirat. Brisant dabei, dass Georg Wilhelm 1658 seinem jüngeren Bruder Ernst August seine damalige Verlobte Sophie von der Pfalz als Verlobte überließ. Damals versicherte Georg Wilhelm vertraglich, nicht zu heiraten und keine Erben zu zeugen. Der jüngere Ernst August trat nun für Georg Wilhelm die Thronfolge in Hannover an.

Die 1666 geborene Sophie Dorothea wurde 1682 gegen ihren Willen mit dem Sohn Ernst Augusts und Sophie von der Pfalz, ihrem Cousin Georg Ludwig verheiratet. So sollte durch die Erbfolge das Fürstentum Lüneburg mit dem Fürstentum Hannover vereinigt werden.

Sophie Dorothea bekam in der Ehe mit Georg Ludwig zwei Kinder: Georg August (1683-1760) später König von England und Sophie Dorothea (1687-1757), später Mutter Friedrichs des Großen.

Sophie Dorothea hatte es am Hof in Hannover nicht leicht, wurde von ihrer Schwiegermutter, die einst von Sophie Dorotheas Vater als Verlobte an den Bruder gereicht wurde, nicht anerkannt. Ihr Mann hatte eine Mätresse. Sophie Dorothea verliebte sich in den Grafen Königsmarck. Als die Affäre bekannt wurde, wurde sie verurteilt und in die Verbannung nach Ahlden geschickt, wo sie 1726 starb. Ihre Kinder sah sie in den 32 Jahren ihrer Verbannung nicht wieder. Sie wird heute noch "Prinzessin von Ahlden" genannt.

Quelle: Wikipedia, "Die verbannte Prinzessin" von Heinrich Thies


Haben Sie Lust bekommen, mehr über das Leben der beiden Frauen am Celler Hof zu erfahren? Dann sollten Sie unbedingt die Sonderausstellung im Celler Schloss besuchen.

Die Ausstellung läuft noch bis zum 15.08.2010.

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 10.00 - 17.00 Uhr

Erwachsene zahlen 5,-€ Eintritt, Schüler bis 14 Jahre frei.

Der Eintritt berechtigt auch zum Besuch der Dauerausstellung im Celler Schloss, die ebenfalls sehenswert ist.

1
1
Leser über:
Suchmaschinen: 188
externe Links: 39
Weiterempfehlungen: 24
sonstige: 448
2 Klicks für mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie können dann mit einem zweiten Klick Ihre Empfehlung an Facebook senden.
Mit dem Aktivieren des Buttons erlauben Sie einen begrenzten Datenaustausch mit Facebook. Mehr dazu rechts unter .
2 Klicks für mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie können dann mit einem zweiten Klick Ihre Empfehlung an Twitter senden.
Mit dem Aktivieren des Buttons erlauben Sie einen begrenzten Datenaustausch mit Twitter. Mehr dazu rechts unter .
2 Klicks für mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie können dann mit einem zweiten Klick Ihre Empfehlung an Google+ senden.
Mit dem Aktivieren des Buttons erlauben Sie einen begrenzten Datenaustausch mit Google+. Mehr dazu rechts unter .
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen Webseiten Senden
Weitere Beiträge zu den Themen:
(242)Celle(3)Residenzmuseum(2)Sophie Dorothea
(1)Mächtig verlockend
Lesen Sie auch die Bildkommentare zum Beitrag
2 Kommentare zum Beitrag
650
Anneli Boy aus Langenhagen am 20.03.2010 um 12:13 Uhr  
2.290
Niklas Peisker aus Burgdorf am 01.04.2010 um 09:51 Uhr  
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.