Wasserball/Nichts zu holen in Bremen

Das BSC-Team agierte zu behäbig im Bremer Unibad. Rasch geriet die Sieben in Rückstand und fand kein rechtes Mittel gegen die schneller spielenden Gastgeber von der SGW Bremen.

Mit leeren Händen sind die U15-Nachwuchswasserballer des Buxtehuder Schwimm-Club (BSC) aus Bremen zurückgekehrt. Im Unibad verloren die Schützlinge von Trainer Andreas Nonne gegen Spitzenreiter SC Neptun Cuxhaven mit 5:12 (2:4, 0:2, 2:3, 1:2) und drei Stunden später gegen die SGW Bremen mit 7:9 (2:4, 1:2, 4:1, 0:2).

Buxtehuder Nachwuchs verliert beide Spiele


So hatte sich die BSC-Sieben die Premiere im großen Unibad Bremen nicht vorgestellt. Am Doppelspieltag wollten sie zumindest gegen den Gastgeber SGW Bremen punkten, doch wie die HSV-Fußballer ließen die Estestädter am Wochenende die Punkte an der Weser. Die Niederlage gegen den Spitzenreiter SC Neptun Cuxhaven war am frühen Nachmittag keine Überraschung, denn der Club von der Elbmündung hat auf den Schlüsselpositionen sehr gute Spieler, insbesondere am starken Torhüter scheiterten die Buxtehuder. Als dann der dreifacher Torschütze Anton Witthöft nach seiner dritten Zeitstrafen das Wasser verlassen musste, konnte der BSC nicht mehr mithalten. Da half auch kein gehaltener Fünfmeter-Strafwurf durch BSC-Torwart Ali Zein. Nonne war trotz dem zufrieden, denn im letzten Sommer hatte sein Team noch mit 19:1 gegen die Neptun-Spieler verloren.

Ungehalten war Nonne allerdings drei Stunden später. Sein Team schien von der Rolle zu sein. In Normalform hätte der BSC einen klaren Sieg gegen die SGW Bremen herausschwimmen müssen. Doch das BSC-Team agierte zu behäbig im Unibad. Rasch geriet die Sieben in Rückstand und fand kein rechtes Mittel gegen die schneller spielenden Gastgeber. Zu durchschaubar war das Buxtehuder Standardspiel mit dem Ball durch die Mitte den Erfolg zu suchen. Mit dem Wechsel versuchten die Spieler auch andere Wege zum Bremer Gehäuse. Als Klaas Augustin in Überzahl den Anschluss herstellte und Anton Witthöft vor der letzten Pause per Strafwurf zum 7:7-Unentschieden traf, schien die Wende geschafft. Doch fortan herrschte Ebbe im Angriff und es tat sich ein großes Loch in der Abwehr auf. Wieder schien die dritte Zeitstrafe gegen einen BSC-Spieler die Buxtehuder zu verunsichern. Ohne Abwehrchef Finn Albrecht konnte Keeper Ali Zein sich noch so strecken und parieren, spätestens im vierten Versuch trafen die Hausherren ins BSC-Netz.

Die Tore für den BSC warfen: Anton Witthöft (3 Tore gegen Cuxhaven/4 Toren gegen Bremen), Vincent Hartwig (2/1), Mattes Campen (-/1), Klaas Augustin (-/1).

Bereits in zwei Wochen geht es für die Buxtehuder U15 weiter. Dann trifft der BSC auf den Zweitliganachwuchs von Poseidon Hamburg und den ostfriesischen Vertreter MTV Aurich.
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