Buxtehuder Wasserballer gehen in der letzten Minute gegen Hamburg baden

Linkshänder Patrick Duschek war zweimal erfolgreich gegen die Hamburger
Wasserball ist ein sehr schneller Mannschaftssport. Das Spiel duldet keine Verzögerungen, besonders in der letzten Spielminute sieht das neue Regelwerk vor, dass der Ball nur in Richtung des gegnerischen Tores gespielt wird. Dies sollten die Buxtehuder Wasserballer zukünftig beherzigen, wollen Sie in der Hamburger Stadtliga siegreich aus dem Wasser steigen. Zum Saisonauftakt beim Hamburger Turnerbund 1862 (HTB 62) entglitt den Männern des Buxtehuder Schwimm-Club (BSC) zum Spielende eine greifbare nahe Punkteteilung aus den Händen, als der Schiedsrichter zweimal wegen Zeitspiels gegen die Blau-Gelben entschied. Die Chancen ließ sich der HTB 62 nicht entgehen und traf jeweils im Gegenangriff zum 8:6-Sieg (1:0, 3:2, 1:2, 3:2) aus Sicht der Gastgeber.

„Unglücklich“, so der knappe Kommentar des BSC-Trainers Mark Pape zum Ausgang der Partie. Der erst 17-Jährige gab am Freitag in der Wilhelmsburger Schwimmhalle Inselpark sein Debüt am Beckenrand und das ausgerechnet gegen seinen jetzigen Verein. Mark spielt seit eineinhalb Jahren bei den Schwarz-Roten aus Hamburg in der U17-Bundesliga. Doch seine Wasserballheimat liegt an der Este. Seit vergangenem Herbst leitet der Gymnasialschüler das sonntägliche Training im Aquarella. Vereinspräsident Reik Schmedemann setzt auf die Jugend. Auch im BSC-Team waren wieder drei Jugendliche aktiv. „Wir mussten Lehrgeld zahlen“, so Schmedemann. Dem BSC gelang viermal der Ausgleich, doch das Spiel neigte sich nie in Richtung der Buxtehuder, die nicht ganz so viel Spielerfahrung wie ihr Kontrahent aufwiesen und zudem mehrfach in Schlüsselszenen Pech hatten: Mal scheitere Olaf Stern beim Fünfmeterstrafwurf, dann verhakte sich Patrick Duschek beim Zurückschwimmen im Gegner, der die daraus resultierende Zeitstrafe zwei Sekunden vor dem Seitenwechsel sogleich zum 2:4 zu nutzen wusste. Dank der Paraden von Torwart Alexander Tobaben blieb der BSC im Spiel. Christian Kaschinski gelang mit einem Gewaltwurf ins Eck zwei Minuten vor dem Schlusspfiff der erneute kurzfristige Ausgleich. „Bei einem immer knappen Spielverlauf entschieden letztendlich wenige Situationen die Partie“, so Pape. Der junge Coach will im Training nunmehr auf die neuen Regeln eingehen.

Für den Buxtehuder SC spielten: Alexander Tobaben (Torwart), Olaf Stern (3), Patrick Duschek (2), Christian Kaschinski (1), Markus Durstewitz, Johannes Heise, Daniel Müller, Markus Waetjen, Torben Lemmel und Dennis Becker.
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